Filmhandlung und Hintergrund

Aufwändiges Martial-Arts-Action-Abenteuer nach einer Comicvorlage über einen geheimnisvollen Mönch und seinen jugendlichen Nachfolger im Kampf gegen das Böse.

60 lange Jahre hat ein geheimnisvoller namenloser Mönch (Chow Yun-Fat) den Erdball bereist - um eine wertvolle Schriftrolle, die den Schlüssel zu unbegrenzter Macht enthalten soll, vor dem Bösen dieser Welt zu schützen. Jetzt ist es an der Zeit, einem neuen Hüter der Macht das Amt zu übergeben. Da erweist sich das verantwortungslose Street-Kid Kar (Seann William Scott) auf den ersten Blick nicht unbedingt als erste Wahl - doch als dieser dem Mönch das Leben rettet, werden beide zu einem ungleichen dynamischen Duo im Kampf gegen den ärgsten Jäger ihres Schatzes.

Erstlingsregisseur Paul Hunter bringt alles mit, was die Comicvorlage seines aufwändigen Martial-Arts-Spektakels verlangt: ein stimmiges Gespür für Humor, Timing, großartige Kampfszenen und mit den Hong-Kong-Stars Chow Yun-Fat und Seann William Scott („American Pie„) eines der interessantesten Leinwandduos der letzten Jahre.

Ein geheimnisvoller namenloser Mönch bereiste 60 Jahre lang die Erde als Hüter einer Schriftrolle, die den Schlüssel zu unbegrenzter Macht enthält. Nun muss der Mönch nach einem neuen Verwahrer der Rolle suchen. Der egozentrische junge Kar erweist sich nicht unbedingt als erste Wahl, doch als er unbeabsichtigt den Mönch vor der Gefangenschaft rettet, werden die zwei Partner im Kampf gegen den begierigsten Jäger der Schriftrolle.

Der titelgebende Martial-Arts-Meister und Zen-Buddhist erkennt widerwillig im gerissenen Taschendieb Kar seinen Nachfolger an. Der sympathische Kleinganove soll in Zukunft an seiner Statt jene mysteriöse Schriftrolle hüten, die dem Besitzer unbeschränkte Macht und Unsterblichkeit gewährt. Und so beginnt ein intensives Training auf die ehrenvolle Aufgabe. Zunächst gilt es aber, sich der heimtückischen Attacken des Alt-Nazis Struker zu erwehren, der seit 60 Jahren versucht, das wertvolle Pergament in seine Hände zu bekommen.

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Kritikerrezensionen

  • Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch: Aufwändiges Martial-Arts-Action-Abenteuer nach einer Comicvorlage über einen geheimnisvollen Mönch und seinen jugendlichen Nachfolger im Kampf gegen das Böse.

    Hongkong-Superstar Chow Yun-Fat („Tiger & Dragon“) konnte im Gegensatz zu seinem gelenkigen Kungfu-Kollegen Jackie Chan mit seinen Hollywoodfilmen („The Replacement Killers“) bislang nicht den erwarteten großen Durchbruch schaffen. Mit der Actionkomödie „Bulletproof Monk“ unternimmt er einen neuen Anlauf. Basierend auf einer Comicbuchreihe, wird die Story eines tibetischen Mönches und eines jungen amerikanischen Taschendiebs erzählt, die eine mystische Schriftrolle mit viel (Drahtseil-)Martial-Arts-Akrobatik vor einem machthungrigen alten Nazi zu bewahren versuchen. Dabei werden in erster Linie bisweilen erfolgreich Elemente von „Karate Kid“, „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Matrix“ verarbeitet. Einen eigenen Stempel konnte Regie-Erstling Paul Hunter seinem Debüt allerdings nicht aufdrücken.

    Der Prolog ist im Jahr 1943 in Tibet angesiedelt und beginnt mit einer furiosen „Tiger & Dragon“-inspirierten Kampfsporteinlage zwischen zwei Mönchen auf einer Hängebrücke. Während die Choreographie makellos ist, fällt der computergenerierte Background doch eher als unangenehm künstlich ins Auge. Nach dieser Demonstration seiner Kickass-Künste kommt der Mönch ohne Namen (Chow) unter Beschuss von Nazisoldaten. Ihr Offizier Struker (Karel Roden in einer ausgelaugten Klischeerolle) hat es auf eine geheimnisvolle Schriftrolle, die übermenschliche Kräfte verleiht, abgesehen. 60 Jahre später taucht der Mönch in einer amerikanischen Großstadt (gefilmt wurde in Kanada) auf und wird von ominösen Männern in Anzügen und Sonnenbrillen gejagt. Gleichzeitig wird der Taschendieb Kar (Seann William Scott, am besten bekannt für seine Rolle des Stifler in den „American Pie“-Filmen) von Polizisten verfolgt. Ihre Wege kreuzen sich, und nach einigen Fehlstarts entwickelt sich eine Art Schüler/Mentor-Beziehung, inklusive modernisierter Konfuzius-Lehrsätze, zwischen den beiden. Der Mönch ist Beschützer der Schriftrolle, die ihn unverletzbar und alterslos macht, doch alle 60 Jahre wird diese Rolle an einen neuen Kandidaten übergeben. Eine alte Prophezeihung scheint dabei auf den zunächst unkooperativen Kar zu deuten. Mit der hübschen Jade (Jaime King aus „Pearl Harbor“), die sich als russische Mafiaprinzessin entpuppt, erscheint zudem ein schlagkräftiges Mädchen auf dem Plan, die ihnen bei der Abwehr von Strukers Schergen behilflich ist. Der feurige Showdown findet schließlich im Kellergewölbe einer Menschenrechtsorganisation statt, die Struker und seine arische Enkelin als Front für ihre üblen Machenschaften benutzen.

    Actionneuling Scott macht sich dank schneller Schnitte und dem Einsatz von Stuntdoubles recht passabel. Es fällt jedoch etwas schwer, seinen patentierten Partytier-Status zu vergessen, weshalb ihm auch die höchst attraktive King in ihren Szenen stets mühelos die Show stehlen kann. Für Pfeffer in dieser Actionsuppe sorgt allerdings natürlich Chow. Er sieht sichtlich gealtert aus, doch seine Martial-Arts-Künste sind nach wie vor äußerst beeindruckend. Hier zeigt sich, was ihn in John Woos ästhetischen Gewaltopern wie „Der City-Wolf“ oder „Blast Killer“ zum Riesenstar gemacht hat. Mit Spannung darf seine nächste Zusammenarbeit mit Woo in „Land of Destiny“ erwartet werden. ara.

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