Filmhandlung und Hintergrund

Schräge Underdog-Komödie um einen US-amerikanischen freischaffenden Businessman, der mit zwei wenig talentierten Mitarbeitern im Schlepptau einen lukrativen Deal in Deutschland abschließen will.

Vertreter Dan Trunkman kündigt impulsiv seinen Job, als ihm seine Vorgesetzte Chuck einmal zu viel provoziert. Ebenfalls spontan heuert er auf dem Parkplatz den gekündigten Tim und den extrem naiven Mike an und gründet mit ihnen seine eigene Firma. Ein Jahr später haben die drei ihre letzte Chance einen Deal mit einer großen Firma abzuschließen. Sonst können sie einpacken. Chuck tritt als Konkurrentin auf den Plan, doch Dan gibt nicht auf und jettet mit seinem Team sogar nach Berlin, um im Big Business mitzumischen.

Ein amerikanischer Businessman will mit zwei wenig talentierten Mitarbeitern einen lukrativen Deal in Deutschland abschließen. Schräge Underdog-Komödie nach „Eurotrip“-Manier mit Vince Vaughn, vorrangig in Berlin gedreht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Schiefe Mischung aus Pöbelhumor und Sentiment. Ist gut jetzt, Vince Vaughn, ja?
    2. Big Business - Außer Spesen nichts gewesen: Schräge Underdog-Komödie um einen US-amerikanischen freischaffenden Businessman, der mit zwei wenig talentierten Mitarbeitern im Schlepptau einen lukrativen Deal in Deutschland abschließen will.

      Vorrangig in Berlin angesiedelte, schräge Underdog-Komödie mit Vince Vaughn, die ihn mit seinem „Der Lieferheld“-Regisseur wieder vereint.

      Während Ken Scott für den vorhergehenden gemeinsamen Film (das Remake seines eigenen Indiehits „Starbuck“) mit Vince Vaughn auch das Drehbuch geschrieben hatte, überlässt er diese Aufgabe diesmal Steven Conrad. Seine Skripts für u.a. „Das Streben nach Glück„, „The Weather Man“ und „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ variieren Stories, in denen berufliche Loser nach einem Ventil für ihren aufgestauten Frust suchen- und „Big Business - Außer Spesen nichts gewesen“ bildet dabei keine Ausnahme.

      Vaughn spielt den gestressten Vertreter Dan Trunkman, der impulsiv seinen Job kündigt, als ihm seine Vorgesetzte Chuck (Sienna Miller könnte „Kill the Boss“ entsprungen sein) einmal zu oft provoziert. Ebenfalls spontan heuert er auf dem Parkplatz den gekündigten Tim (Tom Wilkinson muss als Lustmolch im Rentenalter herhalten) und den extrem naiven Mike (James Francos Bruder Dave nervt mehr als zu amüsieren) an und gründet mit den beiden seine eigene Firma. Ein Jahr später haben die drei ihre letzte Chance einen Deal mit einer großen Firma abzuschließen. Ansonsten können sie einpacken. Chuck tritt als Konkurrentin auf den Plan, doch Dan gibt nicht auf und jettet mit seinem Team nach Berlin, um im Big Business mitzumischen. Vor Ort ergeben sich jede Menge skurrile Kapriolen, abgedrehte Albernheiten und vulgäre Sexwitzchen.

      Die Filmemacher versuchen krude Sexfarce-Momente (Geschäftsverhandlung in der Sauna, Glory-Hole-Peniskontaktaufnahme im Schwulenclub, etc.) mit sentimental angehauchten Familienwerten auszubalancieren. So gibt sich Papa Dan seinen Problemkindern (der übergewichtige Sohn wird gehänselt, die kleine Tochter verprügelt die Hänsler) gegenüber per Facetime aufgeschlossen. Vorrangig wird hier in bester „Eurotrip“-Manier ungeniert die Partysau herausgelassen. Neben Saufen und Kiffen mit Einheimischen bieten die Folsom Europe Parade, der Berliner Marathon und eine (nachgestellte) Anti-G8-Demo schillerndes Berliner Lokalkolorit. Die Situationskomik findet ihren trefflichen Höhepunkt mit Dans Aufenthalt in einer gläsernen Kunstinstallation, da alle Hotels ausgebucht sind. Mit mehr sarkastischem Humor dieser Art, der sich auf Vaughn und weniger auf die mäßig witzigen Abenteuer seiner Sidekicks konzentriert, hätte diese Ode an die Selbstakzeptanz vielleicht mehr Big Business am Boxoffice verbuchen können. ara.

      News und Stories

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