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Trotz Deadpool-Revolution: „Blade“ erwartet jugendfreier Marvel-Neustart

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Das geplante Reboot von „Blade“ im MCU wird wohl in Sachen Härte nicht an die Filme mit Wesley Snipes herankommen, wie nun Kevin Feige angedeutet hat.

Schon seit geraumer Zeit wird bei Marvel Studios an einem Reboot von „Blade“ gewerkelt. Der ungewöhnliche Marvel-Antiheld ist im Gegensatz zu den anderen Superheld*innen im Marvel Cinematic Universe (MCU) keine strahlende Gestalt mit Vorbildcharakter, sondern ein Grenzgänger zwischen der Welt der Lebenden und der Untoten. Als seine Mutter mit ihm schwanger war, wurde sie vom Vampir Deacon Frost gebissen. Halb Vampir, halb Mensch: Blade vereint die Stärken beider, ohne ihre Schwächen.

1998, vor dem Siegeszug der Comic-Filme, kam „Blade“ mit Wesley Snipes in die Kinos. Damals rechnete niemand mit einem Hit, weswegen Regisseur Stephen Norrington keinerlei Kompromisse eingehen musste. Snipes spielte Blade noch zwei weitere Male in 2002 und 2004.

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Im Reboot wird Blade nun von „Green Book“-Star Mahershala Ali verkörpert. Die Hoffnungen der Fans auf einen ebenso harten Blade auch im MCU wurden zuletzt durch „Deadpool 3“ befeuert. Dieser wird auch unter Disney-Flagge mit einem angepeilten R-Rating (hierzulande FSK: 16 oder 18) produziert. Doch das gilt offenbar nicht für „Blade“. Beim TCA-Panel (via The Hollywood Reporter) sprach Marvel Studios‘ Präsident Kevin Feige über die kommenden Marvel-Produktionen. Und er deutete an, dass „Deadpool 3“ die aktuell einzige R-Rating-Produktion von Marvel Studios ist:

„Bis auf ‚Deadpool‘, der sich bereits in einem spezifischen Genre und mit einer bestimmten Freigabe positioniert hat, das wir nicht anfechten werden […], abgesehen davon haben wir noch keine Geschichte, keine Handlung und keine Reise eines Charakters entdeckt, von der wir durch eine PG-13-Freigabe oder den Ton oder den Wertungen, die wir bis heute anwenden, abgehalten wurden. Wir wurden davon noch nie zurückgehalten.“

Feige versicherte aber, dass – sollte es jemals der Fall sein, dass über eine angestrebte Freigabe diskutiert werden müsse – eine höhere Freigabe vom Einzelfall abhängig sei. Vor allem da Disney mit Hulu und Star über Wege verfüge, derartige Filme unterzubringen. Weil aber aktuell am „Blade“-Reboot gearbeitet wird, kann das dann wohl folgerichtig nur bedeuten, dass Mahershala Ali weitaus weniger blutig zu Werke gehen darf.

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Könnte Wesley Snipes einen Cameo-Auftritt im „Blade“-Reboot erhalten?

Snipes hatte in der Vergangenheit oft genug die Werbetrommel für sich selbst gerührt und sich als Blade für das MCU angeboten. Die Rolle im Reboot ist ja nun an Mahershala Ali gegangen. Dennoch wäre der 58-Jährige offen für einen Cameo-Auftritt im Reboot, wie er gegenüber Entertainment Tonight wissen ließ. Aber nur, wenn die richtigen Umstände herrschten, so Snipes. Was das genau bedeutet, ließ er allerdings offen.

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