Die 10 miesesten Kindermännchen

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Big Daddy Poster

In „Der Nanny“ gibt sich Milan Peschel als Kinder-ähh-Mädchen aus. Damit ist er im Film nicht eben der erste. Diese Männer sind bereits vor ihm grandios am Thema Kinderhüten gescheitert. Und da ist alles dabei: Von witzig bis kultig bis bodenlos grotttig.

Arnold Schwarzenegger in „Kindergarten Cop“

Ein Klassiker unter den Undercover Komödien. Auf der Höhe seiner schauspielerischen Karriere und bevor er sich der Politik widmete, spielte Arnold Schwarzenegger den Kindergarten Cop John Kimble. Dieser muss sich als Kindergärtner ausgeben um an die untergetauchte Exfrau des inhaftierten Drogendealers Cullen Cris heranzukommen. Nachdem die Kinder ihm zunächst ordentlich auf der Nase herumtanzen, wendet der toughe Cop schließlich Polizeimethoden an, um den Gören Disziplin beizubringen. Natürlich ist es aber er selbst, der etwas bei dem Versuch lernt und dabei sogar die große Liebe seines Lebens findet. Die Komödie war sehr erfolgreich an der Kinokasse und untermauerte Schwarzeneggers komödiantisches Talent.

Nanny-Tiefpunkt: Kimbles äußerst fragwürdigende, gewaltverherrlichende Erziehungsmethoden.

Vin Diesel in „Der Babynator“

Hollywood findet großen Gefallen daran große Muskelmänner mit kleinen aufsässigen Kindern zu kombinieren. Folgerichtig gibt Vin Diesel in der Komödie von 2005 den Babysitter, nachdem der Navy Seal bei seinem Auftrag den Wissenschaftler Howard Plummer zu beschützen, versagt hat. Während Plummers Witwe nach Europa reist um seine Geheimsoftware zu finden, kämpft sich Diesel durch dreckige Windeln, Teenager-Eskapaden und übernimmt ganz nebenbei noch die Regie in der Schulaufführung von ‚The Sound of Music‘. Außerdem wehrt er Überfälle von feindlichen Ninja Kämpfern ab und besiegt den nervtötenden Vizedirektor der Schule. Vin Diesel scheint sich selbst nicht sicher zu sein, wie er in der blutarmen Komödie landen konnte, er ist ganz klar hinter dem Steuer von schnellen Autos besser aufgehoben.

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Nanny-Tiefpunkt: Shane hat keine Zeit die Namen der Kinder zu lernen und nennt sie deshalb kurzerhand Red 1-3 und Red Baby.

Bill Murray in „St. Vincent“

Vincent MacKenna (Bill Murray) ist ein grimmiger Vietnamveteran, der seine Tage auf der Pferderennbahn und in Stripclubs verbringt. Als ihn seine Nachbarin (Melissa McCarthy) anheuert auf ihren zwölfjährigen Sohn Oliver aufzupassen, sind die Vorzeichen nicht unbedingt auf Harmonie gestellt. Doch das ungleiche Paar nähert sich an, nicht zuletzt, weil Oliver Vincent bei den Pferdewetten zu hohen Gewinnen verhilft. Als Oliver in der Schule einen Heiligen der Gegenwart benennen soll, fällt seine Wahl auf Vincent. Ein Film über zwei Außenseiter, die sich gegenseitig helfen, sich besser in ihre Umwelt zu integrieren. Der Film erscheint am 29.05. auf DVD.

Nanny-Tiefpunkt: schleift einen kleinen Jungen durch Bars, zum Pferderennen – und lässt ihn dazu genüsslich für sich schuften.

