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Führt Horror-Spezialist Neil Marshall bei der Neuauflage von "Lost in Space" Regie?

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Centurion - Fight or Die Poster

Mit dem klaustrophobischen Horror-Streifen The Descent rüttelte Regisseur Neil Marshall das Genre im Jahr 2005 gehörig durch. Bereits seine Werwolf-Geschichte Dog Soldiers von 2002 ließ keinen Zweifel, dass Marshall ein Händchen für das schaurige Fach hatte. Filme wie Doomsday - Tag der Rache oder der History-Actioner Centurion, mit dem damals noch wenig bekannten Michael Fassbender, spalteten anschließend eher die Gemüter. Jetzt ist Marshall überraschend für einen SciFi-Film im Gespräch - und könnte demnächst die Wiederbelebung des Klassikers Lost in Space in Szene setzen.

Nachdem die Kinofassung von Lost in Space 1998 trotz einem hochkarätigen Cast, zu dem William Hurt, Heather Graham und Gary Oldman zählten, aus kommerzieller Sicht keine Fortsetzung rechtfertigte, produzierte Fox Studios 2004 in Zusammenarbeit mit Synthesis einen Pilotfilm für eine Neuauflage als TV-Serie. Das Projekt, in dem John Woo (Im Körper des Feindes: Face/Off, Red Cliff) als Produzent beteiligt war, kam aber über die Ausstrahlung des Piloten nicht hinaus. Inzwischen ist das Vorhaben bei Legendary TV gelandet und soll von Netflix realisiert werden. Die Dracula Untold-Autoren Burk Sharpless und Matt Sazama sind mit der Ausarbeitung des Skripts beauftragt. Im Mittelpunkt der Geschichte soll eine junge Familie von Weltraumforschern stehen, verschollen in einem Alien-Universum, die gegen alle Widerstände zurück finden müssen. Marshall, der mit seiner Filmgesellschaft Applebox Entertainment beteiligt ist, wird die neue Version als Produzent begleiten und vielleicht auch seine Dienste als Regisseur bereitstellen. Allerdings wird er derzeit auch mit Skull Island: Blood of the Kong in Verbindung gebracht (nicht zu verwechseln mit Kong: Skull Island, bei dem Jordan Vogt-Roberts Regie führt).

"Gefahr, Will Robinson!"

Die TV-Serie Lost in Space basiert ursprünglich auf dem amerikanischen Comic "Space Family Robinson" von 1962, das seinerseits auf dem Kinderbuch von Johann David Wyss fußt. Im US-Fernsehen lief die Serie von 1965 - 1968. Die deutsche Erstausstrahlung folgte erst 1992 unter dem Titel Verschollen zwischen fremden Welten. Die Handlung ist im Jahr 1997 angesiedelt; die Familie Robinson wird ausgewählt, von der überbevölkerten Erde zu einer Mission zum einem Planeten im System Alpha Centauri aufzubrechen, um diesen für die Besiedlung vorzubereiten. Als das Raumschiff der Familie Jupiter II von einem feindlichen Agenten (Dr. Zachary Smith), der als blinder Passagier an Bord gelangte, sabotiert wird, finden sich die Robinsons auf einer unwirtlichen Welt im unerforschten Raum wieder. Es beginnt eine gefahrvolle Odyssee, die sie von einem System zum nächsten führt, mit dem Ziel, einen Planeten zu finden, auf dem sie sich niederlassen können oder irgendwie doch noch nach Alpha Centauri gelangen.

Die Handlung der Kinoadaption, wurde auf das Jahr 2058 verlegt und dem Zeitgeist angepasst. Angesicht dessen, dass der Erde der Kollaps durch die inzwischen komplett fehlende Ozonschicht und erschöpften Rohstoffreserven droht, wird die Menschheit gezwungen, sich eine neue Heimat zu suchen. Der Wissenschaftler Professor John Robinson (John Hurt) und seine Familie sollen mit dem Forschungsraumschiff Jupiter II zum nächsten bewohnbaren Planeten Alpha Prime, um diesen für die Kolonisierung vorzubereiten. Dazu ist ein Hypergate notwendig. Ohne dieses kann der Austrittspunkt für Raumschiffe, die mit Hyperantrieb reisen, willkürlich irgendwo im Weltall liegen. Von Dr. Smith (Gary Oldman) sabotiert, geht die Familie im Weltraum verloren und muss sich gegen feindlich gesonnene Aliens und allerlei weitere Gefahren behaupten. Der unverwechselbare Alarmruf des Bord-Roboters "Gefahr, Will Robinson!" ist ein markantes wiederkehrende Element - sowohl der TV- als auch der Kinofassung - welches längst zu einem viel zitierten Satz avancierte.

(Bild: Universum (Central))

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