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MCU-Rätsel endlich gelöst: Neue Marvel-Szene erklärt „Black Widow“-Mysterium

MCU-Rätsel endlich gelöst: Neue Marvel-Szene erklärt „Black Widow“-Mysterium
© Disney

In ihrem Solo-Film befand sich Natasha Romanoff am Ende in einer scheinbar aussichtslosen Lage. Doch wie entkam sie dieser letztlich doch? Jetzt haben wir endlich die Antwort erhalten.

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– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Black Widow“ und „Avengers: Endgame“! –

In ihrem ersten Solo-Film im Marvel Cinematic Universe (MCU) bekam es Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) auch mit einem alten Bekannten zu tun: Thaddeus Ross (William Hurt). Der US-Außenminister leitete am Anfang von „Black Widow“ die Suche nach der Marvel-Heldin, da diese aufgrund der Ereignisse in „The First Avenger: Civil War“ als kriminell eingestuft wurde.

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Natasha gelang es wenig überraschend, ihre Spur schnell zu verwischen, weswegen wir Ross erst am Ende von „Black Widow“ wiedersahen. Da erwartete die Protagonistin dann aber eigentlich eine scheinbar ausweglose Situation: In den Ruinen des abgestürzten Roten Raums stellte sie sich freiwillig Ross und seinen Handlangern, damit ihre Familie um Yelena (Florence Pugh) und die anderen Black Widows fliehen konnten.

Das spiegelt natürlich thematisch passend ihre selbstlose Aufopferung in „Avengers: Endgame“ für ihre Familie. Allerdings gab es da ein großes Problem: Wir erfuhren in der normalen Fassung von „Black Widow“ nie, wie Natasha ihre Freiheit wiedererlangte. Das änderte sich jetzt mit dem Start des Films im normalen Disney+-Abo, denn dieser brachte auch einige gelöschte Szenen mit sich. Die sind im MCU übrigens keine Seltenheit – auch weil die Stars sich den ein oder anderen Spaß beim Dreh erlauben, wie euch unser Video beweist.

So entkam Natasha am Ende von „Black Widow“ Ross

Eine der gelöschten Szenen trägt den Titel „Das war alles ich“. Darin sehen wir, wie Natasha von Ross‘ Männern gefangen genommen wurde und dem US-Außenminister erklärte, der Rote Raum sei für all das verantwortlich. Ross tat dies direkt als irrsinnig ab, da dies nur ein Gespenst aus dem Kalten Krieg sei – bis er sah, wie die riesige Raumstation hinter ihm zu Boden krachte.

Natasha wurde anschließend mit Handschellen in einen Insassentransporter gesperrt. Dort rutschte ihr beinahe heraus, dass sie Hilfe von ihrer Familie hatte. Um diese zu schützen, behauptet sie dann jedoch, dass sie den Roten Raum komplett alleine zerstört habe. Während Ross anschließend darüber philosophierte, dass er Natashas wahre Natur niemals kennenlernen werde, nutzte diese seinen Monolog dazu, um ihre Handschellen zu knacken und unbemerkt aus dem Auto zu entkommen.

Das nächste Mal sahen wir die Marvel-Heldin dann in der normalen Fassung von „Black Widow“ mit Mason (O-T Fagbenle) nach einem kurzen Zeitsprung. Da trug Natasha neben Yelenas Jacke ihre blonden Haare zur Schau. Mason überraschte sie mit einem Quinjet, den Black Widow dazu nutzte, um mit Captain America (Chris Evans) die Insassen des Raft-Gefängnisses zu befreien, was wir am Ende von „Civil War“ schon gesehen haben.

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„Black Widow“-Regisseurin begründete Logikloch

Laut Regisseurin Cate Shortland war die Frage, wie Natasha entkommen konnte, bewusst nicht beantwortet worden. Im Interview mit The Wrap meinte die Filmemacherin damals zum Kinostart:

„Das war Absicht, denn wir wollten die Frage offenlassen, wie sie entkommt, anstatt Gefahr zu laufen, das Publikum mit einem weiteren Kampf zu ermüden. Wir wollten euch durch die Frage, wie sie ihren Einfallsreichtum nutzt, mit einem Hochgefühl entlassen. Denn das tat sie. Und es ist wahrscheinlich, würde ich sagen, dass sie sich aus dieser Situation durch Verhandeln befreite. Aber ich weiß es nicht.“

Dass sich die Verantwortlichen keine genaue Antwort dafür überlegt hätten, wie Natahsa mit Ross fertiggeworden ist, war aber offensichtlich eine Lüge. Schließlich wurde die Szene ja gedreht, im fertigen Film allerdings nicht gezeigt. Vermutlich wollte Shortland damals schlicht nichts vorwegnehmen, sondern die Fantasie des Publikums anregen.

Neue „Black Widow“-Szene sorgt für nächstes MCU-Rätsel

Während die gelöschte Szene das eine Geheimnis lüftet, erzeugt sie aber auch ein kurioses Problem. Am Ende von „Black Widow“ verkündete Yelena, dass sie Antonia alias Taskmaster (Olga Kurylenko) mitnehmen werden. Eine entsprechende Szene war zwar nicht zu sehen, aber die Zuschauer*innen gingen sicherlich davon aus, dass sich Antonia anschließend an Bord des Flugzeugs befand, mit dem Yelena und die anderen wegflogen.

Die gelöschte Szene zeigt jetzt jedoch, dass Antonia von Ross‘ Männern auf einer Barre liegend auf ein Fahrzeug geladen wird. Natasha kommentiert dies noch damit, dass man sie vorsichtig behandeln solle, da sie mehr als alle anderen dort durchgemacht habe.

Hat Yelena also trotz ihrer Ansage vergessen, Antonia in das Flugzeug zu schaffen? Das wäre reichlich kurios, weswegen eine andere Erklärung logischer erscheint: Vermutlich gelang Antonia in der Filmversion mit allen anderen zusammen die Flucht und die gelöschte Szene spiegelt lediglich einen anderen Ablauf ihrer Geschichte wider, gegen den sich die Verantwortlichen aber dann doch entschieden hatten.

Wirklich Klarheit haben wir Stand jetzt aber nicht. Wir wissen schlicht nicht, welches Schicksal Antonia im offiziellen MCU ereilt hat. Die Frage ist eh, ob, wann und wo wir sie wiedersehen könnten. Ihre Darstellerin Olga Kurylenko verriet bereits, dass sie keine Ahnung habe, ob sie die Rolle erneut spielen werde. Da im MCU einige Charaktere aber selbst nach Jahren überraschend zurückkehren können, sollten wir Antonia noch nicht abschreiben. Eventuell liefert uns ja auch Yelena eine Antwort. Sie sehen wir zunächst in der „Hawkeye“-Serie (Start bei Disney+: 24. November 2021), eventuell könnte sie aber auch in einem möglichen „Black Widow 2“ endgültig in die Fußstapfen ihrer Schwester treten.

Wie gut habt ihr bei den bisherigen MCU-Filmen und -Serien aufgepasst? Findet es heraus:

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