Robin Williams in „Mrs. Doubtfire“

Nicht wegzudenken aus dieser Serie ist Robin Williams’ Mrs. Doubtfire. Der Stimmimitator Daniel (Williams) verliert nach der Trennung von seiner Frau das Sorgerecht für die drei Kinder. Weil er es nicht ertragen kann sie nur bei seinem wöchentlichen Besuch zu sehen, bewirbt er sich auf die offene Stelle als Nanny. Dank seines Bruders, einem Maskenbildner, und seinem Stimmtalent, kann er sich unerkannt in den Haushalt einschleusen und sorgt bald für Turbulenzen, weil er von Haushaltsführung und Kindererziehung eigentlich keine Ahnung hat. Aber er findet sich ein in die Rolle und als die Kinder herausfinden, dass unter dem Kostüm der schrulligen Alten ihr Vater steckt, helfen sie ihm die Maskerade aufrecht zu erhalten. Mrs. Doubtfire war der vierterfolgreichste Film des Jahres 1993 und wurde bei den Golden Globes als Bester Film ausgezeichnet, während Robin Williams für seine unnachahmliche Darstellung die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller erhielt.

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Nanny-Tiefpunkt: Daniels Maskerade droht aufgrund seiner Tollpatschigkeit immer wieder aufzufliegen: Bereits am ersten Abend fangen seine falschen Brüste Feuer…

Adam Sandler in „Big Daddy“

Sonny (Adam Sandler) ist vor Jahren ein Taxi über den Fuß gefahren und seitdem finanziert er sich von seiner jährlichen Schmerzensgeldsumme. Meist sitzt er nur in seinem New Yorker Apartment herum und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Seine Freundin Vanessa hat genug von diesem Leben und verlässt ihn. Da steht auf einmal der kleine Julian vor seiner Tür. Er ist der Sohn von Kevin, Sonnys Kumpel, der sich gerade in China aufhält. Kurzerhand nimmt der Taugenichts das Kind bei sich auf. Eigentlich um seine Exfreundin zu beeindrucken, doch schon bald entwickelt Sonny echte Vatergefühle für den Kleinen. Als die Behörden schließlich Wind von der Sache bekommen, wollen sie Sonny Julian wegnehmen doch das will er nicht ohne Gegenwehr hinnehmen. „Big Daddy“ ist eine One Man Show rund um Adam Sandler. Der oft etwas krude Humor begeisterte dementsprechend vor allem Fans.

Nanny-Tiefpunkt: Sonny bringt Julian äußerst fragwürdige Fähigkeiten bei. Zum Beispiel wie man einen Spuckfaden zum Boden sinken lässt und dann wieder einzieht.

Jonah Hill in „Bad Sitter“

Noah (Jonah Hill) ist ein gutmütiger aber auch fauler Typ. Während er ein wenig Geld verdient, indem er auf die Kinder seiner Nachbarn aufpasst, bekommt er einen Anruf von seiner Freundin Marisa. Mit dem Versprechen auf Sex schickt sie ihn los für sie Kokain zu besorgen. Weil er nicht genau weiß, was er mit den Kindern anstellen soll, nimmt er sie einfach mit und tritt damit eine Verkettung äußerst unglücklicher Umstände los. Auf der Flucht vor einem Drogenboss, wird ihm nicht nur sein Auto gestohlen, sondern er selbst überfällt den Juwelierladen seines Vaters, raubt eine Bar Mitzwa aus und gerät schließlich noch in einen Bandenkrieg. Kein Wunder, dass er der schlechteste Babysitter aller Zeiten ist.

Nanny-Tiefpunkt: Der komplette Umstand, dass er die Kinder mit auf eine Drogenmission nimmt ist bereits der Tiefpunkt seines Babysitter-Daseins.

Hulk Hogan in „Mr. Babysitter“

Ein Dutzend Wrestler, ein ominöses Raketenabwehrsystem und ein paar aufsässige Gören - im gleichen Jahr, in dem Robin Williams als Mrs. Doubtfire brillierte, hatte Hollywood mit Mr. Babysitter seinen vorübergehenden Tiefstand für Nanny-Humor erreicht. Hulk Hogan, seines Zeichens nach Wrestler, spielt einen… Wrestler, der gegen einen anderen… Wrestler, der einmal unfairerweise nicht gegen ihn verloren hat, wie er eigentlich sollte, um einen Chip für ein Raketenabwehrsystem (wiebittewas?) kämpft. Noch nicht absurd genug? Okay: Hulk Hogan in einem rosaroten Tütü.

