Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe

  1. Ø 2.7
   2013
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Filmhandlung und Hintergrund

Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe: Auf die "Twilight"-Fans ausgerichtete Bestsellerverfilmung über eine 15-jährige Hexe, die sich in einen Mitschüler verliebt und sich damit einem alten Familienfluch aussetzt.

Kurz vor ihrem 16. Geburtstag, an dem sich ihre wahre Natur zeigen soll und sie sich dementsprechend dem Guten oder dem Bösen verschreiben wird, verliebt sich die junge Hexe Lena in ihren Mitschüler Ethan. Die Liebe zu einem Sterblichen gibt Lena Halt, kompliziert aber die Beziehungsdynamik in ihrem Clan, in dem geächtete, zur dunklen Seite gedriftete Familienmitglieder größeren Einfluss zu nehmen versuchen, und ein Jahrhunderte alter Fluch verhindert, dass diese junge Liebe tatsächlich unsterblich werden kann.

Eine 15-jährige Hexe verliebt sich in einen Mitschüler verliebt und setzt sich damit einem alten Familienfluch aus. Auf die „Twilight“-Fans ausgerichtete Bestsellerverfilmung, in der die Romantik eine größere Rolle spielt als Effektspektakel.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Ruf eilte "Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe" schon vor Filmstart voraus: das neue "Twilight" soll es sein. Der Vergleich liegt auf der Hand, denn wenn es um eine Jugendliebe geht, bei der übernatürliche Kräfte ordentlich mitmischen, denkt wohl jeder sogleich an das Massenphänomen rund um Edward und Bella. Tatsächlich birgt "Beautiful Creatures" eine ganze Reihe an Gemeinsamkeiten zu der Vampirsaga. Nicht nur basiert der Film, wie "Twilight", auf einer erfolgreichen vierteiligen Romanvorlage, sondern auch die Ausgangspunkte der Geschichten ähneln sich stark. Wieder kommt ein junges Mädchen in eine neue Stadt und hat Schwierigkeiten sich einzuleben. Wieder entsteht eine romantische Love Story, die vom Umfeld kritisch beäugt wird. Mit dem Unterschied, dass es diesmal das Mädchen ist, das übernatürliche Kräfte besitzt.

    Die Beziehung zwischen Lena und Ethan ist zuckersüß und nett inszeniert. So manchem jungen (vor allem weiblichen) Zuschauer dürfte es hierbei ganz warm um's Herz werden. Trotzdem ist die Geschichte an sich alles andere als neu, die Twists und Schwierigkeiten, die sich ihnen in den Weg stellen, sind vorhersehbar. Allerdings lebt ein Teenie-Fantasy-Film nunmal vor allem von den Emotionen, die er auslöst und der Welt, in die er einlädt. An Authentizität oder gar Realismus braucht man da nicht einmal zu denken. Das weiß auch Regisseur Richard LaGravenese ("P.S. Ich liebe Dich", "Freedom Writers") ganz genau und setzt es durchaus gut um. "Beautiful Creatures" ist atmosphärisch schön – und das nicht einmal nur für den jugendlichen Zuschauer. Ähnlich wie die neblige Kleinstadt Forks in "Twilight", spielt das fiktive Südstaaten-Idyll Gatlin in LaGraveneses Film eine wichtige Nebenrolle. Erst durch das malerische Setting kann sich die Mystik und die zauberhafte Stimmung des Films wirklich entfalten. Gepaart mit etwas amerikanischer Geschichte, die in malerischen Flashbacks zum Ausdruck kommt, ist "Beautiful Creatures" optisch einladend und emotional ansprechend. Über gelegentliche Längen des 124 Minuten Films kann aber auch das nicht hinwegtäuschen.

    Die beiden Newcomer Alice Englert ("Ginger & Rosa") und Alden Ehrenreich ("Stoker") sind ganz klar das Aushängeschild der neuen Reihe und dürfen sich womöglich auf eine Karriere als Teenie-Stars freuen. Trotzdem sollte man Jeremy Irons ("Nachtzug nach Lissabon", "Der Mann in der eisernen Maske"), der Lenas finsteren Onkel spielt, nicht außer Acht lassen. Seine Darbietung und die Ausstrahlung des Schauspielveteranen tragen maßgeblich zur Atmosphäre des Films bei. Auch von Viola Davis ("The Help", "Glaubensfrage") Präsenz kann der Film durchaus profitieren.

