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Gilliam bettelt für seinen nächsten Film

Ehemalige BEM-Accounts |

Brazil Poster
© Kurt Krieger

Wenn man sich von arroganten Produzenten nichts sagen lässt, kann man in Hollywood ganz schön Ärger bekommen.

Greift für die Kunst zu drastischen Maßnahmen: Terry Gilliam Bild: Kurt Krieger

Davon kann Terry Gilliam, der Filmperlen wie „12 Monkeys“ und „Brazil“ inszenierte, ein Liedchen singen: Er stritt sich bei den Vorbereitungen zu „Brothers Grimm“ monatelang mit Film-Mogul Harvey Weinstein um eine falsche Nase, die Gilliam seinem Star Matt Damon ankleben wollte. Harvey sagte nein und Terry schimpft noch heute über Hollywoods Geldsäcke.

Eine sympathische Reaktion, die dem ehemaligen Monty Python-Mitglied allerdings wenig Freunde brachte. Jetzt musste der Regisseur sogar auf New Yorks Straßen betteln gehen, um sein nächstes Projekt zu finanzieren! Das Ganze war natürlich nur ein Gag, um für Gilliams aktuellen Film „Tideland“ Werbung zu machen. Doch allzu rosig steht es wirklich nicht um Terrys Verhältnis zur Traumfabrik.

Nettes Treffen auf New Yorks Straßen

„Tideland“ läuft kommende Woche in New York an und wenn der Film innerhalb von sieben Tagen nicht genügend Geld einspielt, hat er auf der großen Leinwand keine Chance mehr. Also zog Gilliam los, bewaffnet mit einem Schild: „Unabhängiger Regisseur muss seine Familie unterstützen, arbeite für Essen.“

Damit kreuzte Terry dann vor den Toren des TV-Kanals Comedy Central auf, wo zahlreiche Fans auf Karten für eine der Shows warteten, die dort live aufgezeichnet werden. Gilliam gab nach einer stürmischen Begrüßung stundenlang Autogramme und wurde von seinen Fans mit absoluter Begeisterung gefeiert. Vielleicht ist es doch noch nicht zu spät für das nächste Projekt des außergewöhnlichen Filmemachers…

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