Filmhandlung und Hintergrund

"Tootsie" trifft "Dirty Dancing" in diesem Fernsehfilm, der dennoch eine in der deutschen Realität verhaftete Tragikomödie ist.

Leo Mossmann verliert seinen Job als Tanzlehrer. Mit 40 findet er aber auf die Schnelle keine neue Stelle. Sein Vermieter will ihn auf die Straße setzen, und zu allem Übel soll seine Großmutter aus dem Pflegeheim geworfen werden. Da greift er zu einer verzweifelten Maßnahme: Er lässt sich von einem Maskenbildner in Leonore Mossmann verwandeln und heuert als Tanzlehrerin für Senioren an. Eine Zeitlang läuft alles gut, doch dann lernt er Sandra kennen und verliebt sich in sie.

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Kritikerrezensionen

  • Beim nächsten Tanz wird alles anders: "Tootsie" trifft "Dirty Dancing" in diesem Fernsehfilm, der dennoch eine in der deutschen Realität verhaftete Tragikomödie ist.

    „Tootsie“ trifft „Dirty Dancing“ - in dieser deutschen Fernsehfilmversion werden beide Hollywoodklassiker zitiert. Herausgekommen ist dennoch eine in der deutschen Realität verhaftete Tragikomödie.

    Leo Mossmann (Fritz Karl) hat’s vermasselt. Schon wieder hat der Tanzlehrer einer Schülerin (Katja Woywood) das Herz gebrochen. Dieses Mal kostet es ihn den Job, mit Vierzig findet er aber auf die Schnelle keine neue Stelle. Auch sein Vermieter will ihn auf die Straße setzen. Als zu allem Übel auch noch seine Großmutter aus dem Pflegeheim geworfen werden soll, weil er die Unterhaltskosten nicht mehr tragen kann, greift er zu einer verzweifelten Maßnahme: Er lässt sich von einem Maskenbildner in Leonore Mossmann verwandeln und heuert als Tanzlehrerin für Senioren an. Eine Zeitlang läuft alles gut, doch dann lernt er Sandra (Jule Ronstedt) kennen, die in der Tanzschule als Kellnerin und Putzfrau arbeitet. In Leonore glaubt Sandra eine ältere Freundin gefunden zu haben. Leo hat sich jedoch in die alleinerziehende Mutter und talentierte Tänzerin verliebt. Wie kann er sein wahres Gesicht zeigen, ohne Sandra zu vergrätzen?

    Tanzen und Tanzschulen haben dank Showformaten wie „You Can Dance“ wieder Zulauf. Aber auch Kinofilme, in denen das Tanzbein geschwungen wird, finden meist ihr Publikum. Da ist es kein Wunder, dass auch der Fernsehfilm dieses Thema für sich entdeckt. In „Beim nächsten Tanz wird alles anders“ verbinden Sat.1 und Cologne-Filmproduktion Elemente der Tanz- und Crossdressing-Filme. Die Autorin und Regisseurin Brigitte Müller hält dabei die Balance zwischen Drama und Romantischer Komödie, ohne in Klamotten wie „Charlys Tante“ abzurutschen. Ihre Hauptfiguren sind durch ihre realen Probleme, wie Leos Sorge um seine Großmutter, geerdet und bleiben so glaubhaft. Fritz Karl gelingt der Geschlechterwechsel überzeugend, er und Jule Ronstedt geben ein schönes Filmpaar ab. Aber auch bei den Nebenrollen hatte Brigitte Müller mit Kaddi Wandaogo als pfiffiger Tochter und Barbara Focke als mütterlich-strenger Freundin ein gutes Händchen. sw.

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