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Maschinenpistolen und Moneten

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Die Zeit der 1930er war die Ära der großen Verbrecher, die durch die USA zogen und Terror verbreiteten. Gemeinhin wird diese Zeit deshalb dort als "Public Enemy Era" bezeichnet. Der bekannteste unter ihnen war John Dillinger, dessen kriminelle Karriere zuletzt von Michael Mann (Heat) in seinem Gangsterepos Public Enemies verfilmt wurde. Neben Dillinger sorgte ein Ganovenpaar besonders für Furore: Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow, besser bekannt als Bonnie und Clyde. Genauso lautet der Titel des Klassikers aus dem Jahre 1967, in dem Faye Dunaway und Warren Beatty in die Haut der beiden schlüpften. Allerdings haftete der Verfilmung eine starke Romantisierung an.
Neil Burger (Ohne Limit) will sich nun der Geschichte noch einmal annehmen. Basierend auf dem 2009 erschienenen Roman "Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie and Clyde" von Jeff Guinn will er eine realitätsnahe Vision schaffen, welche das Verbrecherpaar als nichts darstellt, was es nicht war. Dass dies oft passiert, liegt häufig an den Medien, die schnell einen Hype um solche Figuren herum kreieren und sie entweder dämonisieren oder zu Helden hochstilisieren. Etwas was bereits 1994 Oliver Stone in Natural Born Killers (Drehbuch Quentin Tarantino) satirisch überspitzt darstellte.