„Breakdown“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Als eine Frau von einem Killerkommando entführt wird, versucht ihr Mann, sie mit allen Mitteln zu retten.

Als Jeff und Amy auf ihrem Weg von Boston nach Las Vegas mitten in der Einöde eine Autopanne haben, bietet ein Trucker seine Hilfe an: Bis zum nächsten Rastplatz nimmt er Amy mit. Jeff gelingt es, in Amys Abwesenheit den Wagen wieder zu starten. Doch am Treffpunkt angekommen, ist sein Frau wie vom Erdboden verschluckt… Es beginnt eine verzweifelte Suche.

Jeff und Amy Taylor von der Ostküste möchten den neuen Familienwagen mit einer Fahrt nach Kalifornien einweihen. In der Wüste haben sie jedoch eine Panne und sind auf die Hilfe der wenig vertrauenerweckenden Einwohner angewiesen. Der fatale Eindruck bestätigt sich, als Amy nach einem Gaststättenbesuch spurlos verschwindet und alle Versuche zur Klärung der Lage an einer Wand von Ignoranz und Feindseligkeit abprallen. Auf sich selbst gestellt, muß Jeff alle Register ziehen, um das Leben seiner Frau zu retten.

Die Geschichte einer verzweifelten Suche. Jeff und Amy haben mitten im Ödland hinter Las Vegas eine Autopanne. Ein Trucker bietet Hilfe an und nimmt Amy bis zur nächsten Tankstelle mit. Als Jeff nachkommt, ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Bis zum Schluß packender Entführungsthriller.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Breakdown: Als eine Frau von einem Killerkommando entführt wird, versucht ihr Mann, sie mit allen Mitteln zu retten.

    Die endlose Weite des amerikanischen Südwestens mit seinen malerischen Vistas strahlt für viele traumhafte Schönheit aus. Doch hat man auf einem dieser Niemandslands-Highways plötzlich eine Autopanne, kann es ein böses Erwachen geben. Diese für jeden leicht nachvollziehbare Paranoia-Prämisse macht sich der nervenaufreibende Suspense-Thriller „Breakdown“ mit Kurt Russell („Stargate“) äußerst effektiv zu Nutze.

    Regisseur Jonathan Mostow (bisher auf dem TV-Sektor tätig) verfaßte in Zusammenarbeit mit Sam Montgomery das bewußt simple und realitätsnahe Drehbuch, das deutliche Parallelen zum Entführungsschocker „Spurlos“ und dem packenden Klassiker „Beim Sterben ist jeder der Erste“ zeigt. Mostow verarbeitet in seinem für 40 Mio. Dollar realisierten Leinwanddebüt auch Charakteristika eines modernen Western, in dem der städtische Protagonist in unbekanntem Territorium auf sich allein gestellt ums Überleben kämpfen muß.

    Jeff (Kurt Russell) und Amy (Kathleen Quinlan aus „Apollo 13“) Taylor befinden sich auf der Reise von Boston nach Los Angeles, als ihr brandneuer Jeep inmitten der gottverlassenen Moab-Wüste seinen Geist aufgibt. Kurz darauf hält der hilfsbereite Trucker Red (J.T. Walsh gekonnt auf dem Grat zwischen harmloser Biederkeit und ruchloser Skrupellosigkeit) und bietet an, Amy zur nächsten Raststelle mit Telefon mitzunehmen. Als Jeff in der Zwischenzeit das Problem selbst beheben kann und zum vereinbarten Treffpunkt fährt, fehlt von seiner besseren Hälfte jede Spur. Auch im Diner voller wenig vertrauenserweckender Rednecks will sie angeblich keiner gesehen haben. Und auch als Jeff Red später einholt, behauptet dieser er und seine Frau seien ihm völlig unbekannt. Ein Alptraum von abgrundtiefen Ausmaßen beginnt…

    Der vielseitige Kurt Russell erweist sich mit seiner glaubhaften Jedermann-Aura als perfekter Hauptdarsteller, der sich mit menschlichen Klapperschlangen auseinandersetzen und eine einsame Entscheidung treffen muß, als das Leben seiner Ehefrau Amy (die recht unscheinbar wirkend ebenfalls eine gute Identifikationsfigur abgibt) auf dem Spiel steht. Die chronologisch gefilmte Dino-De-Laurentiis-Produktion versteht es dabei, die Spannungsschraube stetig anzuziehen und die zunächst unterschwelige Panik unaufhaltsam zu steigern, um schließlich wie ein unvermittelter Schlag mit dem Gewehrknauf zum Ausbruch zu kommen. Auf Zufälle, die die Handlung vorantreiben sollen, und fantastische Spezialeffekte wurde weitgehend verzichtet, und Russell verwandelt sich in dieser klassischen Harrison-Ford-Rolle - nicht von ungefähr ist „Breakdown“ eine Wildnis-Variante von „Frantic“ - auch nicht plötzlich in einen eindimensionalen Actionheld. Lediglich beim aufwendigen „brückenhängenden“ Finale wird die angestrebte Authentizität zugunsten leinwandtauglicher Thrills ein wenig strapaziert. Die Breitwandaufnahmen von Kameramann Doug Milsome (Oscarnominierung für „Full Metal Jacket“) fangen in bester Westerntradition die wunderschöne Natur in ihrer ganzen majestätischen Schönheit und mit der hinter ihrer pittoresken Fassade schwelenden Bedrohlichkeit ein. Eine ideale Kulisse für diesen grundsoliden Qualitäts-Thriller, dem an der Kinokasse wohl kaum ein „Breakdown“, sondern eher ein Einspiel im Rahmen des letzten Russell-Hits „Einsame Entscheidung“ zuteil werden sollte. ara.

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