Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Black Box BRD

Black Box BRD

Kinostart: 24.05.2001

Black Box BRD: Spannender Dokumentarfilm, in dem RAF-Aktivist Grams RAF-Opfer Herrhausen gegenübergestellt wird.

Filmhandlung und Hintergrund

Spannender Dokumentarfilm, in dem RAF-Aktivist Grams RAF-Opfer Herrhausen gegenübergestellt wird.

Alfred Herrhausen, Top-Manager der Deutschen Bank, Inbegriff von Macht und Wohlstand fällt 1989 einem Attentat der RAF zum Opfer. Wolfgang Grams wird vom RAF-Sympathisant zum aktiven Mitglied und Freund von Terroristin Birgit Hogefeld. 1993 - kurz vor seiner Verhaftung stirbt er - auf ungeklärte Weise - am Bahnhof von Bad Kleinen.

Spannender Dokumentarfilm von Andreas Veiel über zwei gegensätzliche Menschen, die beide eines gewaltsamen Todes starben: Top-Manager und RAF-Opfer Alfred Herrhausen und RAF-Terrorist Wolfgang Grams, der auf dem Bahnhof von Bad Kleinen auf ungeklärte Weise ums Leben kam.

Bilderstrecke starten(4 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Black Box BRD

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Black Box BRD: Spannender Dokumentarfilm, in dem RAF-Aktivist Grams RAF-Opfer Herrhausen gegenübergestellt wird.

    Ein wahres Meisterstück in Sachen Dokumentarfilm bringt der emsige X Verleih, der sich zuletzt für Michael Kliers „Heidi M.“ engagierte, nun in die Kinos. Zwar dürfte ein Kassen-Erfolg wie mit Wim Wenders‘ Musik-Doku „Buena Vista Social Club“ ausgeschlossen sein. Dennoch wird „Black Box BRD“, Andreas Veiels vielschichtiges Doppel-Porträt des Deutsche-Bank-Sprechers Alfred Herrhausen sowie des RAF-Terroristen Wolfgang Grams, für jede Menge Interesse und Diskussionsstoff sorgen.

    Talking Heads - sprechende Köpfe, so lautet das denkbar einfache Prinzip des aus Stuttgart stammenden, 41-jährigen Filmemachers Andreas Veiel, der schon vor fünf Jahren mit „Die Überlebenden“, dem etwas anderen Porträt eines Klassentreffens, auf sich aufmerksam machen konnte. In „Black Box BRD“ beschäftigt er sich mit zwei Personen wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten: Zum einen Alfred Herrhausen, Top-Manager der Deutschen Bank, Inbegriff von Macht und Wohlstand, der 1989 einem Attentat der RAF zum Opfer fiel; zum anderen Wolfgang Grams, erst RAF-Sympathisant, dann Mitglied, Freund von Terroristin Birgit Hogefeld und 1993 - kurz vor seiner Verhaftung am Bahnhof von Bad Kleinen - auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen. Veiel lässt Eltern, Bruder und Freunde von Wolfgang Grams ebenso zu Wort kommen wie die Witwe von Herrhausen sowie Freunde und Kollegen. Dadurch entsteht das weitgehend authentische Bild zweier Menschen wie Du und ich. Es wird aber auch klar, was sie zu jenem Individuum gemacht hat, zu dem sie geworden und für das sie gestorben sind.

    Die Schlüsselposition dieser Dokumentation kommt zweifelsohne Herrhausens Witwe Traudl zu. Sie schildert nicht nur in einem der bewegendsten Momente minutiös die tragischen Ereignisse jenes 30. November 1989, sie verschaffte Veiel auch Zugang zur Chef-Etage der Deutschen Bank und somit die Möglichkeit zu Interviews mit Vorstandsmitgliedern. Was „Black Box BRD“ zudem auszeichnet, ist der wohltuend zurückhaltende Stil des Autors/Regisseurs, der Verzicht auf überflüssige Texttafeln und damit die Konzentration auf das Wesentliche sowie der schwierige Versuch, alles Wertende, alles Subjektive möglichst auszublenden. Schließlich outet sich Andreas Veiel als ebenso ausgezeichneter Zuhörer wie einst Marcel Ophüls in dessen Meilenstein der Entlarvung, „Hotel Terminus“. Dadurch erreicht er, dass seine Interviewpartner oft weit mehr von sich preisgeben als ihnen lieb ist. Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass ein Dokumentarfilm spannender, aufregender und auch unglaublicher sein kann als so mancher Krimi, Thriller oder Science fiction. lasso.

News und Stories

  • Deutscher Filmpreis: "Nirgendwo in Afrika" räumt ab

    Deutscher Filmpreis: "Nirgendwo in Afrika" räumt ab

    5 Lolas für“Nirgendwo in Afrika“ Gleich fünf mal ist Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“ mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden: Das bildgewaltige Drama nach dem autobiographischen Roman von Stefanie Zweig wurde als bester Spielfilm gefeiert, dazu erhielt Caroline Link die goldene Lola für die beste Regie. Mathias Habich durfte sich über den Preis als bester Nebendarsteller freuen, Nikki Reiser wurde für...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Exklusiv im Live-Streaming: Der Deutsche Filmpreis 2002

    Exklusiv im Live-Streaming: Der Deutsche Filmpreis 2002

    Heiß begehrt… Heute abend ist es soweit: Das Who-is-Who des Deutschen Films gibt sich im Berliner Tempodrom ein Stelldichein. Bei der großen Gala zum Deutschen Filmpreis fiebern die Stars der Bekanntgabe der Gewinner entgegen. Wer die schlanke Goldstatuette mit der reizenden Filmstreifen-Schärpe schließlich in den Händen halten darf, das verraten Comedy-Star Dirk Bach und Caroline Beil (Sat1: „Biz“), die charmant...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Deutscher Filmpreis, die 52te

    Deutscher Filmpreis, die 52te

    Auch das Publikum kann Preise vergeben: Die diesjährigen Kandidaten für den Deutschen Filmpreis.

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare