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„Bohemian Rhapsody 2“: Queen-Mitglied Roger Taylor hat klare Meinung

Author: Teresa FongernTeresa Fongern |

© 20th Century Fox

Für „Queen“-Fans ging weltweit ein kleiner Traum mit der Realisierung des Biopics „Bohemian Rhapsody“ in Erfüllung. Könnte es etwa eine Fortsetzung geben? Die Band bezog mittlerweile klare Stellung

Selten gelang es Musik-Biopics ein Momentum aufzubauen, wie es „Bohemian Rhapsody“ 2018 gelang. Die Geschichte der Band Queen mit Rami Malek in der Hauptrolle als Freddie Mercury begeisterte die Zuschauer, sicherte sich 870 Millionen Dollar an den Kinokassen, und gewann 2019 vier Oscars, unter anderen für Malek als Freddie Mercury.

Doch ist das Grund genug eine Fortsetzung über eine eigentlich abgeschlossene Geschichte in Auftrag zu geben? Selbst zwei Jahre nach dem Erfolg des Musik-Biopics verstummen die Rufe nach „Bohemian Rhapsody 2“ nicht. Die Band-Mitglieder um Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor wurden mehrfach zum Thema befragt, bezogen beide im Jahr 2020 klar Stellung. Taylor fasste die Meinung der Band gegenüber Rolling Stone wie folgt zusammen:

„Es müsste ein sehr, sehr gutes Skript sowie ein Szenario geben, sodass es Sinn ergibt. Aktuell kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Fortsetzung produziert wird […] Falls jemand eine geniale Idee hätte, können wir vielleicht darüber nachdenken. Aktuell sind wir nur sehr glücklich, was der Film erreicht hat. Es gibt so viele Filmfortsetzungen, die sich nicht mit dem Original messen können. Es gibt natürlich einige, die es können, jedoch ist es ein gefährliches Territorium.“

Worüber könnte es in „Bohemian Rhapsody 2“ gehen?

Bereits 2018 haben die Kollegen von Slashfilm bei Filmproduzent Graham King nachgefragt, ob es tatsächlich Pläne für eine Fortführung gäbe. Sein Publizist dementierte die Gerüchte und sagte, sie seien nicht wahr.

Tatsächlich wäre die große Frage, wovon eine Fortsetzung von „Bohemian Rhapsody“ handeln sollte. Die Geschichte von Freddie Mercury wurde innerhalb des Biopics abgeschlossen, der legendäre Live-Aid-Auftritt von 1985 beendet den Film mit einer folgenden Texttafel, die dem Tod von Freddie Mercury 1991 gedenkt.

VIDEO: Das sind die 10 besten Biopics über die legendärsten Musiker der Welt

Zwischen dem Live-Aid-Konzert und Freddie Mercurys Tod fehlen weitere sechs Jahre der gemeinsamen Bandgeschichte. In dieser Zeit ging die Band ein letztes Mal auf große Welttournee und veröffentlichte das Studioalbum „Innuendo“ mit Songs wie „The Show Must Go On“ und „These Are the Days of Our Lives“. Natürlich könnte man dieser Zeit ein filmisches Denkmal setzen, doch zu welchem Preis?

Die verbliebene Band um Gitarrist Brain May und Schlagzeuger Roger Taylor tritt weiterhin heute gemeinsam auf und engagierte 2011 Sänger Adam Lambert. Im Interview mit Brian May zum Queen-Konzert 2018 in Berlin gab der Gitarrist zu verstehen, dass die Band Zeit ihres Lebens mit keinem anderen Sänger auf Tour gehen werden. Bassist John Deacon gab seinen Rücktritt bereits 1997 bekannt.

Im Jahr 2020 musste die Band die Welttournee wegen Corona absagen, May musste am Herzen operiert werden. Auch dies sind Faktoren, die ein weiteres Sequel in weite Ferne rücken.

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