Für „Queen“-Fans ging weltweit ein kleiner Traum mit der Realisierung des Biopics „Bohemian Rhapsody“ in Erfüllung. Könnte es etwa eine Fortsetzung geben? Verschiedene Ansichten verwirren die Fans.

Selten gelang es Musik-Biopics ein Momentum aufzubauen, wie es „Bohemian Rhapsody“ gelang. Die Geschichte der Band Queen mit Rami Malek in der Hauptrolle als Freddie Mercury begeisterte die Zuschauer, sicherte sich 870 Millionen Dollar an den Kinokassen, und gewann jüngst vier Oscars.

Doch ist das Grund genug eine Fortsetzung über eine eigentlich abgeschlossene Geschichte in Auftrag zu geben? Geht es nach dem engen Freund der Band und Musikvideo-Regisseur Rudi Dolezal, sei „die Queen Familie in regem Austausch darüber“, wie er PageSix zu Protokoll gab.

„Ich bin mir sicher, dass er [Jim Beach] eine Fortsetzung plant, die mit dem Live Aid Auftritt beginnt.“ Jim Beach ist seines Zeichens der langjährige Manager der Band, der den Kinohit mitproduziert hat. Im Film wird er von Tom Hollander verkörpert.

Die Musikvideos von Rudi Dolezal sind Queen-Fans ein Begriff. Erstmals arbeitete Dolezal mit Queen für „One Vision“ zusammen, und inszenierte das letzte Musikvideo „These Are The Days Of My Life“ mit Freddie Mercury, der zu diesem Zeitpunkt bereits stark körperlich abgebaut hatte.

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Produzent dementiert die Fortsetzungspläne

Kurze Zeit nachdem die Gerüchteküche hoch brodelte, haben die Kollegen von Slashfilm bei Filmproduzent Graham King nachgefragt, ob es tatsächlich Pläne für eine Fortführung gäbe. Sein Publizist dementierte die Gerüchte und sagte, sie seien nicht wahr.

Dank des Trailers könnt ihr noch einmal das Queen-Feeling hochleben lassen.

Tatsächlich wäre die große Frage, worüber eine Fortsetzung von „Bohemian Rhapsody“ handeln sollte. Die Geschichte von Freddie Mercury wurde innerhalb des Biopics abgeschlossen, der legendäre Live-Aid-Auftritt von 1985 beendet den Film mit einer folgenden Texttafel, die dem Tod von Freddie Mercury 1991 gedenkt.

Zwischen dem Live-Aid-Konzert und Freddie Mercurys Tod fehlen weitere sechs Jahre der gemeinsamen Bandgeschichte. In dieser Zeit ging die Band ein letztes Mal auf große Welttournee und veröffentlichte das Studioalbum „“ mit Songs wie „The Show Must Go On“ und „These Are the Days of Our Lives“.

Die verbliebene Band um Gitarrist Brain May und Schlagzeuger Roger Taylor tritt heute weiterhin gemeinsam auf und engagierte 2011 Sänger Adam Lambert. Bassist John Deacon gab seinen Rücktritt bereits 1997 bekannt.

Sollte an den Gerüchten tatsächlich doch etwas dran sein, könnte sich „Bohemian Rhapsody 2“ auf die aktuelle Zeit mit Adam Lambert als Sänger stützen. Im Interview mit Brian May zum Queen-Konzert 2018 in Berlin gab der Gitarrist zu verstehen, dass die Band Zeit ihres Lebens mit keinem anderen Sänger auf Tour gehen werden.

Dank des großen Erfolgs des Biopics erlebt die Band einen zweiten Frühling, erklomm die Musik- wie Kino-Charts im Sturm und eröffnete jüngst die Oscar-Verleihung 2019.

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