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Boule & Bill

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Filmhandlung und Hintergrund

Familienabenteuer um einen Jungen und seinen Hund - nach den gleichnamigen populären belgischen Comics.

Boule wünscht sich nichts lieber als einen Hund. Vater ist dagegen, doch die Mutter trickst ihn aus und navigiert die Familie in ein Tierheim, wo Boule den Spaniel Bill entdeckt und fortan untrennbar ins Herz schließt. Das Verhältnis wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als die Eltern von Boule aus der Villa auf dem Land in eine neue Behausung in einem Hochhausbau am Rande der großen Stadt ziehen. Nachbarn beschweren sich, Verantwortung wird umher geschoben, der Vater reagiert gestresst. Bill aber findet endlich eine Freundin.

Boule wünscht sich einen Hund und entdeckt Bill. Boules Vater ist unbegeistert, doch Bill setzt sich durch. Ein sprechender Cocker-Spaniel steht im Mittelpunkt dieses sympathisch-naiven Kino-Kinderfilms aus Frankreich.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Der kleine Boule wünscht sich schon lange einen Hund. Als er und seine Eltern während eines Ausflugs an einem Tierheim vorbeifahren, ergreift er die Gelegenheit beim Schopf. Der Cockerspaniel Bill wartet nämlich auch schon sehnsüchtig auf ein Herrchen, das zu ihm passt. Von da an sind Boule und Bill unzertrennlich. Doch anders als Boule sind seine Eltern zunächst gar nicht begeistert. Als der Vater dann auch noch einen neuen Job annimmt und die Familie in ein Hochhaus in einem Vorort von Paris zieht, nehmen die Missgeschicke und Familienkonflikte ihren Lauf. Schafft es die Familie, trotz der neuen Situation zusammenzuhalten? Der nach einem beliebten belgischen Comic entstandene Film besticht durch seine stimmige, ausgewogene und humorvolle Erzählweise. Durch den Einblick in die Gedanken von Cockerspaniel Bill wird ein weiterer kommentierender Beobachter der Szene eingeführt und dem Zuschauer offenbaren sich Missverständnisse zwischen Mensch und Tier. Doch auch die Erwachsenen kommen durch die konsequente und detailverliebte Ausstattung im Stil der 1970 Jahre auf ihre Kosten. So werden einige Szenen in Super-8-Optik oder im Breitwandformat aufgelöst. Ein liebevoll gestalteter Film über eine tierische Freundschaft, der mit seiner pointierten Komik und einem charmanten Retrolook die ganze Familie begeistern wird.

      Jurybegründung:

      Die eine Geschichte heißt, wie werde ich Comic-Zeichner und bis es so weit ist: Vom Hundehasser zum Hundeliebhaber. Und eine Schildkröte, die sich in einen Hund verliebt. Und ein Kind, das einen Hund will. Und ein Hund, der alles nur aus seiner Perspektive betrachtet und sich entsprechend verhält.
      Als Satire über die 70er Jahre ist BOULE & BILL sehr gelungen. Dargestellt wird eine Kleinfamilie: Vater, Mutter und Kind im Auto. Ein fröhliches Lied auf den Lippen, in klaren hellen Farben. Dann wird der Hund aus dem Tierheim geholt. Der Cockerspaniel Bill denkt laut und bestimmt die Regeln seiner neuen Familie. Die ist zum Fürchten traditionell und nur am Rande wird die Aufbruchszeit der Emanzipation sichtbar gemacht.
      Zwei Drehorte bestimmen das Setting. Ein Einfamilienhaus zu Beginn und dann ein Hochhaus mit schrägem Nachbar im frühen Banlieue von Paris. Daraus wird Honig gezogen für unterhaltsame Situationskomik, einschließlich einem fast liebevollem Ehestreit.
      Die Retroausstattung ist sorgsam gewählt. Der Soundtrack der 70er-Jahre rundet den Film wunderbar ab. Darüber entwickelt sich eine leichtflüßige, gefällige Erzählung einer Tier-Mensch-Beziehung. Wenn auch noch die sprechende Schildkröte hinzukommt, der wir in ihrer Liebe zum Hund „zuhören“ dürfen, ist das der Höhepunkt der Satire pur.
      Die Präsentation von Rollenklischees dieser Zeit als Persiflage funktioniert hervorragend. Kinder werden über Bill und seinem, aus Sicht der Erwachsenen frechen Benehmen, entzückt sein. Stilistisch aus einem Guss und pointenreich verzaubert BOULE & BILL als eine Wohlfühlkomödie mit hohem Tempo. Ein schönes leichtes Kinovergnügen.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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    2. Boule & Bill: Familienabenteuer um einen Jungen und seinen Hund - nach den gleichnamigen populären belgischen Comics.

      Federleichte französische Kino-Familienunterhaltung mit gewissen Tendenzen zur lustvollen Überzeichnung und einem sprechenden Cocker-Spaniel in der Hauptrolle. In farbenfrohen, die 70er Jahre suggerierenden Kulissen entfaltet sich höhepunktfrei, aber unterhaltsam eine spaßige Familiengeschichte mit überschaubarem Konfliktpotential und viel situationsbedingtem Slapstick. Für Erwachsene halbwegs goutierbar, und für Kinder die volle Packung.
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