Filmhandlung und Hintergrund

Sittengemälde um den römischen Kaiser.

Kaiser Tiberius, von Alkohol und Syphilis gezeichnet, zieht sich nach Capri zurück, überträgt 37 n.Chr. die Macht an den 24-jährigen Gaius, von Soldaten seines Vaters Caligula genannt. Der lässt Marco, Führer der Prätorianergarde, die seine Macht festigen, hinrichten, treibt Senator Nerva in den Tod, lässt sein Pferd zum Senator ausrufen. Frauen der Patrizier bietet er zur Prostitution feil. Schwester Drusilla, mit der er in Inzest lebt, stirbt an Sumpffieber, soll wie eine Göttin verehrt werden. Nach vier Jahren wird Caligula 41 n.Chr. von seiner Garde ermordet.

Big-Budget-Historienspektakel rund um den dritten römischen Kaiser Caligula, der nach nur vier Regierungsjahren als das Musterbeispiel für Caesarenwahnsinn in die Geschichte einging. Regisseur Tinto Brass und sein Produzent, der Penthouse-Herausgeber Bob Guiccone, sorgen dafür, daß besonders die schillernden sexuellen Aktivitäten des Potentaten ins rechte Licht gerückt werden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Caligula: Sittengemälde um den römischen Kaiser.

    1975 bot Autor Gore Vidal „Penthouse“-Verleger Bob Guccione das Drehbuch an. Regisseur Tinto Brass, mit „Salon Kitty“ im Gespräch, inszenierte 1976 mit Weltstars wie Malcolm McDowell (Drehbuchmitarbeit), Sir John Gielgud und Helen Mirren. Vidal zog den Namen vom 17,5-Mio.-Dollar-Film zurück. Nach Prozessen wurde der Film 1979 ohne Schnittauflagen in der von Guccione montierten Fassung frei gegeben. Das Sittengemälde um den größenwahnsinnigen Caligula ist bis heute umstritten als „Ode an die Perversion“.

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