Nanny-Tiefpunkt: Die Kinder setzen Hogan während einer Dusche unter Strom. Diese Szene wurde in einigen Ländern herausgeschnitten - vermutlich dachte man sie würde ein falsches Exempel abgeben. Mit Recht.

Dwayne Johnson in „Daddy ohne Plan“

Wo wir gerade bei Wrestlern waren - Dwayne „The Rock“ Johnson als Daddy ohne Plan gehört definitiv zu der Art männlicher Erziehungsberechtigter, die wir im Kino so gerne scheitern sehen. Joe Kingman ist ein äußerst erfolgreicher Quarterback, Frauenheld und Werbestar. Als eines Tages seine achtjährige Tochter Peyton vor der Tür steht, von der er bisher noch nichts wusste, wird sein bisheriges Leben auf den Kopf gestellt. Auf einmal hat er die Verantwortung für ein anderes Wesen und stellt sich dabei nicht unbedingt als Naturtalent heraus. Doch gemeinsam mit der Kleinen bringen sie die Lage unter Kontrolle und natürlich wächst ihm der kleine Wirbelwind ans Herz. Zugegebenermaßen keine besonders originelle Verfilmung der alten Geschichte, aber dafür ganz charmant.

Daddy-Tiefpunkt: Kingman vergisst seine Tochter auf der Eröffnungsfeier seines Restaurants.

Nicolas Cage in „Arizona Junior“

Im zweiten Werk der Coen-Brüder besticht Nicolas Cage als Kleinkrimineller H.I., der bei seinen unzähligen Festnahmen die Polizistin Ed (Holly Hunter) kennenlernt. Nach seiner Haftstrafe, heiraten die beiden. Doch dann kommt heraus, dass sie keine Kinder bekommen können und Ed droht daran zu zerbrechen. Als der lokale Möbelkönig Nathan Arizona nach einer künstlichen Befruchtung Fünflinge bekommt, zwingt sie H.I. dazu eines der Kleinkinder zu entführen. Das kann natürlich nicht gut gehen, und spätestens nachdem sich zwei kriminelle Kumpel von H.I. bei der kleinen Familie einnisten, droht die ganze Sache aufzufliegen. „Arizona Junior“ ist eine absurde und komplett überdrehte Komödie ganz in der Tradition der Coen-Brüder, die beweist das man das Thema auch origineller angehen kann.

Nanny-Tiefpunkt: H.I.’s Kumpels nehmen das Baby mit zu einem Überfall - und vergessen es prompt auf der Straße.

Carl Fredricksen in „Oben“

Carl Fredricksen und seine Frau Ellie haben zeit ihres Lebens davon geträumt die Paradiesfälle in Südamerika zu besuchen. Doch Ellie stirbt, bevor sie den Plan umsetzen können. Als Carl ins Altersheim gebracht werden soll, flieht der ehemalige Ballonverkäufer mit seinem Haus, in dem er es mit tausend Ballons in die Lüfte schweben lässt. Was er nicht weiß, ist dass er einen ungebetenen Passagier mitgenommen hat. Der achtjährige Pfadfinder Russell befand sich zum Zeitpunkt des Abflugs unter der Veranda. Russell, der sich von seinem Vater vernachlässigt fühlt und Carl wachsen zu einem ungleichen Gespann zusammen und trotz des Verlusts ihres GPS Gerätes und eines Sturms landet sie in Südamerika. Die herzerwärmende Komödie war immens erfolgreich an den Kinokassen und ist eine gelungene und kreative Umsetzung des Themas.

Nanny-Tiefpunkt: Carl will Russell erst gar nicht erst ins Haus lassen - obwohl sie sich zu dem Zeitpunkt bereits in der Luft befinden.

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