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Filmhandlung und Hintergrund

Bogus: Der siebenjährige Waise Albert hat einen unsichtbaren Freund: den bärenstarken Schutzengel Bogus. Mit dem muß sich nun auch Ersatzmutter Whoopi Goldberg herumschlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes bezaubernde Waihnachtskomödie von Regieveteran Norman Jewison.

Der siebenjährige Albert verliert seine Mutter bei einem Unfall und kommt in die Obhut von deren Schulfreundin Harriet. Während Albert der Umzug vom sonnigen Las Vegas ins rauhe New Jersey Schwierigkeiten bereitet, muß sich die gestreßte Harriet von nun an mit „Bogus“ auseinandersetzen.

Nachdem seine Mutter Lorraine bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, muß der siebenjährige Albert schweren Herzens die Reise vom sonnigen Las Vegas ins rauhe Newark antreten, wo er unter der Obhut von Lorraines Adoptivschwester Harriet aufwachsen soll. Da die gestreßte Business-Frau mit Kindern überhaupt nichts anfangen kann, flüchtet sich Albert mehr und mehr in eine Fantasiewelt, in der er sich Rat bei seinem nur für ihn sichtbaren Freund Bogus holt.

Der siebenjährige Waise Albert hat einen unsichtbaren Freund: den bärenstarken Schutzengel Bogus. Mit dem muß sich nun auch Ersatzmutter Whoopi Goldberg herumschlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes bezaubernde Weihnachtskomödie von Regieveteran Norman Jewison.

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Kritikerrezensionen

  • Hochkarätige Stars wie Whoopi Goldberg und Gerard Depardieu tummeln sich in dem sentimental-fantastischen Kinderfilm von „Mondsüchtig“-Regisseur Norman Jewison, der bereits für die Weihnachtssaison 1995/96 angekündigt gewesen war. Doch das gefühlvolle Rührstück um den imaginären Freund eines siebenjährigen Waisenjungen spricht mit seiner Trägheit vorrangig die Allerjüngsten an und konnte am amerikanischen Boxoffice bisher lediglich 3,4 Mio. Dollar einspielen.

    Als Lorraine (Nancy Travis), die Mutter des kleinen Albert, bei einem Unfall ums Leben kommt, wird der im Showbiz-Milieu von Las Vegas aufgewachsene, aufgeweckte Junge Albert (Haley Joel Osment), in die Obhut von Lorraines Adoptivschwester Harriet (Whoopi Goldberg) in Newark übergeben. Diese hat laut eigener Einschätzung „keinen Funken Mutterinstinkt in sich“ und will das letzte Mal mit einem Kind gesprochen haben, als sie selbst eines war. Die Beziehung der beiden ist dementsprechend gespannt, doch der von Alberts ausgeprägter Fantasie manifestierte gute Geist „Bogus“ (Gerard Depardieu) bringt schließlich die ersehnte Annäherung zustande.

    Das Drehbuch von Alvin Sargent greift die ergiebige Prämisse vom unsichtbaren Helfer auf, der in einer trostlosen Umwelt die Wärme innerer Werte hervorkehrt. Als Klassiker der Sparte kann „Mein Freund Harvey“ mit James Stewart angeführt werden, dem im Film mit einem kurzen TV-Ausschnitt Tribut gezollt wird. „Harvey“-Nachfahre „Bogus“ wird vom ungeschlachten Meistermimen Depardieu sympathisch und anrührend verkörpert. Doch selbst der famose Frankreich-Export im „typisch französischen“ Bohemien-Outfit kann die Überzogenheit und teils an Albernheit grenzende Realisation der New-Regency-Produktion nicht völlig ausmerzen, zumal die zentrale Figur des Waisenjungen aufgrund seiner quengeligen Natur nur wenig Pluspuknte sammeln kann. Goldberg, die bereits im entfernt ähnlich gelagerten „Ghost“ mitwirkte, wird unter Wert eingesetzt. Statt ihrem beträchtlichen komischen Talent freien Lauf lassen zu dürfen (als Running Gag sorgt lediglich ihr wiederholtes Falschparken für mildes Schmunzeln), porträtiert sie eine vielbeschäftigte, emotional verkümmerte Businessfrau, die schließlich wieder mit ihrem inneren Kind in Berührung kommt. Dieser dramaturgische „Höhepunkt“ wird mit einer Fred Astaire/Ginger Rogers-inspirierten Tanznummer von Goldberg und Depardieu ins Bild gesetzt, wobei vor allem der weibliche Star ungelenk wirkt. Für farbenfrohe Auflockerung sorgt das Arbeitsumfeld Lorraines in einer magischen Revue, in dem die deutsche Chanteuse und Tänzerin Ute Lemper einen Gastauftritt als Magierassistentin hat. Der Zauberkünste einer topfitten Marketingabteilung bedarf es wohl auch, um das äußerst wohlbeabsichtigte, dennoch nur in Maßen involvierende Kinderdrama trotz der aufgebotenen Namen in einen kommerziellen Erfolg auf breiter Ebene zu verwandeln. ara.

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