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Nach dem „Joker“-Hit: „Birds of Prey“ und „Suicide Squad 2“ werden auch brutaler

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Warner

Von „Joker“ lernen, heißt siegen lernen. Denkt sich zumindest wohl das Studio Warner und schickt weiter brutalere Superhelden-Filme ins Rennen.

Joker“ ist zweifellos der größte Überraschungserfolg im Kinojahr 2019. Der DC-Bösewicht brach mit seinem Solo-Film etliche Rekorde, unter anderem ist es der profitabelste Superheldenfilm aller Zeiten und weist in dieser Kategorie sogar MCU-Gigant „Avengers: Endgame“ in die Schranken. Aus diesem Siegeszug zieht das zuständige Filmstudio Warner offensichtlich seine Schlüsse, denn an der Comic-Front geht es bei ihnen brutal weiter.

Laut eines umfangreichen Berichts von Variety werden die beiden neuen DC-Filme „Birds of Prey“ mit Harley Quinn (Margot Robbie) und „The Suicide Squad“ von James Gunn („Guardians of the Galaxy“) ein R-Rating anstreben. Diese erhöhte Altersfreigabe bedeutet in den USA, dass Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen den Film im Kino sehen können. In Deutschland wird das R-Rating meist mit einer FSK-Freigabe von 16 Jahren übersetzt.

Den Vorgeschmack zu „Birds of Prey“ liefert euch der erste Trailer:

Nach dem drohenden Deadpool-Ausfall könnte DC die Lücke an brutalen Comicfilmen schließen

Vor einigen Jahren waren Superheldenfilme mit einem R-Rating eigentlich noch undenkbar. Schließlich wollten die Studios die Risiken für die teuren Werke, die oftmals mehr als 100 Millionen US-Dollar allein in der Produktion verschlingen, reduzieren. Entsprechend sollten möglichst viele Zuschauer*innen angelockt werden, gerade auch Jugendliche. Die beiden „Deadpool“-Filme und „Logan“ durchbrachen diese Regel erfolgreich, „Joker“ führte diesen kleinen Trend jüngst auf phänomenale Art fort.

Für Warner könnte das R-Rating in Zukunft zunehmend zu einem Alleinstellungsmerkmal werden. Schließlich gehört Deadpool inzwischen Disney und ob er da weiter im R-Rating-Territorium fluchen und metzeln darf, ist immer noch unklar. Die Einspielergebnisse belegen aber, dass es offensichtlich ein großes Interesse an brutaleren Superheldenfilmen gibt. Im ersten Anlauf scheitere Warner mit seinen DC-Filmen ein wenig, auch weil eine eigene Handschrift fehlte. Härtere Comicfilme, die sich exklusiv an ein Erwachsenes Publikum richten, könnten hier endlich Abhilfe schaffen.

Welche FSK-Freigaben die beiden DC-Filme erhalten, erfahren wir erst in einiger Zeit. „Birds of Prey“ startet schließlich am 06. Februar 2020 in den deutschen Kinos. „The Suicide Squad“ hat hierzulande noch gar keinen Kinostart, in den USA geht es hingegen am 06. August 2021 los.

Ob ihr DC wirklich von Marvel unterscheiden könnt, verrät euch unser Quiz:

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