Bridge of Spies - Der Unterhändler Poster

Spielberg will "Indiana Jones 5" mit Harrison Ford

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Das Wichtigste kam in einem Nebensatz.

Steven Spielberg (li.) plant "Indiana Jones 5" - natürlich mit Harrison Ford (r.) Bild: Universal

Eigentlich rührt Steven Spielberg gerade die Werbetrommel für seinen Polit-Thriller „Bridge of Spies – Der Unterhändler„, in dem Tom Hanks nach einer wahren Begebenheit den US-Anwalt James Donovan spielt, der im Kalten Krieg die Freilassung eines US-Piloten aus russischer Kriegsgefangenschaft erwirken soll. Dabei geriet Spielberg ins Philosophieren über seine Lieblings-Schauspieler – eben Hanks und Harrison Ford:

„Wir müssen das jetzt mal nachrechnen: Denn momentan sind Tom und Harrison Ford gleichauf!“, erklärt der Star-Regisseur. „Mit Harrison habe ich vier Filme gemacht, mit Tom auch vier. Aber jetzt mache ich mit Harrison wohl ‚Indy 5‚, also steht es dann fünf zu vier für Harrison. Also muss ich danach wieder einen mit Tom machen, damit es fünf zu fünf steht. Und so mache ich einfach für den Rest meiner Karriere weiter. Für alle anderen Filme nehme ich Daniel Day-Lewis.“

Trotz des Gags am Ende klang Spielberg in Sachen „Indiana Jones“ absolut ernst. Das kommt insofern überraschend, als er und Harrison Ford mehrmals betont hatten, dass sie zwar große Lust auf ein weiteres Indy-Abenteuer hätten, aber auf ein starkes Drehbuch warteten. Indy-Erfinder George Lucas musste aber nach langem Bemühen zugeben, dass er trotz einiger Ideen für eine Fortsetzung einfach noch nicht das Entscheidende für ein Abenteuer von Dr. Jones gefunden hatte: das Artefakt, nach dem der Kult-Archäologe sucht. Also gab man die Hoffnung schließlich auf.

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Chris Pratt als junger Indy?

Erschwerend hinzu kam die Fan-Kritik am vierten Film „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels„, der zwar an der Kinokasse extrem erfolgreich war, aber für sein weit hergeholtes Finale verspottet wurde. Und das lag unter anderem am Kristallschädel bzw. dessen Herkunft – also genau an der Qualität jenes Gegenstands, für den Lucas in Teil 5 bisher keine gute Lösung gefunden hatte. Ist Spielbergs Kommentar nun so zu verstehen, dass sich dies inzwischen geändert hat?

So oder so wird Harrison Ford mit seinen knapp 73 Jahren langsam ein wenig alt für die Rolle des ewigen Abenteurers. Doch auch hier hat die Hollywood-Gerüchteküche bereits eine Lösung parat: Anfang des Jahres war „Guardians of the Galaxy„-Star Chris Pratt als möglicher neuer Indiana Jones gehandelt worden. Nun ist von einem Film mit Zeitsprüngen die Rede, in dem Harrison Ford den „alten“ Dr. Jones spielt, und Chris Pratt dessen jüngeres Ich, das dann in den weiteren Fortsetzungen in den Mittelpunkt rückt – mit Gastauftritten von „Opa“ Ford.

Auch dies ist natürlich schon Plan B, denn ursprünglich sollte der in Teil 4 eingeführte Shia LaBeouf als Indys Sohn den Staffelstab übernehmen. Doch LaBeuouf ist nach jeder Menge Negativ-Schlagzeilen und Fan-Schelte inzwischen keine Option mehr.

Es bleibt also spannend, ob, wann und wie sich Dr. Jones wieder durch die Kinosäle schwingt.

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