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Altman sorgt für Skandal

Ehemalige BEM-Accounts |

Buffalo Bill und die Indianer Poster
© Kurt Krieger

Normalerweise sollten Regisseure hinter dem Werk stehen, das sie ihrem Publikum präsentieren.

Robert Altman hält den Goldenen Bären in Händen Bild: Kurt Krieger

Wenn es aber in der Nachproduktion gehörige Differenzen gibt, dann kann es schon mal sein, dass ein Filmemacher Protest einlegt. Am 6. Juli 1976 sträubte sich Robert Altman ganz energisch gegen seinen Film „Buffalo Bill und die Indianer„. Der sollte damals in einer von Produzent Dino De Laurentiis nachbearbeiteten Version auf den europäischen Markt gebracht werden, die für den Regisseur absolut inakzeptabel war.

Deshalb wollte Altman seinen Beitrag auch aus dem Wettbewerb der Berlinale zurück ziehen, obwohl das Festival die ursprüngliche und ungeschnittene Version zeigen durfte. Allerdings blieben seine Widerworte ungehört und der Film blieb im Programm. Das Ergebnis: Robert Altmans Werk wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Als er den Preis entgegen nahm, ließ er seinem Ärger freien Lauf und protestierte öffentlich gegen de Laurentiis‘ Vorgehensweise.

Nur das Original

Die Jury unterstützte seine Haltung, indem sie ausdrücklich betonte, dass die Auszeichnung nur für die ungeschnittene Fassung gelte, und nicht für die Kinoversion.

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    Der Regisseur protestierte, als er bei der Berlinale den Goldenen Bären für "Buffalo Bill und die Indianer" entgegen nahm.

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