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Neuer Horror-Geheimtipp nach „Terrifier 2“: „Fühlte sich wie eine Panikattacke an“

Neuer Horror-Geheimtipp nach „Terrifier 2“: „Fühlte sich wie eine Panikattacke an“
© Cinedigm/Blue Finch Films
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Ein neuer Horrorfilm sorgt in den USA für Furore und gilt bereits jetzt als Geheimtipp unter Genrefans. Die Meinungen im Publikum gehen dabei weit auseinander.

Bei Horrorfilmen spalten sich seit jeher die Meinungen. Es gibt im Grunde kein anderes Filmgenre, bei der diese so weit auseinandergehen. Für die einen sind Horrorfilme noch weitaus unrealistischer und unglaubwürdiger als fliegende Menschen im Spandex-Kostüm, für die anderen sind sie das einzig Wahre, weil sie die Gelegenheit bieten, sich den eigenen Ängsten zu stellen.

Ob man auf diese Art Filme steht oder nicht, sie haben aktuell Hochkonjunktur. Immer dann, wenn die Welt Krisen durchleiden muss, flüchten die Leute vor dem realen Horror, indem sie ihr Heil im fiktiven Horror suchen. Das hat durchaus eine kathartischen Wirkung, ganz gleich, ob man diese Filme macht oder lediglich konsumiert. Kein Wunder also, dass in den vergangenen Jahren geradezu eine Flut an Horrorwerken über das Publikum hereingebrochen ist. „M3GAN“ sorgte bereits für volle Kinosäle, „Cocaine Bear“, der in den USA just gestartet ist, läuft erfolgreicher als erwartet, „Scream 6“ und „Evil Dead Rise“ stehen bereits Spalier und selbst Independent-Horrorfilme wie „Winnie the Pooh: Blood and Honey“ finden ihr Publikum.

Echte Geheimtipps gibt es natürlich auch: Nach „Terrifier 2“ im letzten Jahr sind das aktuell etwa „Skinamarink“ und jetzt auch „The Outwaters“, der bislang im Filmfestival-Zirkus und in den US-Kinos angelaufen ist. Der Film des aufstrebenden Filmemachers Robbie Banfitch ist dabei im Found-Footage-Stil gedreht. Ja, die Zeit solcher Ruckelbild-Werke, bei denen zuletzt in erster Linie das verwaschene Gewackel der Kamera für mehr Grusel sorgte als die Handlung selbst, sollte längst vorbei sein, immerhin ist „Blair Witch Project“, die Mutter aller Found-Footage-Horrorfilme, bald 25 Jahre her. Selbst der Fortsetzung „Blair Witch“ von 2016, die ihr über Amazon streamen könnt, gelang es nicht, an alte Erfolge anzuknüpfen.

Aber „The Outwaters“, in dem das grausame Schicksal von vier Freunden anhand dreier in der Mojave-Wüste gefundener Speicherkarten rekonstruiert wird, verfügt über etwas, das „Blair Witch“ fehlte: begeisterte Stimmen. In der Tat soll der Sci-Fi-Horror so verstörend sein, dass einige sich angeblich nicht einmal mehr trauen, nachts ohne Licht zu schlafen. Den beunruhigenden Trailer zu „The Outwaters“ könnt ihr euch im Video ansehen.

„The Outwaters“ soll ein verstörendes Erlebnis sein und sich wie eine Panikattacke anfühlen

Okay, natürlich muss man jetzt an dieser Stelle differenzieren: Dadurch, dass Horror wieder salonfähig ist und Mundpropaganda auch in digitalen Zeiten noch immer einen der besten Wege darstellt, Leute ins Kino zu locken, schauen sich folgerichtig viele einen solchen Film an, die ansonsten mit dem Genre wenig zu tun haben. Während ein absoluter Horror-Geek selbst bei „A Serbian Film“ noch fröhlich nach dem Popcorn greift, vergeht einem Fan romantischer Komödien womöglich schon beim Anblick der Aliens aus „Signs – Zeichen“ die Laune. Aber lest selbst:

„Die letzte Hälfte von ‚The Outwaters‘ fühlte sich wie eine Panikattacke an. Ich denke, ich werde mit eingeschaltem Licht schlafen. Wahrhaft erschütternder Film.“

„Denke noch immer über eine bestimmte Szene in ‚The Outwaters‘ nach, die mich verdammt noch mal zitternd in meinem Sitz zurückgelassen hat. Ich musste wirklich mit dem Gedanken spielen, aus dem Kinosaal zu gehen, weil mich das Sounddesign unfassbar heimgesucht hat. Es hat sich in mein Gehirn eingebrannt. Und ja, ich habe [den Film] geliebt.“

„Ich bin noch immer dabei, ‚The Outwaters‘ zu verarbeiten. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es bei mir funktioniert hat. Durch die Geräusche wurde mir so unangenehm schwindelig, dass ich den Saal verlassen musste, um mich zu übergeben. Das ist mir noch nie passiert. Es ist eher verstörend als beängstigend, wenn das einen Sinn ergibt.“

„Wenn ihr auf abgefahrenen Horror steht, dann schaut euch ‚The Outwaters‘ an. Ich schmeiße gewöhnlich nicht mit dem Begriff Meisterwerk um mich, aber mein Mund stand in den finalen 40 Minuten buchstäblich offen. Unglaublich.“

„Ich habe gerade ‚The Outwaters‘ gesehen… Heilige, verdammte Scheiße. Mir fehlen gerade die Worte, zu erklären, wie sehr mich dieser Film verängstigt hat. Ich freue mich so darauf, ihn noch einmal anzuschauen. Einfach nur heilige, verdammte Scheiße.“

„Habe ‚The Outwaters‘ zu Ende gesehen und er war sehr wirkungsvoll. Ich wünschte mir definitiv, dass ich ihn im Kino gesehen hätte. Er war verwirrend, verstörend, extrem angsteinflößend und eine absolute Reise in die Hölle. Zwei Daumen hoch!“

Allerdings waren nicht alle der gleichen Meinung:

„‚The Outwaters‘ hatte einen großen Aufbau, der zu nichts außer Geräuschen, wackeliger Beleuchtung und wackeligen Kameras führte… vielversprechende Ideen, die durch fast zwei Stunden an Nichts stolperten. Ich hätte einfach etwas Acid einwerfen und das Gleiche erleben können… Abgesehen davon, dass ich mir nicht das antun würde, was am Ende passiert. 3/10.“

Wann „The Outwaters“ hierzulande erscheint, steht noch nicht fest. Bis dahin könnt ihr euch aber diesem Quiz widmen:

Space-Horror: Erkennst du diese 15 SciFi-Horrorfilme am Bild?

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