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„Die Schöne und das Biest“: Disney-Film muss Verbot in Russland befürchten

„Die Schöne und das Biest“: Disney-Film muss Verbot in Russland befürchten
© Disney

Mit „Die Schöne und das Biest“ will Disney seine junge Tradition der erfolgreichen Neuverfilmungen fortsetzen. „The Jungle Book“ legte mit weltweiten Einnahmen von fast einer Milliarde US-Dollar und einem Oscar (Beste Spezialeffekte) die Messlatte im vergangenen Jahr hoch, Stars wie Emma Watson und Luke Evans sollten aber auch bei dieser Realverfilmung eines Disney-Klassikers die Zuschauer anlocken. Wobei das russische Publikum vielleicht nicht in den Genuss kommt, denn dort könnte „Die Schöne und das Biest“ verboten werden.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass „Die Schöne und das Biest“ mit einem kleinen Detail Disney-Geschichte schreiben wird. Regisseur Bill Condon gab bekannt, dass der von Josh Gad gespielte Le Fou der erste homosexuelle Charakter in einem Disney-Film sein wird. Wie nicht anders zu erwarten war, folgten auf die Neuigkeit einige negative Kommentare und Beschwerden. Ein Kino in Alabama verkündete beispielsweise, dass man „Die Schöne und das Biest“ aus diesem Grund nicht zeigen wird.

Erste Kostprobe: So klingt Emma Watson in „Die Schöne und das Biest“

Eine noch weitreichendere Reaktion kommt aber eventuell aus Russland, denn laut der BBC überlegt man dort, „Die Schöne und das Biest“ gänzlich zu verbieten. Der russische Kulturminister Vladimir Medinsky will dort zunächst prüfen, ob der Disney-Film tatsächlich gegen das Gesetz verstößt und gegebenenfalls dementsprechend handeln.

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„Die Schöne und das Biest“ wird in Russland womöglich wegen Propaganda verboten

2013 wurde in Russland ein Gesetz erlassen, das Homosexualität als „nicht traditionelle sexuelle Beziehungen“ verurteilt und „homosexuelle Propaganda“ unter Strafe stellt. Sobald das russische Kulturministerium eine Kopie des Films erhält, wird deswegen kontrolliert, ob der Film mit dem geltenden Gesetz einhergeht und der landesweiten Veröffentlichung in Kinos zugestimmt werden kann. Regisseur Bill Condon kündigte an, dass es einen deutlich homosexuellen Moment in „Die Schöne und das Biest“ geben werde. Sollten die Verantwortlichen in Russland diesen als Propaganda einstufen, dürfte das Verbot dementsprechend folgen.

In Russland ist der Kinostart von „Die Schöne und das Biest“ derzeit genau wie in Deutschland für den 16. März 2017 angesetzt. Lest hier weiter, ob „Die Schöne und das Biest“ trotz FSK 6 Jahre für junge Kinder geeignet ist.