Beilight - Biss zum Abendbrot

  1. Ø 3
   2010
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Beilight - Biss zum Abendbrot Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Beilight - Biss zum Abendbrot: Parodie der Erfolgsfilmreihe "Twilight" über die schüchterne Becca, die zwischen einem Vampir und einem Werwolf hin- und hergerissen ist.

Die schüchterne Becca wird gleich von zwei Jungs umworben: Zum einen von dem kränklich anmutenden, kalkweißen Vampir Edward Sullen und zum anderen von Jacob White, einem Werwolf, der sich in brenzligen Situationen in einen kleinen Chihuahua verwandelt. Becca muss sich bis zum Abschlussball für einen dieser smarten jungen Herren entscheiden. Zu allem Übel ist da auch noch das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der sie immer wieder in peinliche Situationen bringt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Regie- und Drehbuchduo Jason Friedberg und Aaron Seltzer ist seit vielen Jahren spezialisiert auf Genreparodien. Als Autoren verzapften sie bereits „Scary Movie“ aus dem Jahr 2000 und rutschten erst kürzlich bei der Inszenierung von „Meine Frau, die Spartaner und ich“ wieder freiwillig aus, auf dem Terrain antiker Sandalenträger. Nun schicken sie das peinliche Trio Becca, Edward Sullen und Jacob White los, um das „Twilight“-Universum aus seinem romantischen Nebel zu befreien. Das ist witzig, unterhaltsam und dürfte auch den eingefleischten „Twilight“-Fans hie und da ein Schmunzeln entlocken, ohne es sich mit ihnen zu verscherzen.

    Die Handlung überfliegt wie eine hungrige Mücke das mehrbändige Original-Territorium, um auf den ergiebigsten Stationen zu landen. Bella, Entschuldigung, Becca kommt zu ihrem Vater nach Sporks, Washington, erlebt ihren ersten Schultag, Edwards Ankunft in der Cafeteria, den Beinahe-Unfall auf dem Parkplatz, die nächtlichen Besuche Edwards in ihrem Zimmer, die gefährliche Geburtstagsparty bei den Sullens, die Trennung von Edward im Wald, fährt Motorrad bei Jacob usw. Jeder dieser Meilensteine wird genüsslich von seiner Kehrseite inspiziert.

    Als parodistisches Leitmotiv bietet sich natürlich die sexuelle Enthaltsamkeit an, die der „Twilight“-Saga auch kritisch angelastet wurde. Hier schockt bereits Beccas Vater mit unverblümten Bemerkungen über das Aussehen seiner Tochter, die er nur als kleines Mädchen kannte. Und dann dürfen auch Becca, Edward und die anderen sagen, was sie wirklich denken, wenn sie sich mit Blicken anschmachten. Das unschuldige nächtliche Besuchsritual Edwards an Beccas Bett bekommt auf einmal etwas mehr Zielstrebigkeit.

    Die Darsteller sehen den Figuren aus den Originalfilmen sehr ähnlich. Umso besser gelingen die optischen Parodien, die Edwards leicht weggetretene Miene, Bellas schüchtern-stummen Blick und Jacobs naiv-selbstverliebtes Lächeln aufs Korn nehmen. Die Werwolf-Indianer dürfen hier schon mal in kurzen Hosen demonstrieren, was sie unter einem sexy Tänzchen verstehen und es gibt etliche Anspielungen auf Popstars und Serienhelden. Jenn Proske spielt Becca in ihrem Kinodebüt mit Genuss als leicht verstörte Jugendliche, verzichtet dabei aber auf zu schrille Töne. Matt Lanter ist als Edward nicht ganz so hübsch wie Robert Pattinson, dafür aber zeigt er den Vampir eingebildet und beschränkt. Jacob schließlich, gespielt von Chris Riggi, macht eine gute Figur, außer er springt gerade auf allen Vieren einer Katze hinterher.

