BR: Würdigung des Regisseurs Michelangelo Antonioni

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Blow Up Poster

Heute, 1. August 2007, um 23.15 Uhr zeigt das Bayerischen Fernsehen zur Würdigung des verstorbenen Regisseurs den Spielfilm „Blow Up“

Zum Inhalt: Der junge Londoner Starfotograf Thomas - für seine Reportagen ebenso berühmt wie für seine rasante Modefotografie - hat eine Nacht im Obdachlosenasyl hinter sich, um Fotos für seinen neuen Bildband zu machen. Als er in sein Atelier kommt, wartet schon das Star-Model Veruschka auf ihn, eines der wenigen Modelle mit denen Thomas gern zusammenarbeitet. Beide steigern sich bei der Session in einen Zustand hinein, der der sexuellen Ekstase gleicht.

Wenig später macht er heimlich in einem Park Aufnahmen von einem Liebespaar. Als die Frau ihn bemerkt, versucht sie verzweifelt, aber vergeblich, den Film an sich zu bringen. Warum sie so aufgeregt war, glaubt Thomas beim Entwickeln der Bilder zu entdecken. Anscheinend ist er - d.h. seine Kamera - durch Zufall Zeuge eines Mordes geworden.

Michelangelo Antonionis berühmtestes Werk „Blow Up“, inzwischen längst zum Kultfilm avanciert, war bei Publikum und Kritik gleichermaßen erfolgreich und erhielt die Goldene Palme von Cannes 1967.

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Es behandelt vor der authentisch eingefangenen Kulisse des „Swinging London“ ein zentrales Thema des Regisseurs: Die Brüchigkeit und Fragwürdigkeit menschlicher Beziehungen und das Bedürfnis nach der Wahrheit, derer man kaum habhaft wird. Veruschka Gräfin Lehndorff, die am 13. Mai dieses Jahres 60 Jahre alt wurde, war für die „Swinging Sixties“ das, was heute Cindy, Kate oder auch Claudia Schiffer sind - eine der begehrtesten, das bestbezahlte

und mit 1,83 Metern das größte unter den Topmodels jener Jahre. Und sie war neben Joan Shrimpton die erste ihrer Branche, die wie ein Hollywood-Star vergöttert wurde. Heute lebt die begabte Malerin in New York, will aber bald nach Deutschland zurückkehren auf ihren Bauernhof bei München. Sie hat sich mit „Blow Up“ ein Denkmal gesetzt, ihr Mythos bleibt lebendig.

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