Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Black Forest
  4. Fakten und Hintergründe zum Film "Black Forest"

Fakten und Hintergründe zum Film "Black Forest"

Kino.de Redaktion |

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über den Film

Jeder hat manchmal das Gefühl von einer unbekannten Kraft mehr oder weniger ferngesteuert zu werden. Die Filmhandlung von „Black Forest“ dreht sich um die Frage, ob es eine unbekannte Macht gibt, die uns beeinflusst. Aber nicht nur im fiktionalen Spiel, nein, auch hinter den ganz realen Kulissen gab es eigenartige Vorfälle und Konstellationen.

Die Macher, hatten den Eindruck, das „ETWAS“ will, dass dieser Film entsteht. Wie immer fing alles ganz harmlos an.

Gert Steinheimer schrieb schon in den späten 90-er Jahren einen Entwurf für das Drehbuch zu „Black Forest“. Ihn beschäftigte schon lange, dass die Macht der Medien immer weiter zu nahm. Und natürlich fragt man sich: Wer steckt denn eigentlich hinter diesem ganzen Wahn und was passiert mit uns? Mehr und mehr beeinflussen Kino, TV und Internet unsere Alltagsentscheidungen und unsere Wahrnehmung. Gert Steinheimer beschäftigt sich mit dem Thema, indem er die Folgen einer unkontrolierten Medienmacht in einen Film übersetzte: Man nehme einige junge Leute und konfrontiert sie mit einem bösen Fernseher. Da Steinheimer im Schwarzwald geboren wurde, lag es nahe, eine Geschichte in einem verlassenen Bauernhof spielen zu lassen.

Einige Jahre später erzählt Gert Steinheimer dem Produzenten Christian Drewing eine unglaubliche, aber wahre Story. Nachdem Gert Steinheimer das Drehbuch geschrieben hatte, machte er sich auf die Suche nach einem passenden Drehmotiv. Sein Anspruch war hoch, denn er wollte in einem möglichst realistischen Umfeld filmen. Das hieß, der Hof sollte in einer Lichtung mitten im Schwarzwald liegen, möglichst ohne Handyempfang sein, schon länger leer stehen und innen so gebaut sein, dass man all die Requisiten und Räume installieren kann, die er in sein Drehbuch geschrieben hat.

Über seine Recherchen erfuhr er von einem Hof, der sich vielversprechend anhörte. Er fuhr nach Hinterzarten in den Schwarzwald und erlebte die Überraschung seines Lebens: Ohne den Hof je vorher gesehen oder gekannt zu haben, war nahezu jedes Detail des Drehbuches, jedes Requisit, jeder Raum, einfach alles bereits da. Es gab kein Handyempfang, die Schlafräume, die Wohnstube, die Küche, der Generatorraum, alles da! Am schaurigsten: Gert Steinheimer wollte, dass seine Protagonisten in einem abgesperrten Raum einen kaputten Fernseher finden – auch diesen Raum gab es. Und als ob sich jemand lustig über ihn gemacht hätte: Es war nicht nur ein Fernseher darin versteckt, sondern gleich ein ganzer Haufen voll! Unheimlich.

Nachdem Christian Drewing das Drehbuch gelesen hatte, wollte er sofort den Hof sehen. Zusammen mit Gert Steinheimer und einigen Forstbeamten fuhren sie hin. Die Forstbeamten konnten sich noch lebhaft an Gert Steinheimer und seine Bestürzung erinnern und amüsierten sich jetzt über die Reaktion von Christian Drewing. Er konnte es immer noch nicht glauben. Alles war da – als ob das Haus nach dem Drehbuch gebaut worden wäre!

Es schien vorausbestimmt zu sein, dass der Film „Black Forest“ entsteht, auch wenn bei allen Beteiligten sich manchmal ein komisches Gefühl einschlich. Es ging dann nämlich auch alles verhältnismäßig schnell. Eine ziemlich unkonventionelle Finanzierung funktionierte, so dass es keine Redakteure oder Finanzierungspartner gab, die inhaltlich mitreden konnten. Als ob jemand dafür sorgen wollte, dass genau das vorliegende Drehbuch und nichts anderes verfilmt werden soll.

Die Crew, die fast komplett aus dem Schwarzwald bzw. dem Südwesten Deutschlands kam, arbeitete reibungslos und obwohl man glaubte, sich eventuell gegen Vorbehalte der lokalen Einwohner wehren zu müssen, geschah nichts. Im Gegenteil: Obwohl die Forstbeamten und selbst die Polizisten vor Ort wussten, welche Art von Film gedreht wurde – von allen Seiten kam Unterstützung. Bis hin zur regionalen Brauerei.

Es wurde ein Samen gepflanzt und es wuchs ein Pflänzchen. Alles schien gut und dann stellte sich heraus, das die größer werdende Pflanze Unheil bringt. Die Filmhandlung sprang auf die Realität über. So wie die vier Protagonisten auf dem Schwarzwaldhof nicht mehr wissen sollten, wem sie glauben können, so ging es jetzt dem Team, dass für die weitere Bearbeitung des Filmes zuständig war. Regisseur, Cutter, Produzent, Musiker, Kameramann, Testzuschauer …alle hatten eine andere Vorstellung davon, was der Film tun sollte. Was war Projektion, was war Wunschdenken und was war Realität? Es schien, als hätte sich der Fluch des Schwarzwaldhofes auf das Team übertragen. Das Material lag da – aber keiner traute mehr dem anderen. Lähmende 12 Monate begannen, in denen jeder gegen jeden kämpfte. Unzählige Schnittfassungen wurden verworfen. Es schien als würde alles auf ein Gemetzel hinauslaufen. Mit letzter Kraft entstand der jetzt vorliegende Film.

In „Black Forest“ überlebt Eva. Aber überlebt sie wirklich? Löst sie nicht Annemarie ab, die bis jetzt in den Händen einer unbekannten bösen Kraft gefangen war? Dem Produktionsteam geht es nicht anders. Alle maßgeblichen kreativen Köpfe haben das Gefühl, einen Film gemacht zu haben ohne eigentlich einen Film gemacht zu haben. Keiner weiß mehr, wo er eigentlich steht und wer den Film bestimmt hat. Was war wahr und wer hat was gesehen? Wir wissen es nicht mehr …. Wer hat diesen Film gemacht?

Traue Deinen Augen nicht!

News und Stories

  • Fakten und Hintergründe zum Film "Black Forest"

    Kino.de Redaktion05.11.2012

    Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!