Filmhandlung und Hintergrund

Daniel Craig spielt im 25. Bond-Film erneut den britischen Geheimagenten, der diesmal unter der Regie des „True Detective“-Machers gegen Terroristen kämpft.

Mit seiner Darstellung des britischen Geheimagenten James Bond hat Daniel Craig nicht nur den schlagkräftigsten und authentischsten Bond, sondern auch den erfolgreichsten in der Geschichte der Filmreihe geschaffen. Seit „James Bond 007: Spectre“ (2015) herrschte jedoch lange Stille um eine weiter Fortsetzung. Im Jahr 2020 geht es endlich weiter — Craig kommt als geplagter und trinkfester Bond zurück, um Blofeld endgültig das Handwerk zu legen.

Was ihr unbedingt vor dem Kinostart wissen müsst, haben wir in einem Video für euch zusammengefasst.

„Keine Zeit zu sterben“ — Handlung

Am Ende von „Spectre“ ist Blofeld (damals gespielt von Christoph Waltz) zwar vorerst geschlagen, die Welt der Geheimdienste nach der Unterwanderung durch C (Andrew Scott) jedoch so gefährdet wie nie. Das ehemalige MI6-Gebäude, die letzte Bastion des ehemaligen Empires, liegt ohnehin in Trümmern und Bond, der erfahren hat, dass ihn ein privates Band mit Blofeld verbindet, ist 007 mit Madeleine Swann (Léa Seydoux) davongefahren. Kaum einer musste so viel einstecken wie er. Seinen Ruhestand hätte er sich eigentlich verdient.

Den kann er am Anfang des Films tatsächlich genießen: Bond genießt das locker-leichte Leben auf Jamaika. Aus dem gemächlichen Alltag entreißt ihn jedoch alsbald sein alter Freund Felix Leiter von der CIA. Die Mission lautet, einen Wissenschaftler zu retten. Doch das gestaltet sich bekanntermaßen leichter gesagt als getan. Gelingt es ihm nicht rechtzeitig, den Forscher in Sicherheit zu bringen, könnte eine neue Technologie missbraucht werden und in den Händen eines mysteriösen (neuen) Bösewichts großen Schaden anrichten.

„Keine Zeit zu sterben“ — Hintergründe

Lange stand der 25. Bond-Film mit eher schlechten Nachrichten in den Schlagzeilen. Nach dem Neustart der Reihe durch „James Bond 007 – Casino Royale“ (2006) und die Fortsetzungen „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ (2008), „James Bond 007 – Skyfall“ (2012) und „James Bond 007: Spectre“ hatten sich bei Hauptdarsteller Daniel Craig Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht. Er wolle lieber seine Pulsadern aufschneiden, als noch einmal in die Rolle schlüpfen, sagte er in einem Interview.

Zum Glück konnte Bond-Produzentin Barbara Broccoli den zögerlichen Star doch überreden. Immerhin war es Craig mit seiner realistischen Darstellung gelungen, das alglatte Image des Geheimagenten neu zu erfinden. Beim Publikum kam das gut an: „Skyfall“ war der bis dato erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten. Doch die Entwicklung einer Fortsetzung kam nur schleppend in Gang und war geprägt von Gerüchten um mögliche Nachfolger wie etwa Idris Elba („Avengers: Infinity War“), der wohl nach „Bond 25“ die Chance bekommt.

Ungewissheit herrschte leider auch lange in Bezug auf den Regieposten. Nachdem unzählige Kandidaten ihren Hut ins Rennen warfen, übernahm im Mai 2018 der britische Kultregisseur Danny Boyle T2 Trainspotting“ den Platz, musste ihn noch im selben Jahr wieder räumen. Die herbe Enttäuschung für die Fans wird inzwischen durch eine glückliche Nachricht gemildert: Cary Joji Fukunaga, Regisseur der genialen ersten Staffel von „True Detective“, hat den Posten übernommen.

„Keine Zeit zu sterben“ — Kinostart

Aufgrund der zahlreichen Neubesetzungen und Abgänge — Christoph Waltz („Downsizing“) wird uns wohl nicht als Blofeld erhalten bleiben — hat sich die Produktion von „Bond 25“ immer weiter verschoben. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt und mit der Sicherheit, dass Craig und Fukunaga einen weiteren Blockbuster vorlegen werden, wurde auch ein Kinostart festgelegt. In Deutschland kommt „Keine Zeit zu sterben“ am 2. April 2020 in die Kinos.

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