Blau ist eine warme Farbe Poster

"Blau ist eine warme Farbe" ist Frankreichs Nummer 1

Ehemalige BEM-Accounts  

So nah sei man zwei Menschen auf der Leinwand schon lange nicht mehr gekommen, jubeln die Kritiker zu dem Drama aus Frankreich.

Frankreichs neuer Publikumsliebling: “Blau ist eine warme Farbe” Bild: Alamode

Dass unsere französischen Nachbarn ein Händchen für wunderbare Filme haben, hat die Kinogeschichte längst gezeigt. Nach dem letzten großen Frankreich-Hit “Ziemlich beste Freunde” erobert nun ein weiteres kleines Meisterwerk die Herzen der Zuschauer: das Drama “Blau ist eine warme Farbe“.

In diesem Jahr räumte der Film in Cannes die Goldene Palme ab und wurde vom Verband der internationalen Filmkritik FIPRESCI zum besten Werk des Jahres gekürt. Jetzt erhielt “Blau” den Louis Delluc Preis und wurde damit bester französischer Film des Jahres 2013.

Der Preis, den man seit 1937 verleiht, setzt sich zum Ziel künstlerische Aspekte des Filmemachens mit dem Autorenkino und dem Geschmack des Publikums zu verbinden. Unter anderem ging die Ehrung schon an Filmlegenden wie “Die Dinge des Lebens“, “Fahrstuhl zum Schafott” und “Intimacy“.

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Viel Sitzfleisch erforderlich

Die Geschichte dreht sich um ein 17-jähriges Mädchen, das sich Hals über Kopf in eine junge Frau verliebt. Dieser an sich nicht besonders aufregende Plot gewinnt durch die besonders innige und sehr zärtliche Darstellung einer großen Liebe, die sich gegen einige Widrigkeiten behaupten muss.

Mit drei Stunden erfordert “Blau ist eine warme Farbe” natürlich vom Zuschauer etwas Ausdauer, die durch die seelenvolle Hingabe der beiden Hauptdarstellerinnen allerdings mehr als belohnt wird. Wer den “Hobbit” schon geschafft hat und Lust auf einige ziemlich (be)sinnliche Momente hat, ist hier auf jeden Fall richtig.

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