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Tim Robbins bekämpft Apartheid

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Bob Roberts Poster
© Kurt Krieger

Ein politisch engagierter Schauspieler in einem politischen Film - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Lässt nicht locker: Tim Robbins Bild: Kurt Krieger

Wenn Oscarpreisträger Tim Robbins ein Thema am Herzen liegt, dann ist es die linksgerichtete Politik. Der 46-Jährige unterstützt in seiner Freizeit Schauspielergewerkschaften und die grüne Partei in den USA. Jetzt will er sich auch auf der Leinwand für ein wichtiges Thema stark machen: Im Drama „Hot Stuff“ soll er einen Polizisten spielen, der unter dem südafrikanischen Apartheids-Regime für Recht und Ordnung sorgt.

Das Drehbuch zu „Hot Stuff“ basiert auf der wahren Geschichte des Apartheid-Gegners Patrick Chamusso, der im Film von Derek Luke verkörpert wird. Chamusso verübte mehrere Anschläge auf das rassistische Regime und wurde dafür zu 24 Jahren Haft verurteilt.

Fiktive Cops und echte Freiheitskämpfer

Die Regie des Dramas übernimmt der Australier Phillip Noyce. Auch er ist nicht unerfahren, was politische Themen betrifft: Der 55-Jährige inszenierte unter anderem den Thriller „Das Kartell“ und das bewegende Drama „Long Walk Home„.

Robbins, der schon in politischen Filmen wie „Hudsucker“ und „Bob Roberts“ spielte, hat allerdings bisher noch keinen Vertrag unterzeichnet. Bevor er ab August in Johannesburg und Umgebung vor der Kamera stehen kann, wird er aber ohnehin noch das Drama „The White Rose“ über die Geschwister Scholl drehen.

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