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Born to Fight

   Kinostart: 03.08.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Action pur vom Stunt/Kampfchoreograph des thailändischen Erfolgs "Ong-Bak".

Nach leichenreichen Konfrontationen ist es Captain Daew (Dan Chupong) endlich gelungen, Thailands gefährlichsten Drogenbaron Yang (Noppol Gomarachun) hinter Gitter zu bringen. Nun will er sich ganz auf ein in der Provinz stattfindendes Kampfsportturnier konzentrieren. Doch lassen ihm die bösen Freunde Yangs auch dort keine Ruhe. Im Gegenteil: Als bewaffnete Horden das Dorf stürmen, ein Massaker anrichten und Yang freipressen wollen, ist noch mal Daews ganzer Einsatz gefordert.

Aus der gleichen Kampfschule wie Tony Jaa stammt der Held dieses in der ersten Halbzeit eher an Feuergefechten interessierten, atemlosen Thai-Actionreißers von den Machern von „Ong-bak„.

Kriegsveteran Daew begleitet eine Gruppe Sportler zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung in ein Dorf, wo Geschenke an die Bewohner ausgegeben werden. Da fällt eine Miliz ein, mäht etliche Menschen nieder und nimmt die restlichen gefangen. Daew besinnt sich auf seine Ausbildung und startet zum Gegenangriff und bekommt auch bald Unterstützung von einer Hand voll mutigen Bewohnern und Athleten.

Captain Daew landet einen spektakulären Coup: Unter Einsatz aller körperlicher und waffentechnischer Mittel gelingt ihm die Verhaftung eines berüchtigten Drogenbosses, der sich „General“ nennt. Doch dessen Schergen schlagen zurück: Sie überfallen das Dorf, in dem sich der Captain und einige Sport-Asse zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung eingefunden haben, richten ein Massaker an und setzen die wenigen Überlebenden fest. Aber bald erwacht in den Gefangenen der alte Kampfinstinkt, und sie gehen zum Gegenangriff über.

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Darsteller und Crew

  • Noppol Gomarachun
    Noppol Gomarachun
  • Suntisuk Phromsiri
    Suntisuk Phromsiri
  • Dan Chupong
    Dan Chupong
  • Piyapong Piw-on
    Piyapong Piw-on
  • Somluck Khamsing
    Somluck Khamsing
  • Amornthep Waewsang
    Amornthep Waewsang
  • Suebsak Pansueb
    Suebsak Pansueb
  • Kesarin Ekatawatkul
    Kesarin Ekatawatkul
  • Nantaway Wongwanichislip
    Nantaway Wongwanichislip
  • Panna Rittikrai
    Panna Rittikrai
  • Thanapat Taweesuk
    Thanapat Taweesuk
  • Morakot Kaewthanee
    Morakot Kaewthanee
  • Prachya Pinkaew
    Prachya Pinkaew
  • Sukanya Vongsthapat
    Sukanya Vongsthapat
  • Somsak Techaratanaprasert
    Somsak Techaratanaprasert
  • Surachet Thongmee
    Surachet Thongmee

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Born to fight hat ganz eindeutige Vorbilder im chinesischen Kung-Fu Kino.
      Die Choreographie der Kämpfe, wie die "einer-gegen-viele" Standardsituation, die Grobkörnigkeit der Bilder und manchmal auch die heute, trashige „Djuidjuidjui“-Musik, lassen an "Vorfahren" aus den 70er Jahren erinnern.

      Dieser Film ist aber eine thailändische Produktion; und dieses Land ist nicht besonders bekannt für eine große Filmindustrie. Daher erlaubt es sich der Regisseur im 1. Drittel mit seinen Bildern viel über sein Land zu erzählen um dann wieder zum eigentlichen Erzählgrund des Films überzuwechseln: den Kämpfen. Bevor er seine Zuschauer in die raue Action entlässt will er das Auge mit idyllisierten Alltagsszenen verwöhnen. Allerdings wirkt das ganze doch sehr künstlich und „over-the-top“.

