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Fakten und Hintergründe zum Film "Bergblut"

Kino.de Redaktion |

Bergblut Poster

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Historischer Hintergrund

2009 jährt sich zum 200. Mal der Aufstand eines widerspenstigen Bergvolkes gegen eine riesige Übermacht: Das Land Tyrol erhob sich 1809 gegen Bayern und Frankreich. An seiner Spitze stand Andreas Hofer, seines Zeichens Gastwirt und Viehhändler. Zusammen mit einer Hand voll Tyroler Bauern trotzte er dem übermächtigen Kaiser Napoleon und seinen Armeen und brachte sie das ein oder andere Mal zur Weißglut.

Inmitten dieses Kampfes von David gegen Goliath steht das fiktive Schicksal von Katharina Heimstedt und der Familie Egger, die perspektivisch den Film führen. Die wichtigsten Abschnitte der Tyroler Geschichte rund um den Aufstand von 1809, werden hier chronologisch aufgelistet.

Der Weg zum Aufstand

1511 Kaiser Maximilian I. erlässt das Landlibell – ein Sonderrecht für die Tyroler, nicht außerhalb ihrer Landesgrenze kämpfen zu müssen.

1767 Um Mitternacht wird in einer Sternenklaren Nacht am 22. November beim Sandwirtshaus in St. Leonhard im Passeiertal ein Kind geboren: Es ist Andreas Hofer.

1796/97 Napoleon greift im ersten Koalitionskrieg nach Italien und Österreich: Die Tyroler verteidigen erfolgreich ihre Landesgrenzen, wie im Landlibell vorgesehen. Ein junger Schützenhauptmann bewährt sich zum ersten Mal: der Sandwirt Andreas Hofer.

1805 Österreich und Russland kämpfen gegen Frankreich, das unter Napoleons Führung ganz Europa unterjochen will. Im Geheimvertrag von Bogenhausen schmiedet Frankreich eine Allianz mit Bayern, das fortan an seiner Seite kämpft. Bayern wird dafür von Napoleon zum Königreich erhoben und erhält Tyrol als Kriegsbeute.

1807 bis 1809 Bayern überflutet Tyrol mit neuen Regelungen in der Verwaltung, schafft das Landlibell ab und mischt sich in Traditionen und kirchliche Belange ein. Der Wein- und Obsthandel in Tyrol gerät ins Stocken, das Volk verarmt. Missmut gegen die neuen Herrscher macht sich breit.

Das Jahr des Aufstands 1809:

Jänner Andreas Hofer reist nach Wien. Beginn der Aufstands-Vorbereitungen.

12. / 13. April 1. Schlacht am Bergisel. Die Tyroler Schützen und Landstürmer erobern Innsbruck zurück, was aber nicht lange währt.

25. und 29. Mai 2. Schlacht am Bergisel. Bayern und Franzosen ziehen sich aus Tyrol zurück. Hofer wird Oberkommandant von Tyrol. Der Österreichische Kaiser Franz I. verspricht den Tyrolern von nun an nie wieder von Österreich getrennt zu werden.

Juli Franzosen und Bayern rücken erneut in Tyrol ein.

13. August 3. Schlacht am Bergisel. Glorreicher Sieg für die Tyroler. Andreas Hofer zieht als Regent in die Innsbrucker Hofburg ein.

14. Oktober Österreich sieht sich gezwungen mit Frankreich Frieden zu schließen. Im Vertrag von Schönbrunn wird Tyrol wieder an das Königreich Bayern abgetreten. Das Land wird wieder besetzt, die Tyroler können ihr Unglück um das gebrochene Versprechen des Österreichischen Kaisers kaum glauben.

1. November 4. Schlacht am Bergisel. Die Tyroler Aufständischen stellen sich am Bergisel einer feindlichen Übermacht und unterliegen.

November Nach einzelnen, letzten Kämpfen flieht Hofer auf die Pfandleralm. Napoleon setzt ein Kopfgeld auf ihn aus.

Das Ende des Aufstands und der Beginn einer neuen Zeit

1810 Am 28. Januar wird Andreas Hofer verraten und auf der Pfandleralm gefangen genommen.

Auf Befehl Napoleons wird Andreas Hofer in Mantua am 20. Februar hingerichtet.

1813 Im Oktober schließt sich Bayern den Gegnern Napoleons an und zieht mit Österreich gegen Frankreich in den Krieg.

1814 Im April muss Napoleon abdanken. Zwei Monate später fällt Tyrol wieder an Österreich zurück.

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