Filmhandlung und Hintergrund

In der Tradition seines Vorgängers verschwendet auch der dritte Teil der einst von Horror-Avantgardist Clive Barker ersonnenen „Candyman“-Serie keine halbe Minute auf das tragische Schicksal seines Titelhelden, sondern setzt von Minute Eins auf simplen Bodycount-Terror mit einem grimmem Schlitzer, angstschlotternder Heldin und Cops, die letzterer kein Wort glauben. Dazwischen wird alle fünfzehn Minuten dekorativ ein...

Caroline McKeever, Urur-Enkelin jener Frau, für die der Candyman bzw. dessen lebendes Pendant, der Kunstmaler Robitaille, einst in den Tod ging, spricht aus Anlass einer Robitaille-Ausstellung fünf mal das Wort Candyman in einen Spiegel und stolpert danach von einem blutigen Alptraum in den nächsten. Mit Hilfe eines jungen Schauspielers gelingt es ihr jedoch, die Gefahr zu orten und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Caroline spricht auf einer Ausstellung fünfmal das Wort „Candyman“ in einen Spiegel und schon beginnt ein blutiger Alptraum. Ein junger Schauspieler hilft ihr jedoch, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der dritte Teil der Horror-Serie setzt von erster Minute an auf metzeligen Bodycount-Terror.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Mit "Candymans Fluch" entstand unter der Regie von Bernard Rose 1992 ein brillianter Horror-Psycho-Thriller. In der zweiten Fortsetzung ist davon leider nicht mehr viel geblieben; bei dem Film kann man weder von Brillianz, noch von Psycho, Thriller oder gar von Horror sprechen. Die Story ist uninteressant und bietet nichts Neues, denn die Reise in die Vergangenheit des Candyman hatten wir schon im zweiten Teil von Bill Condon, wobei noch bemerkt sein muss, dass die Darstellung da etwas anders war als nun im dritten Teil, der auch in Amerika nur für den Videomarkt produziert wurde.

      Bekannte Darsteller findet man hier nicht, getragen wird der Film von Baywatch-Beauty und Ex-Playboy-Bunny Donna D'Erico, die zeigt, dass sie gut aussehen und kreischen und heulen kann; mehr ist jedoch nicht drin. So wartet man als Zuschauer, nachdem man doch schnell merkt, dass sich hier nur Langeweile ausbreitet, darauf, dass die schöne Donna wenigstens imagegerechte Kleidung trägt, nämlich entweder gar keine oder einen figurbetonten, roten Badeanzug. Aber auch wer darauf abzielt wird enttäuscht, denn dies will ja ein "seriöser" Film sein.

      "Day of the Dead" wird wohl der letzte filmische Ausflug des untoten Rächers gewesen sein, zumal das Ende dieses Mal wirklich endgültig scheint. Aber das war bei "Nightmare on Elm Street" auch so, nur dass weder "Candyman II", noch "Candyman III" wirklich Geld in die Kassen brachten und somit ist hiermit diese Horrormär – man will fast glücklicherweise sagen - wohl endgültig abgeschlossen.

      Fazit: Ein misslungener Film, dem nur echte Horror-Dauerkonsumenten noch einen Funken Unterhaltsamkeit abgewinnen können.
    2. In der Tradition seines Vorgängers verschwendet auch der dritte Teil der einst von Horror-Avantgardist Clive Barker ersonnenen „Candyman“-Serie keine halbe Minute auf das tragische Schicksal seines Titelhelden, sondern setzt von Minute Eins auf simplen Bodycount-Terror mit einem grimmem Schlitzer, angstschlotternder Heldin und Cops, die letzterer kein Wort glauben. Dazwischen wird alle fünfzehn Minuten dekorativ ein Statist geschächtet, damit der geneigte Horrorvielseher ob all der Klischees nicht wegpennt. Guter Name, solide Ergänzung im Horrorregal.

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