      Ansonsten sind die Kämpfe, vor allem die des Hauptdarstellers, nicht schlecht, aber man hat doch schon besseres gesehen. Es ist alles etwas zu aufgeblasen, die Special Effects und die Handlung ganz besonders.

      Wenn die Bombe gen Bangkok unterwegs ist, mit dem Ziel, Millionen von Menschen zu töten, schrammelt die antreibende E-Gitarrenmusik lustig weiter. Mitunter grottig geschnitten, bleiben Ortszusammenhänge und Distanzen vollkommen unklar. So wirkt vieles dilettantisch oder zumindest von wenig einfühlsamer Hand hergestellt.

      Man merkt, dass hinter den ganzen coolen und harten Typen wahrscheinlich ganz liebe nette Kerle stehen, die es mal so richtig krachen lassen wollten.

      Fazit: Dieser Film ist kompletter Trash, aber vielleicht ist es ja das, was einige Fans dieses Genres begeistern könnte.
    2. Born to Fight: Action pur vom Stunt/Kampfchoreograph des thailändischen Erfolgs "Ong-Bak".

      ‚Vertraue niemandem‘ lautet die Devise des Actionhelden im „Stirb langsam“-Szenario und die der Macher von „Born to Fight“. Ihrem Helden trauen sie nicht, und der Story auch nicht. Doch gegen beides haben sie ihre Mittel: Noch mehr Helden, und noch eine Wendung.

      Und Stunts vom feinsten natürlich, denn deswegen sind wir da. Die Leute, die uns „Ong-bak“ und „Tom Yum Gong“ brachten, setzten neue Maßstäbe im Martial-Arts-Gewerbe. Selber schuld also, wenn solches nun von allen ihren Filmen wieder und wieder erwartet wird. „Born to Fight“, der (viel) mehr vom Schießen als vom Prügeln handelt und im Gegensatz zumindest zu „Ong-bak“ den freiwilligen Humor klein schreibt, vermag solche Erwartungen nur partiell zu erfüllen. Dabei passt die Handlung bequem in die immergrüne „Die Hard“-Schablone, und mit spektakulären Stunts wird keineswegs gegeizt. Noch vor dem Vorspann liegt der Actionfan geplättet darnieder, entwaffnet von einer Overtüre, wie sie seit Jackie Chans „Police Story“-Heydays nicht zu sehen war. Ein Drogenboss, genannt der General und vielleicht auch wirklich ein solcher, denn seine uniformierten Truppen sind Legion und mit Kriegswaffen gerüstet, wurde verhaftet vom heldenhaften Captain Daew (Dan Chupong). Nun besetzen des Generals Horden ein ahnungsloses Bauerndorf und schlachten vor laufender Fernsehkamera Unschuldige ab, was das Zeug hält. Mittendrin wie zufällig Captain Daew und seine große Liebe. Doch ach: Zu blass der Held, um gegen die extraruppig einher mordende Drogenguerilla mit mehr als nur sich zunehmend abnutzenden Fußball-Drehkicks anzustinken. Da hilft auch kein Buddy-Team mit dem Taugenichts-Sohn vom Bürgermeister. Also wird jeder zum Held, und spätestens, wenn scheppernd die Nationalhymne aus dem Ghettoblaster leiert, lassen Kind, Kuh und Dorfälteste alle Furcht fahren und stürzen sich in gemeinsamer patriotischer Wut auf den dann gar nicht mehr überlegenen Feind. Bang Rajan. Braveheart im Reisrand. Am Schluss wird noch eine Atomrakete auf Bangkok abgefeuert, Drogenboss befreien allein reicht ja nicht. Aber da hat der Zuschauer sich schon an den ganz normalen Actionwahnsinn à la Thailand gewöhnt. Ein bisschen zu ernst nimmt man alles noch, aber das kann sich legen. ab.

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