Filmhandlung und Hintergrund

Humorvolles Musical im Stil von Jacques Demy, in dessen Mittelpunkt die Liebesgeschichte von drei jungen Menschen steht.

Ismaël (Louis Garrel) und Julie (Ludivine Sagnier) sind verliebt, trauen ihrer Beziehung aber nicht. Weshalb sie eine Ménage à trois mit Alice (Clotilde Hesme) anfangen. Als die beim Popkonzert aber mit Gwendal (Yannick Renier) flirtet, verschwindet Julie spurlos. Ihre Schwester Jeanne (Chiara Mastroianni) will den plötzlichen Verlust überwinden, indem sie zu Ismaël zieht und bei ihm Trost sucht. Doch die Liebeswirren aller Beteiligten nehmen kein Ende.

Ohrwürmer zum Mitsingen präsentiert das französische, humorvolle Musical im Stil von Jacques Demy („Die Regenschirme von Cherbourg„), das als Abschlussfilm des „Verzaubert“-Festivals dieses Jahr begeisterte. Christophe Honoré („Dans Paris„) garniert sein Singspiel mit 14 Hits.

Julie ärgert sich über ihren Freund Ismael. Sie diskutieren ihre Beziehung, nicht als Gespräch, sondern in Form eines Pop-Chansons, trotz aller Liebe zweifeln sie an sich selbst und suchen nach einer Gemeinsamkeit. Bevor sie die finden, zieht Ismaels Kollegin Alice mit Sack und Pack in die Wohnung, die drei teilen nicht nur Tisch, sondern auch Bett. Doch die Ménage-à-trois ist nicht von Dauer. Alice beginnt eine Affäre. Julie stirbt plötzlich und Ismael verliebt sich in den jüngeren Bruder von Alices Liebhaber.

Julie ärgert sich über ihren Freund Ismael. Sie diskutieren ihre Beziehung, trotz aller Liebe zweifeln sie an sich selbst und suchen nach einer Gemeinsamkeit. Bevor sie die finden, zieht Ismaels Kollegin Alice mit Sack und Pack in die Wohnung, die drei teilen nicht nur Tisch, sondern auch das Bett. Doch die Ménage-à-trois ist nicht von Dauer. Alice beginnt eine Affäre, ein Schicksalsschlag sorgt für zusätzliche emotionale Verwirrung, und Ismael entdeckt überraschend Gefühle für den jüngeren Bruder von Alices Liebhaber.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Chanson der Liebe: Humorvolles Musical im Stil von Jacques Demy, in dessen Mittelpunkt die Liebesgeschichte von drei jungen Menschen steht.

    Junges französisches Kino als moderne Hommage an Filme von Jacques Demy und die französische Tradition des Musicals.

    Manchmal scheinen sich Lebensentwürfe zu wiederholen. Christophe Honoré schrieb zunächst bei der Filmzeitschrift „Les Cahiers du Cinéma“, um sich dann dem Drehbuch und der Regie zu widmen. Wie seine Vorbilder Francois Truffaut, Claude Chabrol oder Eric Rohmer, die von den renommierten „Cahiers“ aus eine Karriere als Filmemacher starteten und die französische Filmgeschichte als Gründer der Nouvelle Vague prägten. Dieser erweist Honoré mit „Chanson der Liebe“ seine Referenz und erinnert an Jacques Demys „Die Regenschirme von Cherbourg“ von 1964, ein lyrisches Kammerspiel mit gesungenen Dialogen. In diese Fußstapfen tritt der 38-Jährige und lässt seine jungen Männer und Frauen ihre Gefühle in allen Tonlagen trällern.

    Aus der diffusen Menge, die sich am frühen Abend durch die Straßen ergießt, fokussiert sich die Kamera auf Julie, die sich über ihren Freund Ismael ärgert, der sie nicht begleiteten will. Nach der Vorstellung holt er sie überraschenderweise ab und sie diskutieren ihre Beziehung, nicht als Gespräch, sondern in Form eines Pop-Chansons, trotz aller Liebe zweifeln sie an sich selbst und suchen nach einer Gemeinsamkeit. Bevor sie die finden, zieht Ismaels Kollegin Alice mit Sack und Pack in die Wohnung, die drei teilen nicht nur Tisch, sondern auch Bett. Der fröhlichen Atempause in der ménage à trois folgt Irritation über Alice, die eine Affäre beginnt, tiefe Trauer über den plötzlichen Tod von Julie und Unsicherheit über homosexuelle Neigungen bei Ismael, ausgelöst durch den jüngeren Bruder von Alices Liebhaber.

    Tragik, Lebensfreude und Lebensangst werden in 13 Songs des Komponisten Alex Beaupain (César für die Beste Musik) gepackt, die die Handlung transportieren und trotz aller thematischen Schwere Leichtigkeit ausstrahlen. Nach Hollywood sind es die Franzosen, die das Genre des Musicalfilms beherrschen und beweisen, dass es nicht verstaubt sein muss, auch wenn anfänglich die Singerei als Kommunikation nicht unbedingt das cineastische Wohlgefühl steigert. Doch wer sich darauf einlässt, kann durchaus Gefallen an dieser musikalischen Gestaltung des Ausdrucks finden, auch wenn nicht jeder Schauspieler ein Caruso oder eine Callas ist. Ganz nebenbei darf man sich an leichten Reminiszenzen an „Jules und Jim“ ergötzen. Prädikat: Sehr französisch. mk.

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