Filmhandlung und Hintergrund

Für zwei junge texanische Filmemacher begann ein märchenhafter Hollywood-Traum, als der Oscar-prämierte Regisseur und Drehbuchautor James L. Brooks („Zeit der Zärtlichkeit“) sie unter seine Fittiche nahm, nachdem er ihren 13minütigen Kurzfilm „Bottle Rocket“ beim Sundance Festival 1993 gesehen hatte. Mit einem Budget von fünf Mio. Dollar wurde der vielversprechende Short in eine abendfüllende Mischung aus origineller...

Die drei unfähigen Kleinkriminellen Dignan, Anthony und Bob verschanzen sich nach einem Überfall auf einen Buchladen in einem Motel in New Mexico. Der Ex-Psychiatriepatient Anthony erlebt dort mit dem bildhübschen Reinigungsmädchen eine bittersüße Romanze, die indirekt zum vorübergehenden Streit mit seinem besten Freund Dignan führt. Doch der unverbesserliche Optimist Dignan hat schon bald neue Pläne für das Trio…

Die drei ebenso jungen wie unfähigen Kleinkriminellen Dignan, Anthony und Bob müssen sich nach einem stümperhaften Überfall auf einen Buchladen nach New Mexico absetzen, wo insbesondere der Ex-Psychatriepatient Anthony einige schöne Tage mit dem hübschen Zimmermädchen Inez verbringt. Dann aber taucht Dignan mit dem Berufsverbrecher Mr. Henry auf und überredet die Freunde zu ihrem bisher größten Coup. Doch auch diesmal läuft nichts wie geplant…

Drei unfähige Kriminelle flüchten nach New Mexico. Zusammen mit dem Berufsverbrecher Mr. Henry planen sie ihren größten Coup, der aber auch nicht nach Plan verläuft! Punktgenaue Situationskomik in einer gelungenen Mischung aus Slacker-Komödie und Thriller à la Tarantino garantiert gute Unterhaltung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Für zwei junge texanische Filmemacher begann ein märchenhafter Hollywood-Traum, als der Oscar-prämierte Regisseur und Drehbuchautor James L. Brooks („Zeit der Zärtlichkeit“) sie unter seine Fittiche nahm, nachdem er ihren 13minütigen Kurzfilm „Bottle Rocket“ beim Sundance Festival 1993 gesehen hatte. Mit einem Budget von fünf Mio. Dollar wurde der vielversprechende Short in eine abendfüllende Mischung aus origineller Slacker-Komödie und warmherzig-charmanter Freundschafts/Love-Story ausgeweitet.

    Regisseur und Drehbuchautor Wes Anderson und sein Studienfreund Owen Wilson (Co-Drehbuch plus eine der Hauptrollen) liefern ein vielversprechendes Debüt ab, das vor allem durch seine smarten Dialoge (Tarantinos Einfluß ist kaum zu überhören) und gelassenen selbstironischem Humor zu glänzen weiß. Ihr schnörkelloser Buddy Movie verfolgt die (Ab-)Wege der drei unfähigen Kleinkriminellen Dignan (Owen Wilson erinnert in Spiel und Aussehen an den jungen Dennis Hopper), Anthony (Luke Wilson, Owens jüngerer Bruder) und Bob (Robert Musgrave), die sich nach einem Überfall auf einen Buchladen in einem Motel in New Mexico verschanzen. Der Ex-Psychiatriepatient Anthony erlebt dort mit dem bildhübschen Zimmermädchen Inez aus Paraguay (Lumi Cavazos aus „Bittersüße Schokolade“) eine bittersüße Romanze, die indirekt zum vorübergehenden Disput mit seinem besten Freund Dignan führt. Nachdem sie alle getrennter Wege wieder zu Hause in Dallas angekommen sind und Anthony und Bob sich jeweils mit drei verschiedenen Jobs abplackern, spricht Dignan erneut bei ihnen vor, um sie zu weiteren krummen Touren zu überreden. Diesmal unter der Regie seines geckenhaften Verbrechensmentors Mr. Henry (James Caan als einziges bekanntes Gesicht in abschreckend-abscheulichen Aufmachungen). Doch der unverbesserliche Optimist und penible Planer Dignan (verfügt über einen 50-Jahre-Gangster-Karriereplan) hat nicht alle Risikofaktoren einkalkuliert.

    Swingende Jazz- und Latinorhythmen bilden den passend coolen Klangteppich für die Menage-a-trois à la Generation X, die ihre sentimentalen Strömungen angenehm subtil einfließen läßt. Herausragend ist Owen Wilson, der seinen tragikomischen Charakter mit einigen drolligen Manierismen zu spielen weiß. Trotz oder gerade angesichts des liebenswert amateurhaften Charmes der Twentysomething-Komödie könnte sich ein jugendliches Publikum durchaus angesprochen fühlen. ara.

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