Bounce - Eine Chance für die Liebe (2000)

Originaltitel: Bounce
Bounce - Eine Chance für die Liebe Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Bounce - Eine Chance für die Liebe: Packende Melo-Romanze über den Leidensweg und Reifungsprozess eines Yuppies, der einem Flugzeugabsturz entkommt, weil er einem anderen sein Ticket überlassen hat.

Aus einer Laune heraus überlässt der erfolgreiche Werbeagent Buddy einem anderen Mann sein Flugzeugticket. Das Flugzeug stürzt ab. Von Schuldkomplexen geplagt, wendet sich Buddy dem Alkohol zu. Nach einer Entziehungskur sucht er die Witwe des Mannes auf, die sich mit ihren zwei Kindern mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. Buddy fühlt sich zu ihr hingezogen, wagt aber nicht, ihr die Wahrheit zu sagen.

Der smarte und erfolgreiche Lebemann Buddy Amaral wird kurz vor Weihnachten durch einen Schneesturm zum Aufenthalt am Chicagoer Flughafen gezwungen. Als er in einer Bar die attraktive Mimi kennenlernt, überlässt er sein Ticket nach Los Angeles gerne Familienvater Greg, damit der die Festtage zu Hause verbringen kann. Doch der Flieger stürzt ab und Buddy muss monatelang mit schweren Gewissensbissen kämpfen, bis er es endlich wagt, Gregs Witwe aufzusuchen. Die Begegnung mit ihr verläuft allerdings völlig anders als erwartet…

Lebemann Buddy überlässt sein Flugticket dem Familienvater Greg, damit dieser das Weihnachtsfest bei seiner Familie in Los Angeles feiern kann. Nach dem Absturz des Flugzeugs hat er monatelang mit Gewissensbissen zu kämpfen, bis er es endlich wagt, Gregs Witwe aufzusuchen – mit unerwarteten Folgen… Intelligente Liebesgeschichte mit Starbesetzung (Ben Affleck und Gwyneth Paltrow).

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Spekulationen über die sporadische Beziehung zwischen den beiden Oscargewinnern Gwyneth Paltrow (“Shakespeare In Love”) und Ben Affleck (“Good Will Hunting”) geistern immer wieder durch die Presse. Zumindest auf der Leinwand spielen die beiden Publikumslieblinge jetzt unmissverständlich ein Liebespaar. Die wie gewohnt beeindruckende Paltrow mimt in dem romantischen Drama eine junge Witwe, die sich in einen erfolgreichen Werbefachmann verliebt, ohne zu wissen, dass er indirekt für den Tod ihres Mannes bei einem Flugzeugabsturz verantwortlich ist – und unendlich darunter leidet.

    Regisseur Don Roos, der mit der spritzig-smarten Satire “The Opposite of Sex – Das Gegenteil von Sex” seine Indiedebüt-Lorbeeren verdiente, widmet sich in seinem Folgefilm mit einer geradlinigen Lovestory einem Stoff, der unterschiedlicher kaum sein könnte. Mit viel Understatement inszeniert er gefühlvoll und frei von Zynismus, was dem Film einen sehr aufrichtigen und besonnenen Ton verleiht. Tatsächlich gelingt es Roos immer wieder elegant etwaige Klischeeklippen zu umschiffen. Selten gibt er sich mit einfachen Antworten zufrieden, so dass manche angeschnittene Themenkomplexe für leichtes Hollywood-Entertainment nachgerade ungewöhnlich erwachsen sind. Das Publikum dürfte sich vorwiegend aus weiblichen Zuschauern zusammensetzen, aber auch Männer kommen hier nicht zu kurz.

    Buddy Amaral scheint alles zu haben: Er ist Teilhaber einer florierenden Werbeagentur, ist talentiert und kommt bei den Frauen gut an. Als er sich in Chicago eine Flugverspätung mit einer attraktiven Blondine (“Species”-Schönheit Natasha Henstridge) vertreibt und schließlich seinen Flugschein dem Familienmann Greg Janello überlässt, ahnt er nicht die Folgen. Denn die Maschine stürzt ab, alle Insassen sterben. Janello hinterlässt eine Frau und zwei kleine Söhne. Buddy stürzt in eine tiefe Depression und versucht seinen Schuldkomplex mit Alkohol zu ertränken. Ein Jahr später macht er Janellos Witwe Abby (Paltrow) ausfindig und schanzt der unerfahrenen Immobilienmaklerin ein hervorragendes Geschäft zu. Nach anfänglichen Hindernissen verlieben sie sich, doch Buddy findet nicht den Mut, ihr seine ursprüngliche Motivation für die Kontaktaufnahme zu beichten. Es kommt, wie es kommen muss: Die Wahrheit kommt zutage und die Liebe der beiden wird auf eine entscheidende Probe gestellt.

    Paltrow glänzt als junge Witwe, die, von der Tragödie ihres Lebens traumatisiert, dennoch den Mut aufbringt, emotionale und existentielle Wagnisse einzugehen. Affleck tut sich ungleich schwerer mit seiner Rolle: Obwohl sein überheblicher Karrieremensch nicht als arrogantes Ekelpaket skizziert wird, sondern sehr menschlich mit angenehmen sowie weniger vorteilhaften Eigenschaften ausgestattet wird, weiß er die vielen sich bietenden dramatischen Chancen nur bedingt zu nutzen. Wenn “Bounce” eine entscheidende Schwäche hat, dann ist es die darstellerische Limitierung seines männlichen Stars. Es fällt bei diesem überzeugenden Film allerdings nicht schwer, mit diesem Manko zu leben. Nur die Vorstellung, wie brillant das Liebesdrama mit einem versierteren Jungstar (sprich: Edward Norton oder Colin Farrell) hätte ausfallen können, mischt sich als Wermutstropfen in den positiven Gesamteindruck. ara.

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