Blade Runner 2049 Poster

Harrison Ford lobt "Blade Runner 2"-Story

Ehemalige BEM-Accounts  

Die Fans waren skeptisch. Harrison Ford auch.

Laut Ridley Scott selbst ein Replikant: Harrison Ford als Replikanten-Tester Rick Deckard Bild: Warner

Eigentlich rührt Ridley Scott gerade die Werbetrommel für sein neues SciFi-Drama „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ mit Matt Damon als Astronaut, der auf dem Roten Planeten strandet. Doch die meisten Fragen bekommt der Kultregisseur dabei zu seinem nächsten Film gestellt: „Blade Runner 2„.

Kein Wunder, denn die Fans sind ebenso gespannt wie skeptisch, ob man die Dystopie um künstlich kopierte Menschen, sogenannte Replikanten, sinnvoll fortsetzen kann. Doch der größte Skeptiker war laut Scott Hauptdarsteller Harrison Ford. Allerdings nur, bis er die Story kennenlernte:

„Ich habe Harrison wieder dabei!“, freut sich Scott. „Harrison sagte zwar zuerst nur ‚Naja‘, aber ich antwortete ihm ‚Nein, lies das erstmal.‘ Danach sagte er sowas wie: ‚Das ist das beste Drehbuch, das ich je gelesen habe.‘ Immerhin haben wir ja auch mehrere Jahre daran gearbeitet…“

19 aktuelle Filme, die schon jetzt moderne Klassiker sind

Antwort auf die Gretchenfrage

Das ist mal eine Aussage, wenn man bedenkt, dass die Vorlage zum ersten Film von Philip K. Dick stammt, der auch die Storys zu „Total Recall“ und „Minority Report“ lieferte. Für die Fortsetzung musste Scott natürlich ohne die Ideen des 1982 verstorbenen Kultautors auskommen. Offenkundig ist ihm aber etwas Überzeugendes eingefallen.

Scott erklärte sogar, in welche Richtung es mit „Blade Runner“ in Zukunft weiter geht. Dabei beendete er die größte Diskussion um die Interpretation des ersten Films mit einem Paukenschlag. Denn in der Fortsetzung spielt Ryan Gosling eine tragende Rolle und nach dem Willen von Scott soll er in weiteren folgenden Filmen die Titelfigur sein, da Harrison Ford dann nicht mehr dabei sei. Auf die Frage warum, antwortete Scott dann extrem direkt: „Na, weil Deckard natürlich selbst ein verdammter Replikant ist!“

Und Replikanten haben bekanntermaßen eine künstlich begrenzte Lebensdauer – zumindest die gängigen Modelle. Allerdings muss diese bei Rick Deckard deutlich länger sein als bei den von ihm untersuchten Nexus-Replikanten, die nur 4 Jahre existieren durften. Denn „Blade Runner 2“ spielt etwa 30 Jahre nach dem ersten Film: „Das genaue Datum hängt davon ab, wie jung wir Ryan Gosling machen können“, erklärt Scott. „Er ist 34, aber wenn er für den Film sein Liegestütz-Training macht, kann er für 27 durchgehen. Damit wären wir im Jahr 2050.“

Die erste Klappe für die „Blade Runner 2“ soll schon nächstes Jahr fallen. Im Regiestuhl sitzt dann aber nicht Ridley Scott selbst, da er als Produzent nur hinter den Kulissen arbeitet, sondern Denis Villeneuve, dessen neuer Thriller „Sicario“ gerade angelaufen ist.

Hat dir "Harrison Ford lobt "Blade Runner 2"-Story" von Ehemalige BEM-Accounts gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Twitter oder Instagram folgen.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare