Fakten und Hintergründe zum Film "Black Death"

Kino.de Redaktion |

Black Death Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

BLACK DEATH wurde von Robert Bernstein bei Ecosse Films entwickelt und Phil Robertson und Chris Curling bei Zephyr Films als Co-Produktion angeboten. Diese hatten gerade erfolgreich die Finanzierung von EIN RUSSISCHER SOMMER („The Last Station“, 2009) mit Dame Helen Mirren gestemmt, der in Deutschland gedreht und produziert wurde. Bernstein wollte BLACK DEATH ebenfalls in Deutschland produzieren. Deshalb wandte sich Zephyr Films unverzüglich an die Firma Egoli Tossell des deutschen Produzenten Jens Meurer, mit dem gemeinsam sie EIN RUSSISCHER SOMMER produziert hatten. „Jens stieg sofort in das Projekt ein“, erinnert sich Phil Robertson. „Er erkannte das Potenzial, das in BLACK DEATH steckte, und wie zuvor schon bei EIN RUSSISCHER SOMMER gelang es ihm auch diesmal, die Finanzierung des Films nahezu vollständig mit deutschen Geldern zu stemmen.“ Produziert wurde der Film schließlich in Deutschland von Egoli Tossell und Ecosse zusammen mit Zephyr Films.

„Es ergab Sinn, den Film vollständig in Deutschland zu drehen, und zwar hauptsächlich in Sachsen-Anhalt, weil sich hier das mittelalterliche Herz des Landes befindet“, erklärt Robinson. „Hier gibt es zahllose Schlösser, Klöster, wunderbare Landschaften, Wälder, Berge, Seen und Sümpfe – einfach ideal für die Welt, die wir in BLACK DEATH zeigen wollten. Die erneute Zusammenarbeit mit Jens Meurer war ebenfalls sinnvoll, schließlich hatte das Team bereits erfolgreich bei EIN RUSSISCHER SOMMER zusammengearbeitet, der vom Land Sachsen Anhalt gefördert wurde. Auch für BLACK DEATH erhielt Meurer Gelder aus Landesfördermitteln, darüber hinaus gab es regionale Unterstützung und Förderung durch den MDM, MBB, Mecklenburg Vorpommern und den DFFF.“

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Sowohl für Egoli Tossell wie für Zephyr Films war es der erste Horrorfilm überhaupt, „aber ich wusste, dass wir diese Chance nicht verstreichen lassen durften. Die Geschichte ist großartig, und die Vorstellung, mit Sean Bean zu arbeiten, der von Anfang an involviert war, gefiel mir ausgesprochen gut. Nachdem Christopher Smith an Bord kam, sah ich mir seinen Film SEVERANCE – EIN BLUTIGER BETRIEBSAUSFLUG („Severance“, 2006) an und war anschließend überzeugt, dass die Arbeit an diesem Film großen Spaß machen würde“, erinnert sich Robertson. „Chris ist eine Naturgewalt. Er beherrscht die Kunst, mit Menschen umzugehen, perfekt, und deshalb lieben ihn seine Schauspieler. Außerdem besitzt er ein unglaubliches Filmwissen – nie mangelt es ihm an Vergleichen für eine Szene. Er kennt sich einfach aus, und das hilft allen zu begreifen, um was es ihm geht. Seine Energie wirkt ansteckend. Ich habe noch nie mit jemandem wie ihm zusammengearbeitet, er ist ein echtes Unikum. Außerdem bewegt er sich gerne abseits ausgetretener Pfade, und wie alle guten Regisseure kämpft er für seine Ideen.“

Die Epoche, in der der Film spielt, ist sehr suggestiv – es handelt sich um eine Welt, beherrscht von Tod und Armut, über die das moderne Publikum nicht viel weiß. „Es war eine faszinierende Zeit in der Menschheitsgeschichte“, sagt Robertson. „Gerade Kinder finden es toll, all diese Dinge zu erkunden – sie wollen wissen, was ein Bubo ist, was der Schwarze Tod war, wie es sich anfühlt, ein Leben umgeben von Ratten und Schmutz zu führen.“

Obwohl die Kulissen des Films tief in der Vergangenheit wurzeln, beschäftigt sich BLACK DEATH mit Themen, die auch ein zeitgenössisches Publikum berühren, etwa religiöse Intoleranz oder die Angst vor Pandemien. „Man muss sich nur vor Augen führen, was alles in jüngster Zeit geschah – angefangen mit SARS bis hin zur Schweinegrippe –, um zu wissen, dass eine latente Angst davor herrscht, es könnte heutzutage etwas ganz Furchtbares passieren“, sagt Robertson. „So wie im 14. Jahrhundert – damals kam der Schwarze Tod.

Die Pest verwüstete ganz Europa, 50 Prozent der Bevölkerung starben. Auch heute haben wir alle vor irgendetwas Angst, wir wissen nur nicht genau, vor was. Wir leben in der ständigen Erwartung, dass etwas Schlimmes passieren könnte – ganz egal, ob es mit einer Weltreligion zu tun hat oder mit natürlichen Katastrophen. Die Menschen im 14. Jahrhundert mussten sich mit dieser Angst auseinandersetzen – und dann geschah tatsächlich etwas Schreckliches!“

Das Drehbuch von BLACK DEATH beschäftigt sich auch mit Fragen des Glaubens. Im 14. Jahrhundert gab es nur entweder oder – man glaubte an Gott, Gott war allmächtig, und niemand stellte den Glauben an ihn in Frage. „Diese Thematik ist heutzutage wieder relevant“, sagt Robertson, „denn in unserer modernen Welt leben Gläubige, die ihren Glauben überhaupt nicht in Frage stellen. In unserem Film gibt es die Figur des Ulric. Er ist ein Abgesandter des Bischofs, ein Mann, den in Glaubensfragen keinerlei Zweifel plagen – er verhält sich stets so, dass er keinen Zentimeter von den Gesetzen und Regeln abweicht.

Auf der anderen Seite gibt es den jungen Mönch Osmund, gespielt von Eddie Redmayne, der in einem Kloster erzogen wurde und fest an Gott und das Christentum glaubt. Durch seine Beziehung zu einer jungen Frau gerät dieser Glaube jedoch ins Wanken. Das Drama beginnt in dem Moment, als Osmund das Mädchen wegschickt, damit sie vor der Pest in Sicherheit ist. Im Verlauf der Geschichte erkennt er allerdings, dass er sie an einen ganz schlimmen Ort geschickt hat – nämlich die Hölle auf Erden.“

Produktion: Die Besetzung

Der britische Schauspieler Sean Bean gehörte zu den ersten Unterstützern des Projekts. Jahre, bevor die Finanzierung überhaupt stand, hatte er sich bereits zur Mitwirkung verpflichtet. Dass Bean sich so intensiv für BLACK DEATH einsetzte, half den Produzenten, ein beeindruckendes Ensemble von Darstellern für die Nebenrollen zu engagieren. „Seans Ausstrahlung hat etwas Majestätisches, und er füllt die Rolle des Ulric aus, ohne viel spielen zu müssen“, sagt Phil Robertson. „Er ist ein tougher Mann, der auf der Leinwand fantastisch aussieht. Wir sind froh, ihn zu haben, und es war großartig, mit ihm zu arbeiten. Auch seine Kollegen arbeiten gern mit ihm zusammen. Ulric, die Figur, die er spielt, ist ein Abgesandter des Bischofs, und wenn er einen Raum betritt, füllt er diesen mit seiner Präsenz sofort aus. Das Gleiche gilt für Sean als Privatmensch. Wenn er ans Set kommt, spielen alle gleich nochmal so gut!“

Der britische Newcomer Eddie Redmayne in der Rolle des Osmund war ein wichtiger Baustein in der Vervollständigung der Besetzung, sagt Robinson. „Als Chris Smith und ich Eddies Casting-Tape sagen, wussten wir sofort, dass wir unseren Osmund gefunden hatten. Eddie hat eine klassische Schauspielausbildung absolviert, und darum würde ich ihn als einen denkenden Schauspieler bezeichnen. Osmund ist eine Figur, in deren Kopf sich eine ganze Menge abspielt. Wir brauchten also einen Darsteller, bei dem der Zuschauer das Gefühl hat, ihm beim Denken zusehen zu können. Eddie war fantastisch! Mit Haut und Haaren hat er sich die Rolle einverleibt. Er spielt in nahezu jeder Szene, und das war körperlich für ihn eine große Anstrengung. Immerhin musste er sich Berge hinauf quälen und durch Wälder rennen. Und mit seinem Glauben ficht dieser Osmund auch einige Kämpfe aus. Es ist eine anspruchsvolle Rolle. Wie Eddie sie sich zu eigen gemacht hat, war einfach großartig!“

Die passende Darstellerin für Langiva, die weibliche Hauptfigur, zu finden, war für das Gelingen des Films ganz entscheidend. Die Figur scheint aus einer anderen Welt zu stammen, weshalb sie geradezu hypnotische Qualitäten besitzen musste. Während des Castings fiel häufiger der Name von Carice van Houten, und sowohl Christopher Smith als auch Phil Robertson gefiel dieser Vorschlag mit der Zeit immer besser. „Als sie schließlich zum Vorsprechen kam, genügte uns ein Blick, um zu wissen, dass wir unsere Langiva gefunden hatten“, erinnert sich Robertson. „Nach Sean und Eddie war sie diejenige, die das Darsteller-Dreieck perfekt ergänzte.“ Der deutsche Produzent Jens Meurer hatte schon bei Paul Verhoevens BLACK BOOK („Zwartboek“, 2006) und bei dem niederländischen Kinderfilm LEPEL („Lepel“, 2005) mit Carice van Houten zusammengearbeitet, und an einer neuerlichen Zusammenarbeit war er sehr interessiert. „Ich bin froh, dass wir sie für einen weiteren Film nach Deutschland holen konnten“, sagt Meurer. „Sie ist praktisch schon eine Ehrenbürgerin.“

Produktion: Die Dreharbeiten

BLACK DEATH spielt im Jahr 1348 in England, wurde von einem Briten inszeniert und hat ein Ensemble, das hauptsächlich aus britischen Darstellern besteht. Und obwohl der Film auch auf Englisch gedreht wurde – die Dreharbeiten in Deutschland begannen am 20. April 2009 und dauerten sieben Wochen – ist BLACK DEATH nominell zu 100 Prozent ein deutscher Film. Ein Großteil der Crew, die schon an EIN RUSSISCHER SOMMER mitgearbeitet hatte, der letzten Co-Produktion von Zephyr und Egoli Tossell, fand sich am Set von BLACK DEATH wieder ein. Für Phil Robertson war das ein Grund zur Freude. „Die Stabmitglieder haben unglaublich professionell gearbeitet und sind allesamt echte Filmemacher! Auch Sebastian Edschmid war als Kameramann wieder mit von der Partie, und das gab uns das beruhigende Gefühl, in guten Händen zu sein.“

Das mittelalterliche Dorf, dem Langiva vorsteht, wurde von Produktionsdesigner John Frankish als voll funktionsfähiges Dorf entworfen. Es wurde von Grund auf neu erbaut, mit Holz, das aus speziellen Quellen stammte. Die meisten anderen Schauplätze boten sich der Produktion wie als Geschenk dar, wie Jens Meurer erklärt. „Fast alles, was wir brauchten, fanden wir an Originalschauplätzen, hauptsächlich in Sachsen Anhalt und in der Umgebung von Lutherstadt Eisleben. Im 14. Jahrhundert waren das sehr wohlhabende Gegenden, und viele Gebäude aus dieser Zeit stehen heute noch, darunter Burg Querfurt und Schloss Blankenburg. Die Sets, die wir an den Originalschauplätzen errichteten, wirkten unglaublich überzeugend. Obwohl ich in Berlin lebe, hatte ich keine Ahnung, dass es gar nicht weit entfernt noch mittelalterliche Städte wie Quedlinburg gibt, die die Jahrhunderte nahezu intakt überstanden haben. Wir hatten großes Glück, dass wir überhaupt nicht im Studio arbeiten mussten.“

