Carolina

   Kinostart: 13.05.2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Hinreißend besetzte, romantische Komödie über eine junge Frau, die den richtigen Mann sucht, um ihrer chaotischen Patchwork-Familie zu entkommen.

Eigentlich sollte die junge und auch sonst recht ansehnliche Carolina (Julia Stiles) keine Probleme haben, nette Männer zu treffen. Doch bis jetzt hat es ihre ausgeflippte Familie unter kreativer Leitung von Hippie-Großmutti (Shirley Maclaine) noch immer geschafft, auch den zähesten Verehrer in die Flucht zu schlagen. Kurzerhand flieht Carolina nach Kalifornien, wo sie als Mitarbeiterin einer TV-Kuppelshow à la „Herzblatt“ ihr Glück versucht.

Marleen Gorris

Carolina Mirabeau wächst mit ihren exzentrischen Schwestern bei ihrer schrillen Großmutter auf, die sich mit Glücksspielen finanziert und bei Streitereien gerne mal mit einem Messer aushilft. Carolinas Vater, ehemaliger Alkoholiker, taucht lediglich auf, um seine Wäsche waschen zu lassen und der einzige Mann in ihrem Leben ist damit Nachbar Albert, der beste Freund, der für eine Kuppelshow arbeitet und Carolina den richtigen Mann suchen will.

Während Carolina beruflich auf der Erfolgswelle schwimmt, setzt sie privat einen hoffnungsfrohen Liebhaber nach dem anderen vor die Tür. Einzig der beste Freund bleibt ihr beständig treu. Herbe Kritik muss sie dafür immer wieder von ihrer flippigen Oma einstecken, die ihre drei abgedrehten Enkelinnen mit Pragmatik und Humor großgezogen hat und wenig Verständnis für Carolinas Zicken aufbringt. Als sie aber Job und große Liebe auf einen Schlag verliert, wird klar, dass das Glück manchmal näher liegt als man glaubt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Carolina: Hinreißend besetzte, romantische Komödie über eine junge Frau, die den richtigen Mann sucht, um ihrer chaotischen Patchwork-Familie zu entkommen.

    Frauenthemen haben es Marleen Gorris angetan. Nach der herzerwärmenden Geschichte um „Antonias Welt“, ausgezeichnet 1996 mit dem Auslands-Oscar, begeisterte die Holländerin mit der intellektuellen Virginia-Woolf-Verfilmung „Mrs. Dalloway“. Etwas weniger ernst geht es in der turbulenten Familien-Story „Carolina“ zu, in der Hollywood-Jungstar Julia Stiles sich unter den Argusaugen von Shirley McLaine auf die Suche nach einer Lebensperspektive und Mr. Right begibt.

    Twentysomething Carolina hat’s geschafft: Als Mitarbeiterin der Kuppelshow „The Perfect Date“, einer Herzblatt-Variante, stellt sie die passenden Liebes-Partner zusammen, kriegt Lob und Anerkennung sowie ein gutes Gehalt. In ihrem Liebesleben dagegen kriselt es, nach dem dritten Date ist meistens Schluss. Ausweinen kann sie sich an der Schulter ihres sympathischen Nachbarn Albert Morris, der als Autor von Groschenromanen und Single seine Bahnen zieht. Wenig Verständnis zeigt dagegen die resolute Großmutter, die ihre Enkelin so gerne unter der Haube sehen würde und ihr Beziehungsunfähigkeit vorwirft. Doch dann taucht wie der Morgenstern am Horizont einer der für die Sendung vorgesehenen Kandidaten auf und schon klopft das Herzchen, zumal der Neue ein Ausbund an Charme, Zärtlichkeit und Hilfsbereitschaft zu sein scheint. Aber die kreischende Familien-Mischpoke beim Weihnachtsdinner ist zu viel für den Traumprinzen, der sich schleunigst verdünnisiert. Zu allem Unglück verliert Carolina auch noch ihren Job. Aber wie so oft im Leben erkennt der Mensch zu guter letzt die Weisheit des alten Sprichwortes „warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“. So nah, so glücklich.

    Marleen Gorris lässt ein buntes Personal aufmarschieren, allen voran Shirley MacLaine als Oma, die im Vier-Mädel-Haus ihre Enkelinnen mit unkonventionellen Methoden aufzog und auch schon mal mit dem Messer zur Streitschlichtung vor die Tür schickte, geschmacklich auf wilde Hippie-Klamotten steht und als Freizeitsport sich in Umkleidekabinen einschließt, um so Rabatte zu ergattern. Die jüngere Schwester ist schwanger und weiß nicht von wem, die Kleinste hockt fast rund um die Uhr auf einem Schaukelpferd und kombiniert mögliche Lottozahlen. Das Chaos komplettiert noch ein skurriles Aufgebot an Freunden, das jegliche Normalität zum Teufelswerk deklariert. Bei all dem Tohuwabohu bleibt keine Zeit, sich auf die einzelnen Figuren und die seltsamen Zufälle einzulassen. So wandelt sich Albert hoppladihopp zum seriösen Schriftsteller, Frau Nachbarin stolpert unvorbereitet in seine Lesung und erkennt in der geliebten Romanheldin sich selbst und in dem verkannten Freund den Richtigen. Die nette Komödie entpuppt sich als Feel-Good-Movie ohne typische Gorris-Handschrift, die gewohnt leisen Zwischentöne weichen hier einer mehr lauten Stimmungsmusik. Was Marleen-Gorris-Kenner irritiert, mag ein unvoreingenommenes Publikum vielleicht weniger stören, zumal Shirley MacLane und Julia Stiles ein gutes Gespann abgeben. mk.

News und Stories

  • Julia Stiles in "Carolina"

    Save the Last Dance Star Julia Stiles wird in dem Drama Carolina die Hauptrolle übernehmen. Sie spielt eine Frau, die ihre exzentrische Familie verlässt und an die Westküste der USA zieht. Dort hat sie die Wahl zwischen zwei Männern, die ihre beide zu Füßen liegen. Außer Julia Stiles werden wir noch Kathy Bates und Alessandro Nivola in dem Streifen erleben. Auf dem Regiestuhl nimmt Jon Amiel Platz. Tatkräftige...

    Kino.de Redaktion  

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