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Broken Silence

   Kinostart: 13.06.1996

Broken Silence: Mit seinem ersten Spielfilm ist dem Münchner Wolfgang Panzer ein ungewöhnlich poetisches Road-Movie gelungen, das vor allem durch seine anrührende Wirklichkeitsnähe besticht. Zwar wirken die Bilder oft etwas spröde - Panzer drehte mit einer Hi-8-Videokamera -, doch das behutsame Spiel der beiden hierzulande unbekannten Hauptdarsteller sowie die effektvoll entwickelte Liebesgeschichte machen diese technischen Mängel...

Filmhandlung und Hintergrund

Mit seinem ersten Spielfilm ist dem Münchner Wolfgang Panzer ein ungewöhnlich poetisches Road-Movie gelungen, das vor allem durch seine anrührende Wirklichkeitsnähe besticht. Zwar wirken die Bilder oft etwas spröde - Panzer drehte mit einer Hi-8-Videokamera -, doch das behutsame Spiel der beiden hierzulande unbekannten Hauptdarsteller sowie die effektvoll entwickelte Liebesgeschichte machen diese technischen Mängel...

Fried Adelphi ist ein strenggläubiger Kartäuser-Mönch. Nach 25 Jahren in der Abgeschiedenheit seines Klosters reist er im Auftrag seines Ordens nach Indochina. Geplagt von heftiger Flugangst, verläßt Adelphi in Neu-Delhi den Jumbo und setzt seinen Weg über Land fort. Begleitet wird er von seiner Flughafen-Bekanntschaft Ashaela, einer jungen New Yorker Schwarzen. Trotz der immensen kulturellen Unterschiede fühlen sich die beiden ungleichen Gefährten immer stärker zueinander hingezogen.

Auf seiner Reise nach Indochina lernt ein Kartäuser-Mönch die junge Schwarze, Ashaela kennen. Das ungleiche ‚Paar‘ beschließt, seine Reise gemeinsam fortzusetzen. Poetischer Roadmovie vom Regie-Debütanten Wolfgang Panzer.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Eine friedliche und menschenfreundliche Grundhaltung prägt diesen ungewöhnlichen Reise-Film, der beeindruckend jene Weisheit belegt, daß doch der Weg das Ziel sei: Um den Glauben und das Zweifeln, um Zufall oder Bestimmung, um eiserne Regeln und pragmatische Offenheit, um Kirche und Anarchie, um Männer und Frauen, um Leben und Tod, Hoffen und Sterben, letzte Wünsche und Kremation, um Himmel und Hölle, kurz um Gott und die Welt geht es in diesem Road-Movie - und das ist noch zuwenig gesagt. Wer da redet und mit sich reden läßt, ist ein Kartäuser-Mönch mit eigentlich eisernem Schweige-Gelübde. Was er in New York (in einer Rahmenhandlung) einem Priester beichtet, lassen grobkörnige, auf Film transformierte Hi8-Videobilder miterleben: seinen Flug nach Indien, die Weiterreise mit einer jungen schwarzen Frau als Reisegefährtin über Land und Meer nach Java. Stets wird Unerwartetes erzählt, ganz unspektakulär und mit gemächlichem Tempo. Der Film ist sperrig, seine Darsteller überzeugen mit spröder Präsenz. Nicht alle Edelsteine kommen hochglanzpoliert daher.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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    1. Mit seinem ersten Spielfilm ist dem Münchner Wolfgang Panzer ein ungewöhnlich poetisches Road-Movie gelungen, das vor allem durch seine anrührende Wirklichkeitsnähe besticht. Zwar wirken die Bilder oft etwas spröde - Panzer drehte mit einer Hi-8-Videokamera -, doch das behutsame Spiel der beiden hierzulande unbekannten Hauptdarsteller sowie die effektvoll entwickelte Liebesgeschichte machen diese technischen Mängel leicht wieder wett. Ein Film abseits der Mainstream-Klischees, der nach seiner überraschend erfolgreichen Kinoauswertung auch auf Video sein aufgeschlossenes Großstadt-Publikum finden wird.
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