BLACK DEATH stellt in einer ungewöhnlichen Hinsicht eine große Ausnahme im aktuellen Filmbetrieb dar: Der Film wurde in der richtigen Abfolge gedreht, das heißt, am ersten Drehtag stand der Beginn der Geschichte auf dem Plan, und das Ende der Geschichte war auch die letzte Aufnahme des Films. „So wurden Besetzung und Stab noch enger zusammengeschweißt“, sagt Jens Meurer. „Wenn man unsere Soldaten zum Schluss in den Wasserkäfigen sieht, wie sie zusammenrücken und einander Halt geben, dann ist das nicht gespielt – genau das passierte mit den Schauspielern im Lauf der Dreharbeiten. Ich finde, ihrer Darstellung verleiht das eine zusätzliche Qualität, die man in anderen Filmen nicht oft sieht.“

Produktion: Die Umsetzung

„BLACK DEATH ist eine unterhaltsame, gruselige, spannende Reise durch eine unglaublich intensive Phase der Menschheitsgeschichte“, sagt Jens Meurer. „Die Pest verwüstete Europa, Menschen starben, Aberglaube und Fanatismus waren auf dem Vormarsch. Und genau dieser Fanatismus ist es, mit dem wir auch in der Gegenwart noch etwas anfangen können. Bei einigen Figuren in BLACK DEATH muss ich wirklich an Donald Rumsfeld denken. Der führte uns zwar nicht in ein mittelalterliches Dorf in Sachsen-Anhalt, sondern in den Irak-Krieg, aber mit einer ähnlich klingenden Begründung: Wir sind auf einem Kreuzzug der Gerechten, und wir bekämpfen die Achse des Bösen. Ich finde, dass sich am Extremismus und Fanatismus von Menschen, die von ihren Positionen absolut überzeugt sind, bis heute nichts geändert hat, und allein das finde ich erschreckend. Hinzu kommt, dass in Mexiko die Schweinegrippe ausbrach, als wir mit den Dreharbeiten begannen. Man konnte beobachten, dass sich nichts geändert hatte – eine Art Urinstinkt sorgt dafür, dass sich alle vor einer solchen Krankheit fürchten. Die hysterischen Reaktionen auf die Schweinegrippe im Jahr 2009 beweisen nur, wie tief Ängste vor den Umbrüchen, die eine solche Epidemie womöglich auslöst, in uns verwurzelt sind. Genau wie damals in der Zeit des Schwarzen Todes.“

Die zeitgenössische Relevanz einer Geschichte für ein modernes Publikum herauszuarbeiten, ist immer äußerst spannend, und während seiner Recherchen, die nötig waren, um eine überzeugende Atmosphäre in BLACK DEATH zu etablieren, entdeckte Produktionsdesigner John Frankish einige interessante Parallelen zwischen dem Europa des 14. Jahrhunderts und der Gegenwart: „Die Menschen hatten weder eine biologische noch eine andere wissenschaftliche Erklärung für das, was ihnen da widerfuhr. Deshalb blieb ihnen nichts weiter übrig, als vor der Krankheit zu fliehen – viele reiche Leute taten das auch – oder jemanden dafür verantwortlich zu machen, was ebenfalls viele taten. Damals wurden die Juden massiv verfolgt. Oder sie entschieden sich dafür, inbrünstig zu beten. Am Glauben konnte man sich festhalten, und natürlich hatte Religion eine große Bedeutung in ihrem Leben. Bei Menschen, die sich unter Druck gesetzt fühlen – sei es durch Armut, Krankheit oder gewaltsame Auseinandersetzungen –, wird Religion etwas, das ihr Leben in jeder Hinsicht beherrscht.“

