Filmhandlung und Hintergrund

Musikorientierte Teenie-Komödie um einen Popstar, der zurück auf die Schulbank kehrt und für flatternde Teenager- Herzen sorgt.

Der schüchterne Gymnasiast Steven (Eric Benz) ist unsterblich in die wunderhübsche Dana (Melanie Wichterich) verliebt. Doch er traut sich nicht, ihr seine Zuneigung auch zu gestehen. Da gefällt es dem findigen Manager des jugendlichen Popstars Marc (Thorsten Feller), seinen Schützling medienwirksam zurück in die Schule zu schicken um das Abitur nachzuholen. Natürlich verliebt sich neben allen anderen Schulmädchen auch Dana in den neuen Kollegen. Zeit zum Eingreifen, findet Stevens bester Kumpel, der überhaupt nicht schüchterne Gonzo (Gabriel Andrade).

Serien- und Daily-Soap-Gesichter wie Eric Benz („Nikola„), Melanie Wichterich („Unter uns“) oder Gabriel Andrade („Marienhof„) bevölkern das romantische Teeniekomödien-Kinodebüt des Ludwigsburger Filmakademikers Simon X. Rost.

Weil es sein Manager für einen guten PR-Gag hält, wird Popstar und Mädchenschwarm Marc zurück an die Schule geschickt, um sein Abitur nachzumachen. Natürlich erregt Marc hier einige Aufmerksamkeit und kommt vor allen Dingen dem schüchternen Steve in die Quere. Der hat sich unsterblich in die romantische Dana verliebt, die jetzt nur noch Augen für Marc hat. Da beschließt Stevens bester Freund Gonzo, sich der Sache anzunehmen.

Der schüchterne Steven hat sich Hals über Kopf in die hübsche Dana verliebt. Doch all seine stümperhaften Vorstöße, bei ihr zu landen, schlagen fehl. Als eines Tages auch noch Frauenliebling und Popstar Marc in der Schule auftaucht, um sein Abitur nachzumachen, sinken Stevens Chancen auf den Nullpunkt. Von nun an hat Dana nur noch Augen für Marc. Erst als Steven kapiert, dass er viel mehr erreicht, wenn er nur er selbst ist, wird Dana auf ihn aufmerksam. Doch so leicht lässt sich ein Mädchenschwarm nicht aus dem Rennen werfen.

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Kritikerrezensionen

  • Besser als Schule: Musikorientierte Teenie-Komödie um einen Popstar, der zurück auf die Schulbank kehrt und für flatternde Teenager- Herzen sorgt.

    Während im Fernsehen die zweite Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ vergeblich an den Quotenerfolg des Originals anzuknüpfen versucht und sich im Kino die schlüpfrigen Teenie-Klamotten im Stile von „Knallharte Jungs“ und „Feuer, Eis und Dosenbier“ ein wenig tot gelaufen haben, macht jetzt Erstlingsregisseur Simon X. Rost mit einer romantischen Komödie für die Zielgruppe der Zwölf- bis 25-Jährigen auf sich aufmerksam. „Besser als Schule“ erzählt eine klassische Love Story, aber auch von Star-Kult, Freundschaft und echten Gefühlen. In den Hauptrollen sind weitgehend unbekannte, aber Daily-Soap-erfahrene Darsteller zu sehen. Die Story selbst müht sich um Authentizität, erreicht diese aber nicht immer. Dank eines flotten Soundtracks und der populären Thematik ist dem handwerklich ordentlich inszenierten Debüt ein kleiner Überraschungserfolg zuzutrauen.

    Im Prinzip erzählt Simon X. Rost, Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg, mit „Besser als Schule“ eine klassische Boy-Meets-Girl-Geschichte: Der etwas schüchterne Steven (Eric Benz) hat sich Hals über Kopf in die hübsche Dana (Melanie Wichterich) verliebt. Doch all seine stümperhaften, oftmals vom besten Kumpel Gonzo (Gabriel Andrade) empfohlenen Vorstöße, bei ihr zu landen, schlagen fehl. Als eines Tages auch noch Frauenliebling und Popstar Marc (Thorsten Feller) in der Schule auftaucht, um sein Abitur nachzumachen, sinken Stevens Chancen auf den Nullpunkt. Von nun an hat Dana nur noch Augen für Marc. Erst als Steven endlich kapiert, dass er viel mehr erreicht, wenn er nur er selbst ist, wird Dana auf ihn aufmerksam. Doch so leicht lässt sich ein Mädchenschwarm nicht aus dem Rennen werfen.

    Auch wenn die meisten Hauptdarsteller durch die harte Schule einer Daily Soap gegangen sind - Feller und Wichterich bei „Unter uns“, Andrade bei „Marienhof“ -, gelingt es ihnen doch nicht immer, ihren Rollen Glaubwürdigkeit einzuhauchen und diese auf der großen Leinwand sichtbar werden zu lassen. Das liegt unter anderem auch an dem klischeebeladenen Drehbuch, das den Charakteren wenig Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Denn statt einer detaillierten Schilderung des Schulmilieus wie es etwa Hans-Christian Schmid mit „Crazy“ präsentierte, orientierten sich die Filmemacher um die Produzenten von Schokolade Film, Stefan Reiß Film GmbH und MMC Independent an amerikanischen Vorbildern wie Cameron Crowes „Almost Famous“, ohne jedoch dessen Klasse zu erreichen. Stattdessen gibt es einfach gezeichnete Figuren wie den lustigen Kumpel, den bösen Musikmanager und den schönen Sänger. Trotzdem zeigt „Besser als Schule“ lobenswerte Ansätze, verweigert sich auf wohltuende Weise dem Schenkelklopfhumor und geht mit dem Star-Search-Rummel ins Gericht. Die bunt gemischte Filmmusik, zu der neben Thorsten Feller selbst auch Bela B. von der Ärzten und Massive Töne je einen Song zum Besten geben, sollte letztlich dafür sorgen, dass sich ältere Teens und jüngere Twens für diese romantisch-amüsante Dreiecksgeschichte interessieren werden. hc.

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