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„Birds of Prey“: Gefloppter Superhelden-Film soll durch Trick gerettet werden

Beatrice Osuji |

© Warner

Nachdem „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ am Wochenende ein schlechtes Einspielergebnis erzielt hat, scheint Warner Bros. schnell zu handeln. Bringt ein neuer Titel neue Zuschauer*innen?

Eigentlich sollte „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ ein Kassenschlager werden. Nach „Wonder Woman“ ist es der zweite Superhelden-Film, der Frauen in den Vordergrund stellt. Gal Gadots Darbietung als Diana Prince alias Wonder Woman hat Fans des Genres bereits überzeugen können. Da Harley Quinn (Margot Robbie) sich in „Suicide Squad“ als Favoritin in die Herzen des Publikums spielen konnte, sollte dem Erfolg ihres Solo-Films nichts im Wege stehen.

„Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ startete jedoch unter einem schlechten Stern. Ursprünglich haben die Macher für das erste Wochenende ein Einspielergebnis von circa 50 Millionen US-Dollar allein in den USA erwartet. Bei unseren Nachbarn über dem großen Teich konnten Harley und ihre Gang vergangenes Wochenende aber leider nur 33 Millionen US-Dollar einspielen, wie Box Office Mojo belegt.

In den USA hat der Film jetzt einen neuen Titel bekommen. Ursprünglich lief er unter „Birds of Prey and the Fantabulous Emancipation of one Harley Quinn“ in den Kinos. Mit deutlich kürzerem Titel können US-Zuschauer*innen den Film jetzt als „Harley Quinn: Birds of Prey“ sehen. Ob der Namenswechsel mit den geringen Zahlen an der Kasse zu tun hat, ist bislang von Warner Bros. nicht bestätigt worden, liegt aber auf der Hand und könnte ein Trick sein, um mehr Menschen anzusprechen. (Quelle: Entertainment Weekly).

Für einige Kinogänger*innen scheint „Birds of Prey“ kein Begriff zu sein. Eine Verbindung zu Margot Robbies Harley Quinn entsteht möglicherweise nicht bei allen Kinofans und lockt sie daher nicht in den Film. Ein weiterer Grund könnte auch die Altersfreigabe sein. Während der Film in Deutschland ab 16 Jahren zu sehen ist, erhielt er in den USA das berühmt berüchtigte R-Rating. Ein junges Publikum darf den Film also noch nicht sehen. An der Handlung kann es jedoch nicht liegen, der Film selbst wurde bislang hauptsächlich gelobt.

In unserem Interview erzählen die Darstellerinnen und Regisseurin Cathy Yan mehr zum Film:

Steht „Birds of Prey“ eine Fortsetzung bevor?

Auch wenn sich der Erfolg an den Kinokassen bislang in Grenzen hält, kann man durchaus über eine Fortsetzung sprechen. In unserem Interview sprechen die Darstellerinnen über einen möglichen zweiten Teil. Hauptdarstellerin Margot Robbie hat bereits Vorstellungen, wer in einer möglichen Fortsetzung Teil der „Birds of Prey“ werden könnte. Oracle darf für Robbie auf keinen Fall fehlen. Die Superheldin, die zwischen ihren Alter Ego Oracle, Batgirl und Barbara Gordon wechselt, ist in den Comics die Gründerin der „Birds of Prey“. Batmans weibliches Pendant soll bereits ihren eigenen Film bekommen, was im DCU noch ansteht seht ihr hier:

Da das DC-Universum voller weiblicher Superheldinnen ist, könnte eine Fortsetzung noch weitere Figuren einbringen. Poison Ivy ist schon lange eine enge Vertraute von Harley Quinn. In „Batman & Robin“ war die giftige Naturliebhaberin erstmals im Live-Action-Format zu sehen. Damals wurde sie von Uma Thurman gespielt. Wir haben bereits eine Idee, wer für Poison Ivys Kinorückkehr in Frage kommen könnte: Thurmans Tochter und „Stranger Things“-Star Maya Hawke.

Neben „Birds of Prey“ erwarten euch dieses Jahr noch weitere Film-Highlights. Könnt ihr sie anhand der Bilder erkennen?

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