Boogeyman - Der schwarze Mann

   Kinostart: 17.03.2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Horrorfilm in der Tradition von "Nightmare on Elm Street", in der ein alter Kinderreim grausige Realität wird.

Tim (Barry Watson) hat Angst vorm Schwarzen Mann. Seit er in seiner Kindheit von den unheimlichen Nachstellungen eines nächtlichen Schreckgespenstes erfolgreich traumatisiert wurde, fährt er auch als inzwischen Erwachsener im fernen Chicago manchmal noch schreiend und schweißgebadet im Schlaf auf. Seine Psychiaterin findet das in höchstem Maße ungesund und empfiehlt zur Therapie eine Rückkehr an die Stätte des sicherlich nur eingebildeten, kindlichen Schreckens. Als Tims Mutter stirbt, bietet sich dazu eine gute Gelegenheit.

Findige Werbestrategen vergleichen diesen neuen Horrortrip aus der immergrünen Welt nicht totzukriegender Mordspringteufel bereits mit den Streichen von Freddy Krueger und Michael Myers.

Als Kind wurde Tim Nacht für Nacht von furchtbaren Träumen geplagt. Jahre später leidet er noch immer unter Angstzuständen und erhält von seiner Therapeutin den Rat, an den Ort des Schreckens zurückzukehren und sich seinen vermeintlich eingebildeten Dämonen zu stellen. Tim folgt dem Rat wider besseren Wissens - und der Horror nimmt seinen Lauf.

Tim wird schon als kleines Kind von fürchterlichen Alpträumen geplagt. Auch 15 Jahre später leidet er immer noch unter Angstzuständen. Als Tim, der inzwischen als Redakteur arbeitet, vom Tod seiner kranken Mutter erfährt, begibt er sich direkt in sein Heimatstädtchen. Dort empfiehlt ihm seine ehemalige Psychologin, eine Nacht im Haus seines Kindheitstraumas zu verbringen, um seine persönlichen Dämonen auszutreiben. Tim folgt dem Rat wider besseren Wissens - und somit beginnt der Boogeyman sein blutiges Treiben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Der Boogeyman (Buhmann oder schwarzer Mann) ist ein Symbol für alle Kindheitsängste. Die Angst vor dem bösen Mann unter dem Bett, im Schrank oder vor Kleidern, die beim Lichtausknipsen plötzlich zu Gestalten werden. Jeder im Kino weiß, dass diese Ängste irreal sind. Jeder im Kino weiß aber auch, dass er gerade an der Kinokasse kein Ticket für einen Kuschelfilm erstanden hat. Und so folgt daraus, dass es den bösen Mann im Schrank eben doch gibt. Und zwar genau für 89 Minuten.

      Tim stellt sich den Geistern seiner Vergangenheit. Er wird erwachsen. So kann man diesen Film auch sehen. Diese eine Nacht, die er zwischen dem Gerümpel seiner Kindheit verbringt, wird zu einer Initiation. Er stellt sich seinen schlimmsten Ängsten, um am Ende geläutert daraus hervor zu gehen.

      Obwohl dieser Film wirklich hanebüchen ist, verfehlt er dennoch nicht seine Wirkung. Der erste Teil wartet ungefähr alle zehn Minuten mit einem, vom entsprechenden Gruselsound untermalten Schreckmoment auf. Keine ruhige Minute gönnt der aufdringliche Soundtrack den Nerven. Keine Chance besteht darauf, das Adrenalin abzubauen, dass die Adern und Venen zum platzen zu bringen droht.

      Jede Möglichkeit wird dafür verwendet, Bedrohlichkeit anzukündigen. Sogar der Vater von Jessica, Tims Freundin, wird als „komisch“ angekündigt. Dieses Versprechen wird nie eingelöst, obwohl die Ankündigung von bedrohlichen Geräuschen untermalt ist.

      Der ganze Film ist von einer klebrig fiebrigen Atmosphäre durchzogen. Die mit etwas mehr Ruhepausen wesentlich intelligenter umgesetzt wäre.

      Der Film verfolgt eine Geisterbahndramaturgie. Hinter jeder Ecke lauert ein Geist. Aber im Gegensatz zu einer recht kurzen Fahrt durch solch ein Etablisment, dauert dieser Film einfach zu lange um den Grusel noch genießen zu können. Es ist ein Totschlaggrusel. Immer wieder wird drauf gehauen.

      In diesem Film geht es nicht um logische Plots oder eine möglichst glaubhafte Figurendarstellung. Es geht darum, die Zuschauer aus ihren Sitzen hochzujagen. Besonders alles was mit dem Boogeyman zu tun hat, ist kaum an irgendeiner Logik festzumachen. Warum kommt gerade ein kleines Mädchen aus den Fängen des Bösen Mannes zurück? Warum niemand anderes? Warum schnappt sich der böse schwarze Mann nicht einfach Tim und fährt mit ihm zur Hölle? Warum kommt er erst jetzt zurück und warum muss er ausgerechnet schwarz sein? All diese Fragen sollte man nicht stellen, oder man wird nur zu äußerst unbefriedigenden Antworten kommen.

      Die Figuren sind klischeehafte Abziehbilder. Jessica, Tims Freundin ist die nervende blonde „Rich Kid“-Tochter, die man schon so oft zu sehen geglaubt hat. Einzig der Hauptdarsteller, Barry Watson, kann das Sammelsurium an unsympathischen Schauspielern retten. Er spielt den zwischen Wahnsinn und Wissen changierenden Tim recht gut.

      Tim tut immer genau dass, was man auf keinen Fall tun sollte. Er geht in die Ecken, wo es am dunkelsten ist und läuft in Sackgassen. Und prompt kommt die Rechnung.
      Alle Zeichen stehen auf „geh hier weg“. Aber Tim geht erst, als er einen Kampf mit Kleiderbügeln gerade noch so überstanden hat. Und dann ist es zu spät. Jetzt ist er in einem sonderbaren Raum- Zeitkontinuum gefangen, aus dem es kein Entkommen gibt.

      Tims Motivation, seine Ängste und sein Kindheitstrauma loszuwerden, sind zwar verständlich, aber so unglaubwürdig umgesetzt, dass es kaum auszuhalten ist.
      Es wird immer wieder damit gespielt, ob Tim wahnsinnig ist, oder ob alles real ist, was zunächst nur er sieht.

      Wem es Spaß macht, sich einfach erschrecken zu lassen, kann entweder einen guten Freund engagieren, der für einen feuchten Händedruck plötzlich hinter Bäumen hervorspringt, oder man gibt ein wenig Geld aus und lässt dies vom Boogeyman tun. Mehr als diese Schreckmomente hat dieser Film, besonders in der ersten Hälfte, nicht zu bieten. Die zweite Hälfte widmet sich nicht mehr so sehr dem pointierten Schreck. Hier wird für das Finale Luft geholt. Ein Finale, das sich von der ersten Minute des Films an abzeichnet und sich von Beginn an rhythmisch ansteigernd annähert.

      Der ganze Film wirkt nicht trashig sondern billig. Es scheint, als habe das Budget nicht ganz gereicht. (Die faltige Maske der toten Mutter, wirkt wie aufgeklebtes und zu Falten zusammengeschobenes Butterbrotpapier.) Die Computereffekte und Schnitte sind nicht ungekonnt, aber eben auch nicht vollkommen überzeugend.

      Fazit: Für die Wirkung des Horrors volle Punktzahl, für den Film Daumen runter. Adrenalinausschüttung und Gänsehaut en masse, sonst aber bietet der Film nichts. Wem das reicht, dem wird’s gefallen.
    2. Boogeyman - Der schwarze Mann: Horrorfilm in der Tradition von "Nightmare on Elm Street", in der ein alter Kinderreim grausige Realität wird.

      Grusel ist nach wie vor groß angesagt, wie der im laufenden Kinojahr bereits dritte Horrorthriller (nach „White Noise“ und „Hide And Seek“) an der US-Chartspitze belegt. Der Psychoschocker, der wie „The Grudge - Der Fluch“ aus der Schmiede von Sam Raimis Ghost House Productions stammt, spielt vorrangig in einem verwunschenen Haus, wo der bösartige „Boogeyman“ (das Pendant zum Schwarzen Mann) in dunklen Schränken lauert. Mit einer Besetzung von weitgehend unbekannten Schauspielern wird solider Lowbudget-Horror der Marke „Der Fluch von Darkness Falls“ und „Jeepers Creepers“ geboten, der vor allem durch seine bedrohlich-unheilvolle Atmosphäre besticht.

      Beim Kindheits-Prolog geht es gleich schockeffektreich zur Sache, als der Vater des kleinen Tim mit gehörig übernatürlichem Krawall vom Boogeyman geholt wird. 15 Jahre später ist Tim (überzeugend: Barry Watson aus der TV-Serie „7th Heaven“) ein junger Redakteur, der sich immer noch vor dunklen Ecken fürchtet. Als er vom Tod seiner kranken Mutter (eine unerkennbare Lucy Lawless) erfährt, begibt er sich umgehend in sein Heimatstädtchen. Dort empfiehlt ihm seine ehemalige Kinderpsychologin, eine Nacht im Haus seines Kindheitstraumas zu verbringen, um seine persönlichen Dämonen aus zu treiben. Sie glaubt, dass Tim sich damals mit seiner überaktiven Fantasie einen Grund für das Weggehen seines Vaters ausgedacht hat. Allein im Haus hört er dann allerlei verdächtige Geräusche und beginnt, sich in Flashbacks an seine unglückliche Vergangenheit zu erinnern. In Folge tauchen seine Kindheitsfreundin (Emily Deschanel, Schwester von Zooey), seine jetzige Freundin (Tory Mussett) und sein Onkel auf. Auf sie alle hat es der mörderische Boogeyman abgesehen, der erst gegen Schluss (ein mit CGI-Effekten aufgemotzter Schauspieler) sichtbar wird. Nochmals kräftig in die Trickkiste gegriffen wird dann für den lärmenden Showdown.

      Dieser fällt reizvoll ambivalent aus, da das Geschehen sowohl als geradliniger Monsterhorror oder auch als innerlicher Psychoterror gedeutet werden kann. Regisseur Stephen Kay setzt auf eine Aneinanderreihung von Schreckmomenten mit und ohne Grund oder Konsequenzen für die Beteiligten. Dieser für das Genre zuverlässige Suspense-Mechanismus wird dabei allerdings ein wenig überstrapaziert und dient in erster Linie dazu, die etwas dünne Story aufzumotzen. Optisch werden ebenfalls einige stilvolle Aufbauschmanöver eingesetzt, die von diversen Kameratricks wie Rapid Zooming zu frenetischem Schnellschnitt reichen. Der coole Look der monochromen Aufnahmen erzeugt das entsprechend spukige Ambiente, was besonders beim eleganten Produktionsdesign des alten Hauses mit vielen viktorianischen Details ins Gewicht fällt. Jedenfalls braucht sich dieser Horrorthriller ohne große Stars (dennoch fähigen Schauspielern) nicht hinter seinen unlängst veröffentlichen Genrekollegen verstecken. ara.

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