Filmhandlung und Hintergrund

Von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg für Sat.1 realisierter Abschlussfilm, dessen Plot um ein Vater-Sohn-Duell mit dem "1/4 9er - Der Prime Time Preis" ausgezeichnet wurde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bissige Hunde: Von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg für Sat.1 realisierter Abschlussfilm, dessen Plot um ein Vater-Sohn-Duell mit dem "1/4 9er - Der Prime Time Preis" ausgezeichnet wurde.

    Der bemerkenswerte Nachwuchsfilm ist eine herausragend gute Thrillertragödie und hätte den bestmöglichen Sendeplatz verdient.

    Dieser Film ist so großartig, dass er den bestmöglichen Sendeplatz verdient hat. Der Thriller ist der Abschlussfilm nicht nur von Autor und Regisseur Alex Eslam, sondern auch der beiden Producer Timm Reinfarth und Malte Can sowie des Kameramanns Carlo Jelavic. Man sollte sich diese Namen merken: Wenn sie das Versprechen, das „Bissige Hunde“ darstellt, mit späteren Arbeiten einlösen, wird man noch viel von ihnen hören; und vor allem sehen. Die Geschichte lässt sich zunächst auf einen Satz reduzieren: Der lebensmüde Kleinstadtpolizist Minks (Tobias Oertel) muss erkennen, dass sein Sohn (Rick Okon) die örtliche Bank überfallen hat, und steckt nun in einem Dilemma. Tatsächlich aber ist die Sache viel komplizierter, denn der Drahtzieher des Überfalls ist Minks Kollege Vincent (Jörg Witte). Dessen Plan ist brillant, aber nicht perfekt, und so genügt eine kleine Abweichung, um eine fatale Kettenreaktion auszulösen. Dank einer kunstvollen Rückblendenkonstruktion überrascht Eslam seinen Helden und somit auch das Publikum immer wieder mit verblüffenden Wendungen. Endgültig famos und völlig unerwartet ist der mehrfache Schluss. Regie und Kamera sorgen ohnehin immer wieder dafür, dass der Film auch optisch aus dem Rahmen fällt: Einstellungen und Übergänge zeugen von großer Liebe zum Detail, ohne dabei krampfhaft bemüht zu wirken; die Bilder stehen schlicht für die Freude am Handwerk und die Lust, etwas ganz Besonderes zu schaffen. Produktionsdesign und Bildgestaltung geben dem Film einen betont amerikanischen Look; Hauptdarsteller Oertel passt mit seinem sparsamen Spiel und der subtil vermittelten Melancholie perfekt in die Szenerie. Auch die Musik von Philipp Noll und Axel Huber ist herausragend. Eigentlich gehört „Bissige Hunde“ auf eine richtig große Leinwand; für einen Kleinstsender ist der Film definitiv zu schade. tpg.

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