Billy Madison

Filmhandlung und Hintergrund

Dumm, dümmer, am allerdümmsten. Hollywoods brandheiße Erfolgsformel wird von der komödienerprobten Regisseurin Tamra Davis („CB4“, „Guncrazy“) in der vorpubertären Blödelorgie „Billy Madison“ bis zum Exzeß angewandt. Nach Jim Carrey („Dumm und Dümmer“) und Tim Allen („The Santa Clause“) versucht nun auch „Saturday Night Live“-Star Adam Sandler in der Titelrolle den lukrativen Sprung auf die große Leinwand zu...

Billy ist ein junger Mann, der aufgrund des Reichtums seines Vaters von jeglicher Schulbildung verschont wurde, und sein Leben mit kindischen Streichen bzw. biertrinkend am und im häuslichen Pool verbringt. Als der ruhestandsbedürftige Daddy das gewinnbringende Familienuntrnehmen an den fiesen Viezepräsidenten Eric übergeben will, schreitet Billy ein. Um sein Erbe zu retten, verspricht der 27jährige, alle zwölf Schulklassen in jeweils zwei Wochen erfolgreich zu wiederholen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dumm, dümmer, am allerdümmsten. Hollywoods brandheiße Erfolgsformel wird von der komödienerprobten Regisseurin Tamra Davis („CB4“, „Guncrazy“) in der vorpubertären Blödelorgie „Billy Madison“ bis zum Exzeß angewandt. Nach Jim Carrey („Dumm und Dümmer“) und Tim Allen („The Santa Clause“) versucht nun auch „Saturday Night Live“-Star Adam Sandler in der Titelrolle den lukrativen Sprung auf die große Leinwand zu vollziehen.

    Das Drehbuch verfaßte Sandler gemeinsam mit seinem SNL-Partner Tim Herlihy. Daher verwundert es kaum, daß die infantile Komödie häufig wie ein überlanger Sketch der legendären TV-Show anmutet. Billy Madison ist der vertrottelte Sohn eines Hotel-Tycoons, der seine Zeit mit dem Schlürfen von Alkoholika am Pool und albernen Fäkalstreichen totschlägt. Als der ruhestandsbedürftige Daddy (Darren Mc Gavin) die Hotelkette seinem wieseligen Vizepräsidenten Eric (Bradley Withford) übergeben will, stellt der dauersedierte Rabensohn sich auf die Hinterfüße und trifft die Abmachung, alle zwölf Schulklassen, die er zuvor nur dank großzügiger Spenden bestanden hatte, in jeweils zwei Wochen erfolgreich zu wiederholen. Die Gags in der Grundschule umfassen nun, wie der 27jährige Billy sich in zu kleine Stühle zwängt oder vor ein zu niedriges Pissoir kniet. Als Drittkläßler verknallt er sich in seine schnucklige Lehrerin (Bridgette Wilson - Schwarzeneggers Tochter in „Last Action Hero“), die aus unerklärlichen Gründen seine Zuneigung erwidert. Nach jeder abgeschlossenen Klasse schmeißt der Protagonist eine karnevalsartige Party, der der Zuschauer aber dankenswerter Weise nur ungefähr viermal beiwohnen muß. In der Highschool wird die Sache etwas haariger, da Widersacher Eric sich seine Position nicht streitig machen lassen will. Auch vor der Erpressung des Schuldirektors macht er nicht halt. Doch das geistige Schmalspurgenie ist nicht zu stoppen und verdient sich nach knapp 90 Minuten voller einiger mehr, anderer weniger gelungener Gags ein pappsüßes Happy-End. Sandler erreicht in seinem ersten auf ihn zugeschnittenen Film-Showcase kaum das Komiker- Format eines Jim Carrey, da ihm allein schon die physischen Talente des Gummigesichts abgehen. Bezeichnenderweise ist es Steve Buscemi, der in einer Nebenrolle als psychopathischer Serienmörder eine der witzigsten Szenen verbuchen kann. In den USA startete der debile Dauerspaß im Zuge der aktuellen Idioten-Manie äußerst beachtlich auf Platz eins. Ein Indiz, wie dieser Fall von Gehirnamputation in Deutschland ankommen könnte, wird also nicht zuletzt das Abschneiden von „Dumm und dümmer“ ab 6. April geben. ara.

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