Nach „Avengers: Endgame“: Neues, weibliches Avengers-Team angeblich geplant (Gerücht)

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Nach „Avengers: Endgame“ beginnt eine neue Zeitrechnung im MCU – und die könnte endlich auch angemessen weiblich ausfallen. Ein eigenes Superheldeninnen-Team ist angeblich in Arbeit.

Von immerhin 23 MCU-Filmen kann mit „Captain Marvel“ nur einer eine weibliche Solo-Heldin aufweisen, bei „Ant-Man and the Wasp“ ist immerhin der Titel gerecht aufgeteilt. Dieses Problems sind sich die Marvel Studios aber offensichtlich bewusst, schon in Phase 4 des MCU bekommen mit Black Window (Scarlett Johansson) und Mighty Thor (Natalie Portman) immerhin zwei Superheldinnen größere Auftritte spendiert.

Das soll aber erst der Startschuss sein: Angeblich ist sogar ein quasi komplett weibliches Avengers-Team geplant. Der würde sich an den „A-Force“-Comics orientieren, die 2015 starteten und erstmals ausschließlich weibliche Avengers zusammengeführt haben. Das entsprechende Gerücht erreicht uns allerdings via We Got This Covered, die sich nicht immer als zuverlässige Quelle entpuppt haben. Angeblich berufen sie sich bei ihrer „A Force“-News aber auf dieselbe Quelle, die ihnen schon vor der Bekanntgabe verraten hat, dass neue MCU-Serien mit She-Hulk und Moon Knight in Produktion sind.

Die weiblichen Avengers sollen zwei völlig neue Figuren bereithalten

Neben Mighty Thor und Captain Marvel (Brie Larson) besteht das MCU-A-Force-Team angeblich aus Valkyrie (Tessa Thompson), Miss America und eben She-Hulk. Letztere feiert aufgrund des vollen Terminkalenders mit ihrer Serie wohl erst 2022 ihr Debüt. Das „A-Force“-Projekt müsste entsprechend noch länger auf sich warten lassen. Ob Miss America in dem Film ihren ersten Auftritt feiern würde oder vorher ein eigenes Projekt bekommen soll, lässt We GoT This Covered offen.

Das komplett weibliche Avengers-Team wäre aber definitiv kein überraschendes Projekt in der MCU-Zukunft. Gerade Tessa Thompson und Brie Larson haben öffentlich bekundet, dass sie an solch einem Film interessiert sind. Zudem wollen die Marvel Studios in Zukunft offensichtlich verstärkt auf Vielfalt setzen, was nach dem eingangs erwähnten Problem auch endlich mal Zeit wird.

Die MCU-Superhelden der Zukunft werden deutlich abwechslungsreicher

In den ersten drei Phasen des MCU standen weiße, männliche Superhelden schließlich verstärkt im Fokus. „Black Panther“ war 2018 der erste nicht-weiße Superheld mit einem eigenen Film. Das erste Avengers-Team war zwar nicht ausschließlich männlich, unter den sechs Mitgliedern war aber eben auch nur eine Frau. Für Phase 4 sieht die Sache aber schon deutlich anders aus, wie eingangs erwähnt. Neben „Black Widow“ und „Thor: Love and Thunder“ dürfen wir uns auf den illustren Cast von „Eternals“ freuen und mit „Shang-Chi“ feiert der erste asiatische Solo-Superheld sein MCU-Debüt.

Wem die Vielfalt sauer aufstößt, weil er oder sie nur für weiße, männliche Superhelden eine Kinokarte kaufen will, hat derweil ein Problem (und wahrscheinlich nicht nur eins). „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ bringt zwar Benedict Cumberbatch in der Titelrolle zurück – dabei erhält er jedoch Unterstützung von Elizabeth Olsen als Scarlet Witch und liegt damit völlig im neuen, angebrachten Trend. „Black Panther 2“ hat inzwischen ebenfalls einen Kinostart erhalten und gibt den Ewig-Gestrigen einen weiteren Grund, zu Hause zu bleiben.

Alle wichtigen Infos zur MCU-Zukunft findet ihr hier:

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