Regisseur Christopher Smith führt weiter aus: „Osmund ist ein Mönch, der zunächst als unschuldiger, gläubiger junger Mann erscheint. Die Zwickmühle, in der er steckt, dreht sich um die Frage, ob er gleichzeitig eine Frau und Gott lieben darf – und ob es wirklich falsch ist, nur weil die Kirche das so sieht. Was mich veranlasst hat, diesen Film zu drehen, war die Vorstellung, einen strenggläubigen Jungen zu nehmen und ihn in einen fundamentalistischen Killer zu verwandeln. Um das glaubwürdig zu zeigen, musste ich mich von moderner Politik inspirieren lassen: Fundamentalisten brauchen immer jemanden, den sie hassen können. In diesem Fall ist die Person, die sie hassen, jemand, der sie ebenfalls hasst: Langiva. Sie hasst das Christentum und will es ausradieren. Wir haben ein wenig mit den Religionen gespielt, aber ich denke, es ist klar, worin unsere Absicht besteht.“

Produktionsdesigner John Frankish, der regelmäßig mit Regisseur Christopher Smith zusammenarbeitet, genießt die Freiheit, die ihm der Regisseur lässt, ganz besonders. Die Aussicht, für den Look von BLACK DEATH verantwortlich zu sein, fand Frankish sehr verlockend. „Das Mittelalter nachzuempfinden ist eine großartige Aufgabe. Das Projekt ließ mir viele Möglichkeiten offen, denn über diese Epoche ist sehr viel bekannt.“

Frankish legte großen Wert auf Authentizität. Dennoch fand er es noch wichtiger, dass die Kulissen im Rahmen der Geschichte funktionieren. Vier Wochen lang recherchierte er die Epoche und vertiefte sich in die Thematik. Artefakte und Dokumente aus jener Zeit existieren zuhauf, „aber wie einem jeder Archäologe sagen wird: Ein stimmiges Gesamtbild ergibt sich daraus noch lange nicht. Wir haben also so gründlich wie möglich recherchiert – und dann haben wir einfach mit dem Design des Films losgelegt.“

Frankish war natürlich heilfroh, dass die Schauplätze in Sachsen-Anhalt unzählige Ruinen und Kathedralen, Burgen und alte Klöster für ihn bereithielten. „Wir mussten zwar häufig zwei oder verschiedene Orte miteinander kombinieren, die im Film einen Ort ergeben – das Mönchskloster besteht zum Beispiel aus vier oder fünf unterschiedlichen Außenkulissen, einer alten Burg, einer Kirche, doch zum Glück stammen sie alle aus der Epoche, in der unser Filme spielt.“

Ein visuelles Element, das in keinem Film über das Mittelalter fehlen darf, ist Rauch. „Egal wo man sich befand, es war überall verräuchert“, sagt Frankish. „Wenn ein Film wie BLACK DEATH keinen Rauch zu bieten hat, bekommt man die Atmosphäre nicht richtig hin. Die Set-Entwürfe, der Look des Films und die Tatsache, dass wir auf 16mm drehten, all das hatte einen Grund: Wir wollten, dass der Film wie eine Kriegsdokumentation aussieht. Wir wollten viele Aufnahmen mit Handkamera und grobkörniges Filmmaterial, um so die Glaubwürdigkeit der Bilder zu verstärken.“

Obwohl John Frankish die zahlreichen vorhandenen Kulissen als Geschenk empfand, war es eine echte Herausforderung für ihn und sein Team, die Sets zu bauen. „Selbst wenn man den perfekten Schauplatz für ein bestimmtes Bild hat, muss man dafür sorgen, dass die restliche Szene, das ganze Drumherum, ebenfalls funktioniert. Recyceltes Holz war für unseren Look besonders wichtig, aber das wird immer schwieriger zu finden. Deshalb gaben wir dort, wo wir drehen würden, Anzeigen in der Lokalpresse auf. Wir wollten sehen, ob die Leute möglicherweise alte Scheunen besaßen, die wir abreißen konnten, um das alte Holz für den Film zu benutzen. Wir haben viel altes Material selbst geborgen und gerettet, um damit unsere Sets zu bauen. Zum Glück hatten wir ein tolles Team an Zimmermännern, die es großartig fanden, mit alten Eichenbalken und anderen großen Holzstücken zu arbeiten. Sie machten authentische Zapfenlöcher und Verzapfungen. Es war wirklich harte Arbeit, denn recyceltes Holz erfordert besondere Aufmerksamkeit – erst muss man es säubern und sich anschließend ganz besonders viel Mühe damit geben.“

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