Filmhandlung und Hintergrund

Weitgehend improvisierte Komödie, die in die weite Welt der Hundeshows entführt.

Die Mayflower Kennel Club Dog Show in Philadelphia steht kurz bevor. Mehrere Hundebesitzer sind sich sicher: Diesmal wird ihr Liebling den Druchbruch schaffen. Vor Ort beginnen sich allerdings Hindernisse diversester Natur aufzutürmen, die selbst den hartgesottensten Hundebesitzer vor die Hunde gehen lassen könnten.

Bluthund, Pudel, Pekinese – so unterschiedlich die Hunderassen auch sein mögen, hier haben sie eines gemeinsam: Herrchen und Frauchen, die ihren Liebling unbedingt als Gewinner der in Philadelphia stattfindenden, gigantischen Mayflower Kennel Club Hunde-Show sehen wollen. Ob Yuppie-Anwalt oder Fischereiladenbesitzer, sie alle trainieren ihre Vierbeiner intensiv für Ruhm, Ehre und ein sattes Preisgeld. So versammeln sich in der Arena letztlich nicht nur Vierbeiner jeglicher Couleur, sondern auch an Exzentrizität kaum zu überbietende Zweibeiner.

Fiktive Dokumentation von Christopher Guest, die in bester „Zelig“-Manier zeigt, wie unterschiedlichste Zeitgenossen ihre Hunde für die in Philadelphia stattfindende, gigantische Mayflower Kennel Club Dog Show trainieren. Dem Sieger winken Ruhm, Ehre und ein sattes Preisgeld.

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Kritikerrezensionen

  • Best in Show: Weitgehend improvisierte Komödie, die in die weite Welt der Hundeshows entführt.

    Zwischen trefflicher Tierliebe und mokierendem Menschenspott treibt Christopher Guest seinen unterhaltsamen Film in köstliche Bizarrerien lustvoll grotesker Situationssatiren. Seine Menschen, die allesamt auf den Hund gekommen sind, haben eins gemeinsam: schönste Neurosen, die sie an ihren Haustieren ersatzbefriedigend auslassen. So dürfte seine arabeske Komödie ein großes Publikum von Menschen mit Hunden und mit Vorlieben für Macken, Humor und Schadenfreude erheitern.

    Aus allen US-staatlichen Himmelsrichtungen kommen Hunderte von Hundebesitzern nach Philadelphia zur berühmten Mayflower Dog Show, die für die Vierbeiner natürlich längst nicht so wichtig ist wie für deren Halter, die mit dieser tierischen Schönheitskonkurrenz einem der größten Augenblicke ihres Lebens entgegenfiebern. Christopher Guest und sein Koautor Eugene Levy haben auf diversen Hundewettbewerben recherchiert und staunend die Intensität dieser Veranstaltungen vor und hinter den Kulissen erfahren, eine Welt für sich entdeckt, in der Leute jedes Wochenende zu einer anderen Hundeshow fahren und darin ihren Lebensinhalt finden. So hat auch dieser Film sein gerüttelt Maß an exzentrischem Flair, das über die Komik einer Ansammlung skurriler Typen hinausgeht. Da hat sich Christopher Guest gleich selbst eine ziemlich krasse Rolle zugeschrieben, einen auf Harlan Pepper hörenden Bluthund-Besitzer aus North Carolina, der dort einen Angler-Laden betreibt. Die Yuppie-Anwälte Meg (Parker Posey) und Hamilton Swan (Michael Hitchcock) trainieren ihren neurotischen Weimaraner Beatrice in Illinois für die Show. Gerry Fleck (Drehbuch-Koautor Eugene Levy) ist Vertreter für Herrenoberbekleidung in Florida, ein sanftmütiger Zeitgenosse, dessen temperamentvolle Ehefrau Cookie überall Boyfriends zu haben scheint: Terrier Winky soll das Image des Ehepaares auf der Hundeshow möglichst mit dem großen Preis aufpolieren. In New York verhätschelt das Schwulen-Paar Scott, professioneller Hundebetreuer, und Stefan, Friseur, den gemeinsamen Pekinesen Miss Agnes. Der Pudel Rhapsody in White soll dem wohlhabenden Leslie Ward Cabot und seiner üppigen jungen Gattin Sherri Ann erneut die Auszeichnung bringen, nachdem er bereits zweimal Champion war. Hundebetreuerin Christy soll für den Sieg garantieren. Christopher Guest inszeniert mit Schwung und Witz und gibt der Mayflower Dog Show schließlich sogar dokumentarisches Flair. Sozusagen live vom Ort des Geschehens, der riesigen Arena mit den vorgeführten Hunden lässt er zwei Kommentatoren mit kabarettistischer Komik und hart an der Grenze zur Klamotte berichten, mit sichtlicher Lust am Jux gespielt von Jim Piddock und Fred Willard. „Wer kleine Kinder und Hunde hasst, kann kein schlechter Mensch sein“, sagte einst der grandiose Anarcho-Komödiant W. C. Fields. Er hätte seine diebische Freude an diesem Film gehabt. Wir haben sie dafür umso mehr. fh.

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