    "Beautiful Creatures" ist eine Geschichte, der wie dafür gemacht ist, junge Mädchen zu verzücken. Auch ein älteres Publikum könnte sich von der optisch gelungenen Umsetzung, die in eine mystische Welt einlädt, emotional angesprochen fühlen. Wenn die Ansprüche aber steigen und man sich etwas wirklich Neues oder Bahnbrechendes erhofft, wird das Urteil eher ernüchternd ausfallen.

    Fazit: "Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe" ist eine Teenie-Love-Story wie sie, buchstäblich, im Buche steht. Hier gibt es viel für die Augen und viel für das Herz, aber nichts, was wirklich neu ist oder gar als innovativ durchgehen könnte. Eine typische Liebesgeschichte, die jedoch atmosphärisch toll umgesetzt ist und dadurch vor allem visuell punkten kann.
  • Richard LaGravenenes Romanze zwischen einer jungen Hexe und ihrem Mitschüler bedient die Sehnsüchte von Teenagern und Twilightisten.

    Auf der Suche nach einem neuen Franchise, das mit einer Lovestory im paranormalen Milieu den „Twilight“-Entzug kompensieren kann, wurde Hollywood bei einer dreiteiligen Bestsellerreihe von Kami Garcia und Margaret Stohl fündig. Die Ouvertüre, „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“, verfilmt Autor-Regisseur Richard LaGravenese und beweist erneut, warum er als Spezialist für Romanzen („Wasser für die Elefanten“, „Der Pferdeflüsterer“) gilt und zwischen Sensibilität und Sentimentalität meist den richtigen Ton trifft. In Umkehrung der „Twilight“-Konstellation gibt es hier einen sterblichen Protagonisten, der als Erzähler fungiert, und eine übernatürliche junge Heldin, in die er sich verliebt. Zwar wandelt auch diese Saga in wenigen Sequenzen zwischen den Jahrhunderten, doch ihr Universum ist komprimierter, beschränkt sich auf eine moralisch gespaltene Familie.

    Lena (Alice Englert, Tochter von „Piano“-Regisseurin Jane Campion) wird bald 16 Jahre alt werden. Eine wichtige Zäsur in ihrem Hexenclan, an der sich entscheiden wird, ob sie sich dem Guten oder dem Bösen verschreibt. Letzteres bedeutet im prüden amerikanischen Süden auch, verführerische Outfits und Lust auf Sex unverstellt zu präsentieren, wie Lenas geächtete Cousine demonstriert. Ältere Hexenmodelle, die sich der dunklen Seite zugewendet haben, besetzen und manipulieren in diesem Fantasykosmos menschliche Hüllen, was Emma Thompson die Möglichkeit gibt, eine bibelfeste Fanatikerin und ein rücksichtsloses Teufelsweib zu spielen, das Lena auf seine Seite zu ziehen versucht. Lenas erdender Anker in dieser Zeit der Versuchungen ist Mitschüler Ethan (wirkt eine Spur zu alt: Alden Ehrenreich), der aus dem konservativ-provinziellen Louisiana auszubrechen versucht und in Lena eine Seelenverwandte entdeckt.

    Gefühlskitsch hält LaGravenese weitgehend auf Distanz, sexuelles Erwachen, das dieses Alter eigentlich mitprägt, auch. So ist „Beautiful Creatures“ eine von Philippe Rousselot verwunschen bebilderte Hymne an zwei reine Herzen im Gleichklang, die sich auf die Entwicklung ihrer Figuren konzentriert und trotz gelegentlicher Effektshow häufiger auf die Magie von Worten und Gefühlen setzt. kob.
  • Wer mit dem Twilight-Hassen fertig ist, kann sich jetzt auf Beautiful Creatures stürzen.
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