Bulletproof

Filmhandlung und Hintergrund

Als kugelsicher erweist sich in „Bulletproof“ Erz-Blödelkomödiant Damon Wayans in seiner Rolle als Undercover-Cop: Er überlebt in dem kruden Buddy-Action-Klamauk eine von seinem Partner Adam Sandler versehentlich abgefeuerte Kugel in den Kopf. Die Story um das unfreiwillige Team von Bulle und Ganove bedient sich dabei in erster Linie bei „Midnight Run“ mit Robert De Niro und Charles Grodin und weist zudem starke Parallelen...

Die Autodiebe Archie und Keats sind ein ausgeschlafenes Team, und als der gutmütig-naive Archie einen Job von dem Drogenzaren Colton erhält, zögert er keine Sekunde, seinen Kumpel in den Deal einzuweihen. Ausgerechnet beim großen Coup entpuppt sich Keats jedoch als Undercover-Cop, und es kommt zu einer wilden Schießerei. Monate später begegnen sich die ehemaligen Freunde wieder, als Keats Archie nach L.A. überführen soll. Obergangster Colton kennt nur ein Ziel: beide sollen sterben.

Als Archie einen Job vom Drogenzaren Colton erhält, weiht er seinen Kumpel Keats in den Deal ein. Ausgerechnet beim großen Coup entpuppt sich Keats jedoch als Undercover-Cop. Monate später begegnen sich die ehemaligen Freunde wieder und Obergangster Colton kennt nur ein Ziel: beide sollen sterben. Rasante und wortwitzige Actionkomödie.

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Kritikerrezensionen

  • Als kugelsicher erweist sich in „Bulletproof“ Erz-Blödelkomödiant Damon Wayans in seiner Rolle als Undercover-Cop: Er überlebt in dem kruden Buddy-Action-Klamauk eine von seinem Partner Adam Sandler versehentlich abgefeuerte Kugel in den Kopf. Die Story um das unfreiwillige Team von Bulle und Ganove bedient sich dabei in erster Linie bei „Midnight Run“ mit Robert De Niro und Charles Grodin und weist zudem starke Parallelen zum Laurence Fishburne/Stephen Baldwin-Kumpelvehikel „Fled“ auf.

    Während Blödelbarde Sandler, der hier vor allem mit einer Interpretation von Whitney Houstons „I Will Always Love You“ amüsiert, in diesem Gipfeltreffen der TV-Slapstickstars aus den Serien „Saturday Night Live“ und „In Living Color“ seine gewohnte infantile Idiotie mit einem Anflug von Ernsthaftigkeit zu ergänzen versucht, übernimmt Wayans eine relativ geradlinige Rolle als Mann fürs Alberne. Das Ungleichgewicht von aufgetragener Seriosität und ungeniertem Klamauk zeigt sich auch im Skript von Joe Gayton und Lewis Calick, das einerseits Themen wie Freundschaft und Vertrauensbruch anspricht, um dann wieder in die Gefilde anzüglicher Witzchen abzutauchen. Bei der Inszenierung des Großteils der Actionsequenzen der mit knapp 20 Mio. Dollar ausgesprochen kostengünstig realisierten Produktion gibt es die plumpe und nicht sonderlich elanvolle Choreographie zu bemängeln. In seinem Menschenhatzthriller „Surviving the Game“ hatte Regisseur Ernest Dickerson („Juice“) ein ähnliches Thema wesentlich beeindruckender unter Kontrolle.

    Zur Story: Keats (Wayans) und Archie (Sandler) klauen zusammen Autos und sind beste Freunde. Archie stellt seinen treuen Kumpel schließlich auch seinem Big Boss Colton (James Caan variiert seinen Part aus „Eraser“ nur geringfügig) vor, der hinter der Fassade des respektablen Autohändlers ein Drogenbaron von hohem Kaliber ist. Beim von der Polizei gestürmten großen Deal entpuppt sich Keats als Undercovercop Jack Carter und wird im Eifer des Gefechts mitten in die Stirn geschossen. Bewegungstherapie mit der attraktiven Traci (Kristen Wilson), die über rein sportliche Gymnastik hinausgeht, und eine Stahlplatte bringen den kugelsicheren Cop wieder zurück in alte Form. Monate später wird Archie in Arizona verhaftet und verlangt, im Austausch für seine Zeugenaussage gegen Colton von Carter nach L.A. transportiert zu werden.

    Beide Spaßvögel können mit spritzigen Onelinern punkten, und die Situationskomik erreicht in einem abgelegenen Jagdmotel mit verschroben-verklemmten Besitzer ihren absurden Höhepunkt. Die Chemie zwischen Sandler und Wayans ist in Maßen vorhanden und trotz der Daueraction die eigentliche Attraktion von „Bulletproof“. Denn auch der lauttönend eingesetzte Soundtrack mit zahlreichen Rap-Nummern kann nicht verdecken, daß der Film es in punkto Timing und Rhythmus nicht mit den High-Budget-Movies dieses Jahres aufnehmen kann. Am traditionell schwachen Post-Labor-Day-Wochenende konnte sich der 84minütige Kumpelklamauk immerhin auf Nummer eins landen, und auch in deutschen Kinos erscheint ein kurzer Hit-and-Run-Erfolg durchaus möglich. ar.

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