Julianne Moore braucht sich auch mit Mitte 50 keine Gedanken um einen Mangel an Rollenangeboten zu machen. Dieses Jahr wurde sie von der Academy-Awards-Jury mit dem Oscar für ihre Leistung in Still Alice ausgezeichnet. In dem Film von Richard Glatzer und Wash Westmoreland spielte sie eine Linguistik-Professorin, die aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung Stück für Stück ihre geistigen Fähigkeiten einbüßt. Ganz aktuell kommt es nun zu einer erneuten Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Regisseur Todd Haynes.

Nach 2002, als Moore in Haynes Melodram Dem Himmel so fern an der Seite von Dennis Quaid spielte, wird die Jugendbuch-Adaption Wonderstruck die zweite Zusammenarbeit der Schauspielerin und des Regisseurs werden. Wie "Deadline" berichtet, will sich Haynes gleich nach Fertigstellung des Dramas Carol mit Cate Blanchett und Rooney Mara – läuft bei uns ab dem 17. Dezember in den Kinos – Wonderstruck widmen. Autor des Jugendbuchs ist Brian Selznick, der auch die Romanvorlage für Martin Scorseses Hugo Cabret lieferte.

Zwei Schicksale getrennt durch die Zeit

Die Handlung von Wonderstruck kreist um zwei taube Kinder, die an unterschiedlichen Orten leben. Ben reist nach dem Tod seiner Mutter 1977 von Minnesota nach New York. Als eine mysteriöse Notiz auftaucht, wird jedoch sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Rose lebt eingesperrt in einem Haus in New Jersey und plant ihre Flucht zum Big Apple. Sie träumt davon, eines Tages ihre Lieblingsschauspielerin Lillian Mayhew zu sehen; Rose lebt allerdings ein halbes Jahrhundert vor Bens Zeit, im Jahr 1927.

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Moore ist diesen November gleich in zwei Filmen zu sehen: in der Komödie Maggie’s Plan und selbstverständlich dem Finale der Hungerspiele-Saga Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2. Im April 2016 kehrt sie überdies im Biopic/Drama Freeheld in die deutschen Kinos zurück.

(Bild: Kurt Krieger)

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