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Big Bully

Filmhandlung und Hintergrund

Das beliebte Talkshow-Thema vom Wiedertreffen des Schulhof-Rüpels mit seinem schikanierten Opfer wird in der Slapstick-Komödie von Steve Miner („Forever Young“) nur in Maßen humorvoll aufgegriffen. Rick Moranis („Liebling, ich hab‘ die Kinder geschrumpft“) und Tom Arnold („True Lies“) mimen die verkrachten Gegenspieler, die ihre Fehde aus Kindheitstagen im Erwachsenenalter erneut aufleben lassen. Vorgestellt werden...

Der Schriftsteller Davey kommt in seine Heimatstadt zurück, um an seiner alten Schule ein Gastseminar zu unterrichten. Zu seinem Entsetzen muß er unter dem Lehrerkollegium Roscoe entdecken, der ihn in der Kindheit schmerzhaft tyrannisierte. Das infantile Katz-und-Maus- Spiel geht in eine neue Runde und eskaliert in einer lebensgefährlichen Auseinandersetzung.

David Leary, erfolgreicher Autor phantastischer Romane, entschließt sich, ein Jahr lang an seiner ehemaligen Schule Literaturkurse zu geben. Vor Ort stößt er auf seinen alten Schulkameraden Roskoe Bigger, der dem schwächlichen David einst das Leben zur Hölle machte und nun als Werkkundelehrer ein eher belächeltes Dasein fristet. Höchst erfreut nimmt Roskoe seinen alten Intimfeind wieder ins Visier, um mit mehr oder weniger geglückten Streichen zurück zu altem Selbstbewußtsein zu finden.

Romanautor Leary gibt an seiner ehemaligen Schule Literaturkurse. Zu seinem Entsetzen ist auch sein früherer Quälgeist im Lehrerkollegium. Highschool-Slapstick mit den Vollblutkomödianten Rick Moranis und Tom Arnold.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Das beliebte Talkshow-Thema vom Wiedertreffen des Schulhof-Rüpels mit seinem schikanierten Opfer wird in der Slapstick-Komödie von Steve Miner („Forever Young“) nur in Maßen humorvoll aufgegriffen. Rick Moranis („Liebling, ich hab‘ die Kinder geschrumpft“) und Tom Arnold („True Lies“) mimen die verkrachten Gegenspieler, die ihre Fehde aus Kindheitstagen im Erwachsenenalter erneut aufleben lassen.

    Vorgestellt werden die beiden Kontrahenten als Zehnjährige: Der schmächtige Brillenträger Davey Leary wird mit schöner Regelmäßigkeit von dem fiesen Fettwanst Roscoe „Fangzahn“ Bigger vermöbelt. Viele Jahre später erhält Davey (Moranis) - mittlerweile Schriftsteller - die Einladung, ein Gastsemester an seiner alten Schule zu unterrichten. Zu seinem Entsetzen muß er ausgerechnet seinen alten Peiniger Roscoe (Arnold) im Lehrerkollegium entdecken. Der Aufenthalt in einer Reformschule (den er Davey zu verdanken hatte) hat den einstigen Bully in einen traurigen Waschlappen verwandelt, dem Schüler und Familie auf der Nase herumtanzen. Die Anwesenheit seines ehemaligen Prügelknaben, für den er nun stetig eskalierende Gemeinheiten ausheckt - von Erbsenbeschuß über schwarze Schmiere an der Kaffeetasse bis hin zur Schweißbrenner-Attacke -, gibt ihm den nötigen Auftrieb, endlich allen die Zähne zu zeigen. Schließlich kommt es zum Duell beim örtlichen Wasserfall, doch erst das vernünftige Zureden ihrer beiden Söhne, die in einem sacharinsüßen Subplot längst das Kriegsbeil begraben haben, bringt die beiden Streithähne zum Einhalt.

    Drehbuchautor Mark Steven Johnson („Grumpier Old Men“) schaltet unversehens von harmlosen, kurzweiligen Slapstick-Streichen zu drastischer, cartoonartiger Gewalttätigkeit im Stile von „So ein Satansbraten“, die nur bedingt Lacher hervorrufen kann. Den meisten Spaß hat man bei „Big Bully“ an Tom Arnold, der hier seine Rolle des Flegels aus „Neun Monate“ variiert und genüßlich vom Schwächling zum Tyrannen transformiert. Auch Moranis macht sich gut in seiner Paraderolle als bebrillter Schwächling. Viel komisches Potential findet sich bei der Nebenbesetzung, darunter Julianne Philips als Moranis‘ Love interest, Don Knotts als schrulliger Schuldirektor und Carol Kane als keifende Ehefrau Arnolds, doch leider werden hier viele Möglichkeiten verschenkt. Insgesamt hätte es dem bösartigen Katz-und-Maus-Spiel sicherlich besser angestanden, mehr in die anfangs eingeschlagene Richtung schwarze Komödie zu tendieren. Leider setzt Steve Miner letztlich auf halbherzigen Haudrauf-Humor und schwerfällige Sentimentalität. ara.

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