Best Laid Plans

  1. Ø 0
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Best Laid Plans: Verzwickter Thriller in John-Dahlscher Neo-Noir-Tradition, in der ein Verlierer einen verzweifelten Plan ausheckt, um den nächsten Tag noch erleben zu können.

Nick will raus aus dem Kleinkaff, in dem er sich gefangen fühlt. Ein vermeintlich todsicherer Coup soll das nötige Geld bringen. Doch er geht schief, und eine Drogengang ist ihm auf den Fersen. Nur Nicks Freundin Lissa kann in einem verzwickten Plan helfen: Sie schleust sich bei einem Studienfreund Nicks ein, der ein Haus voller Reichtümer hütet. Doch dann geht wieder alles schief…

Mitten in der Nacht ruft Bryce seinen alten Highschool-Kumpel Nick an und bittet ihn um Hilfe. Bryce hat in einer Bar ein Mädchen namens Lissa aufgegabelt, das nun behauptet, von ihm vergewaltigt worden zu sein. Was Bryce nicht weiß: Nick und Lissa stecken unter einer Decke. Sie wollten ihn nur in Panik versetzen, um so unauffällig das von diesem gehütete Haus ausrauben zu können. Nick braucht nämlich 15.000 Dollar, die er einem gefährlichen Dealer schuldet. Als der Plan schief geht, muss Nick um sein Leben bangen…

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Kritikerrezensionen

  • Die besten Pläne gehen oft den Bach runter. In Mike Barkers erstem US-Film sogar sehr schnell. Ein Pärchen möchte raus aus dem Mief der Kleinstadt und braucht Geld. Warum nicht den besten Freund erpressen? Suspense gibt es in diesem amerikanischen Film Noir durch trickreiche Twists, bei denen die Karten immer wieder neu gemischt werden.

    Ein Kaff, wie es eintöniger nicht sein kann. Nix wie weg, heißt die Devise für Nick, der hofft, mit einer Erbschaft das nötige Kleingeld für den Absprung zu haben. Doch die Moneten reichen gerade, um die Schulden zu bezahlen. Auch der Versuch, ein paar Drogendealer reinzulegen, misslingt. Die Typen machen ihm unmissverständlich klar, dass sie ihre 15000 Dollar zurückhaben wollen. Da trifft es sich gut, dass sein alter Highschool-Kumpel Bryce sich in der Stadt aufhält. Der hat’s im Gegensatz zu ihm geschafft, ist Lehrer und hütet das Haus eines reichen Sammlers. Und ruft mitten in der Nacht Nick an, fleht, sofort zu kommen. Eine im Suff abgeschleppte minderjährige Barbekanntschaft behauptet, sie sei von ihm vergewaltigt worden. Der völlig durchgedrehte Bryce hat sie geknebelt und an den Billardtisch gekettet. Was tun? Wie sich dieser Frau entledigen, die ihm die Karriere zerstören könnte? Erst nach und nach wird klar, dass Nick und Lissy, so heißt das blonde Biest, den perfiden Plan ausgeheckt hatten, um Bryce abzuzocken. Nick spielt ein falsches Spiel, um seinen Freund zu beruhigen und gleichzeitig seine Freundin aus der Bredouille zu retten. Aber was er auch tut, er gerät immer tiefer in den Schlamassel.

    Mike Barker inszeniert den düsteren Alptraum kammerspielartig und als schwierig zusammensetzbares Puzzle unter Vernachlässigung der Logik, was wohl am nicht ganz ausgearbeiteten Drehbuch von Ted Griffin („Ravenous“) liegt. Erst in Rückblenden erschließen sich die Zusammenhänge. Die überraschenden Wendungen lassen dennoch Spannung beim Trip des unfreiwilligen Trio Infernal aufkommen, auch wenn der Film gegen Ende den Atem verliert. Beeindruckend die visuelle Gestaltung mit „kniffeligen Kameraeinstellungen“, über die allerdings die Handlung des öfteren in den Hintergrund gerät, exakt getroffen die trostlosen Kleinstadtatmosphäre, die solche Loser-Charaktere hervorbringt. „Best Laid Plans“ sollte trotz aller Mängel Freunde von Fantasy und skurrilem Humor nicht enttäuschen. Und mit den Schauspielern Reese Witherspoon (demnächst als Verlobte von Yuppie-Mörder Batemen in „American Psycho“), Alessandro Nivola und Josh Brolin gelang dem Engländer ein Glücksgriff. mk.

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