    Die Scherze sind zahlreich, oft etwas grob und manchmal sogar ekelhaft, nämlich dann, wenn es um abgetrennte Gliedmaßen geht. A propos, bei den Sullens gibt es Fingerfood in einer neuen Bedeutung. Und wenn Becca blutet, dann füllt sie gleich eine Gläserpyramide. Die Witzdichte hält vielleicht auch nicht gleichmäßig über die gesamte Filmlänge durch, aber diese Parodie wirkt fast wie ein natürliches Gegengewicht zum verträumten Original. Endlich darf über die problembeladenen Charaktere auch mal gelacht werden, und dem Charme der „Twilight“-Saga tut das erstaunlicherweise dennoch keinen Abbruch.

    Fazit: Gelungene Parodie auf die „Twilight“-Filme.
  • Die Genreparodie vom „Meine Frau, die Spartaner und ich“-Team nimmt gnadenlos geistlos die „Twilight“-Filme aufs Kalauer-Korn.

    Nunmehr zum fünften Mal greift das Regie/Skript-Duo Jason Friedberg und Aaron Seltzer („Date Movie“, „Disaster Movie“ etc.) einen gängigen Filmtrend auf, der (über)reif zum Verulken ist. In diesem Fall muss der allgegenwärtige und nicht tot zu kriegende Vampir-Boom zum Humor-Aderlass herhalten. Wie bei ihrem letzten Eintrag dient ihnen für ihr Plotgerüst lediglich ein Aufhänger als (sklavische) Vorlage und ihre restlichen Spottspitzen werden in Richtung irritierender Popkultur-Phänomene (die von Tiger Woods über „Jersey Shore“ hin zu Fox News reichen) abgeschossen.

    Aus dem trübsinnigen Teeniemädchen Bella Swan wird nun das grummelige Girlie Becca Crane , die zu ihrem Sheriff-Vater ins Kaff Sporks zieht. An ihrer neuen Schule verknallt sie sich sogleich in ihren mysteriösen Klassenkameraden Edward Sullen (englisch für missmutig), der sie liebend gerne auf mehr als nur eine Weise vernaschen würde. Dies will Beccas guter Werwolf-Freund Jacob mit allen Mitteln (und zumeist auf allen Vieren) verhindern. Gleichzeitig hat es ein Killer-Kleeblatt von drei brutalen Blutsaugern auf Becca abgesehen, vor denen Edward sie mehr oder weniger gut zu beschützen versucht. Beim Ratstreffen der Volturi kommt es schließlich zum Slapsticksadismus-gespickten Showdown.

    Wer „Twilight“ und „New Moon“ gesehen hat, weiß genau welche Plotpunkte wann überraschungsfrei auf dem Veräppelungsplan stehen. Die Filmemacher haken alle wichtigen Stationen der Story ab und fügen einen möglichst absurd-albernen Twist hinzu. So vermöbelt Beccas Vater ausgiebig Jacobs im Rollstuhl sitzenden Papa, Edward schubst einen anderen Jungen vors Auto, um Becca zu schützen, Beccas Blut sprudelt beim Familienessen mit dem Sullen-Clan in Strömen, und so weiter. Zahlreiche weitere Sightgags, wie Jacobs aus seiner Jeans wachsender Werwolf-Schwanz, runden das Gagrepertoire ab. Mit am witzigsten gestaltet sich Newcomerin Jenn Proskes ausgesprochen akkurate Imitation von Kristen Stewart, bei der jede kleine Geste (Haarsträhne hinters Ohr streichen wird zum Running Gag) und leidende Stimmintonation genau sitzt. Andere Vampirfilme werden nicht aufgegriffen, lediglich eine Wegwerf-Referenz zu den TV-Serien „True Blood“ und „Vampire Diaries“ wird eingestreut. Mehr Blödel-Biss wäre durchaus angebracht gewesen, die deutsche Synchronisation könnte in dieser Hinsicht womöglich einiges wettmachen. ara.
  • Noch ein Disaster Movie: Irrsinnig unkomische Abfolge dummdreister Schwachsinnsgags.
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