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Beim nächsten Kuß knall ich ihn nieder

Kinostart: 11.04.1996

Filmhandlung und Hintergrund

Hans-Christoph Blumenbergs filmische Hommage an den Regisseur und Schauspieler Reinhold Schünzel.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 entschließt sich der halbjüdische Schauspieler und Regisseur Reinhold Schünzel in Deutschland zu bleiben, da er glaubt, die Nazis seien nur vorübergehend an der Macht. Weil Hitler Gefallen an seinen Komödien findet, darf er weiterhin Filme drehen, bis er durch seine Gagenforderungen und zweideutige Elemente in seinen Filmen in Ungnade fällt. Er emigriert nach Hollywood, wo er von den anderen Emigranten als Opportunist betrachtet wird und Schwierigkeiten mit dem herrschenden Moralkodex hat. Deshalb kann er dort ebenso wenig Fuß fassen wie später im Nachkriegsdeutschland.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Beim nächsten Kuß knall ich ihn nieder: Hans-Christoph Blumenbergs filmische Hommage an den Regisseur und Schauspieler Reinhold Schünzel.

    Filmische Hommage an den Regisseur und Schauspieler Reinhold Schünzel. Hans-Christoph Blumenberg („Deutschlandspiel“) verwischt die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion und unterteilt den Film in 33 Spielszenen, die Stationen aus Schünzels Leben zeigen. Getragen wird der Film durch den hervorragenden Hauptdarsteller Peter Fitz, während einige der Nebendarsteller mehrerer Figuren spielen. Durch diesen Kunstgriff gelingt es Blumenberg, Parallelen zwischen dem Dritten Reich, Hollywood und dem Nachkriegsdeutschland herzustellen.

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